Dies ist ein Beitrag zum Thema vom AG enttäuscht, von Berufsbetreuer ignoriert im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo nam,
Es tut mir leid, wenn dies falsch angekommen ist.
Natürlich meine ich nicht das Recht als solches, sondern ...
|
|||||||
| Registrieren | Hilfe | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
|
|
#11 |
|
Einsteiger
Registriert seit: 10.02.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 17
|
Hallo nam,
Es tut mir leid, wenn dies falsch angekommen ist. Natürlich meine ich nicht das Recht als solches, sondern die Rechte der Betreuten! Dies ist durch den Satz von Hr. Lübeck entstanden, der da schrieb: Selbst wenn Sie völlig Recht haben - wie wollen Sie gegen einen Berufsbetreuer ankommen ? Klingt fast so, als wäre ein Betreuer unfehlbar und unantastbar, nur weil er einen regelmäßigen Kontakt zum Gericht hat. Nochmals Entschuldigung. MfG Maus |
|
|
|
|
|
#12 | |
|
Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,294
|
Hallo,
Zitat:
|
|
|
|
|
|
|
#13 |
|
Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 23.02.2004
Ort: im Norden
Beiträge: 1,812
|
Hallo,
ich finde es nicht unglücklich ausgedrückt. Es doch Realität, dass man einem "bewährten" (Berufs-)Betreuer im Zweifelsfall eher glauben wird als jemandem, der alle möglichen Leute rebellisch macht, Fristen setzt und nervt. Man darf nicht vergessen, dass auch im Gericht nur Menschen sitzen. Wie ich aus eigener beruflicher Erfahrung weiß, hält jeder sein Anliegen für das wichtigste. Ist aber nicht so. Am wichtigsten ist doch das persönliche Gespräch. Mit allen Beteiligten. Wenn sich die Probleme nicht lösen lassen, kann man immmer noch weitere Schritte einleiten. Gruß Andreas |
|
|
|
|
|
#14 |
|
Einsteiger
Registriert seit: 10.02.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 17
|
Ich möchte dir gern weiter Details mitteilen,m die zur Abgabe der Betreuung in unseren Fall geführt haben.
Also: Nach den ersten beiden Notfällen hat mein Mann das AG gebeten mich als Ersatzbetreuer zu benennen, da er beruflich oft nicht erreichbar ist. Nach dem stat. Aufenthalt (richterl. angeordnet) zur Med.-Einstellung in der Geronto und Gespräch mit Amtsrichter und MDK, hat sie die Med. gleich wieder verweigert. Ihre Depressionen nahmen zu und so kam es auch dazu, dass sie ihre behind. Tochter (Wochendheimfahrt) unbedingt selbst versorgen wollte und psych. fertig gemacht hat. Das Ergebnis: keine Körperpflege, kein Essen nichts, bis das Mädel in einen Heulkrampf ausbrach und wir gesagt haben so geht es nicht weiter. Ich habe sie geduscht, mein Mann schnell Essen gekocht, denn es war fast soweit, dass der Abholdienst kommt. Während des Duschens stand die Mutter in der Ecke und hat zu ihrer Tochter in die Hände geklatscht, nach dem Motto fein gemacht. Ich habe kurz das Bad verlassen und Mutter auch gebeten raus zugehen, damit die Tochter ihren Toilettengang besorgen konnte, jedoch sie blieb. Da hör ich vor der Tür, wie sie wieder loslegt: naja, das hast du fein gemacht, willst mich wohl loswerden u.s.w.! Da bin ich eingeschritten und habe gesagt so nicht! Mein Mann hatte das Essen fertig und so konnten Mutter und Tochter noch zusammen essen und da wurde sie auch schon abgeholt, zurück in ihre Wohngruppe. Mutter wich uns sofort aus, knallte die Haustür zu und schloss sich ein. Kurz darauf stieg Rauch in unsere Wohnung auf. Ich stürme durchs Treppenhaus runter, krieg kaum noch Luft, alle Lichter waren aus. Mutter hatte das restliche Abendessen auf dem Herd angestellt, alle Lichter ausgemacht und in die dunkele Wohnstube gesetzt. Sie war in einer tiefen Depression, so dass sie das drumherum nicht mehr mitbekam. Ich wollte einen Arzt herbei rufen, der Situation beurteilt, mein Mann jedoch wollte das nicht. Die Tochter hatte dann weitere Heimfahrten abgelehnt und dies der Mutter auch am Telefon mitgeteilt. Dies baute weitere Abwehrhaltung uns gegenüber auf. Nun ging es bei Mutter weiter. Immer öfter wurden die Türen zugeknallt, Fenster und Türen standen stundenlang offen, die Heizung lief auf Hochtouren, zeitweise nachts bis 2-3 Uhr Festbeleuchtung in der ganzen Wohnung. Sie verweigerte Einkäufe schrieb fleißig Zettel, darauf standen: Essen für 2 Tage und Caroline. Weiter brachte sie alle möglich Unterlagen hervor, und tapezeirte damit den Korridor. Das Abwehrverhalten haben wir dem Amtsgericht mitgeteilt. Zur Zeit der stat. Behandlung wurde uns mitgeteilt, das wir die Mutter kein Auto mehr fahren lassen sollen, wir sollten es am besten verkaufen. Wie bereits erwähnt, ihre frühere Selbständigkeit lies das nicht zu. Erst hatten wir das Auto nur weggestellt, vielleicht hat sie es ja vergessen, wie so viele andere Dinge. Aber Pustkuchen. Sie hat mir die Reifen meines Autos zerstochen, jedesmal habe ich das zufällig mitbekommen, weil das Licht vom Carport immer wieder anging. Ich habe sie angesprochen- Antwort: werd wohl mal frische Luft schnappen dürfen. Schon beim ersten Angriff auf meine Reifen, keine Rückmeldung vom AG, da auf die anderen Mitteilungen keine Antwort kam, habe ich dann Strafanzeige gemacht! Was wäre wenn ich dies nicht bemerkt hätte und mir während der Fahrt der Reifen geplatzt wäre, vielleicht wäre ich heut ein Pflegefall oder schlimmer. Weiter das Essen wurde zurück gestellt und vergammelte, Geld gab es auch keines für die Einkäufe, denn wir hatten immernoch keinen Ausweis. Wir haben dem AG Fotos vom vergammelten Essen zugesandt, haben Sie über den BMI von 17 informiert und über die Verweigerung des Pflegedienstes, der durch Gutachten vom MDK für erforderlich befunden wurde. Das Ergebnis: Keine Antwort vom AG! So kann Betreuung in häuslicher Umgebung nicht laufen. Dem Rechtspfleger haben wir bei seinem Hausbesuch auch gesgat, das wir über eine Heimunterbringung nachdenken. Er sagte mir jedoch ohne ihren eigenen Willen, kann sie nirgendwo untergebracht werden. So, ersteinmal genug, vielleicht erklärt dieses ein wenig den Grund für mein Ultimatum, dass ich 1 Monat nach dem ein Berufsbetreuer bestellt war, dem AG gestellt habe. Melde mich bald wieder. Gruß Maus |
|
|
|
|
|
#15 |
|
ehrenamtliche Betreuerin
Registriert seit: 06.04.2008
Beiträge: 98
|
Hallo Maus,
ich habe Deine Beiträge mit viel Interesse gelesen, denn ich war in vielen Punkten der Meinung, Du schreibst von meiner Großmutter. Sie hat ein sehr ähnliches Krankheitsbild. Wir hatten auch vor ein paar Jahren diesen ganzen Psychostess! Wir hatten aber den Vorteil wir wohnten nicht im gleichen Haus. Meine Großmutter versuchte immer ganz massiv meine Mutter unter Druck zu setzen. Du hast geschrieben, das der ganze Stress nicht spurlos an Dir und Deiner Familie vorbeiging. Das kann ich sehr verstehen. Und deshalb ist es für Dich und Deine Familie sehr wichtig, das Ruhe einkehrt. Durch dieses Krankheitsbild wäre auch im Heim der Terror weitergegangen. Ich habe das bei meiner Großmutter mitgemacht. Hier mal ein Beispiel: Anruf nachts 1.00 Uhr -> Oma ruft an, sie hat Durst -> der Schwester klingelt sie nicht. Frage von mir: Warum? Zitat meiner Großmutter: Die Larfm vo derer will ich net seeng. (Das Gesicht vor der will ich nicht sehen) Solche oder ähnliche Aktionen gab es viele. Sehe den Berufsbetreuer nicht als Konkurrenz, sondern er nimmt Dir doch viel Arbeit ab. Du hast doch auch noch Deine Nichte, die Du an den Wochenenden umsorgst. Sie geniest anscheinend, da Du ihr etwas mehr Privatsphäre gibst, als ihre Mutter. Begleite sie bei den Besuchen, da das Mädchen Angst vor Vorwürfen hat. Wichtig ist auch für die Besuche: Mach Deiner Schwiegermutter keine Vorwürfe über das was in der Vergangenheit passiert ist. Es bringt nichts, sie würde es nicht verstehen. Sehe auch den Heimaufenthalt positiv. Keine Brantgefahr mehr durch angebranntes Essen, es ist geschultes Personal zu Versorgung da, und und..... Ich weis es ist am Anfang sehr schwer, meine Mutter musste es auch lernen, dass von mir weder über Kontostand, noch über Medizinische Befunde informiert wird. Aber sie lernte - L O S Z U L A S S E N - und die Verantwortung an mich abzugeben. Heute besucht sie ihre Mutter, weil sie es gern tut, redet über den Klatsch in den Zeitschriften oder wenn Oma gut drauf ist erzählt sie den neuersten Tratsch aus dem Heim. Seitdem geht es meiner Großmutter und Mutter viel besser. Ich hoffe ich konnte Dir mit meinem Beitrag etwas helfen. LG Draconis |
|
|
|
|
|
#16 |
|
Einsteiger
Registriert seit: 10.02.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 17
|
Hallo und guten Morgen allen Zusammen!
Draconis, danke für deine verständnisvollen Zeilen. Ich sehe die Berufsbetreuer nicht als Konkurenten, das möchte ich noch einmal betonen. Ich hätte mir nur gewünscht, das sie wenigstens einmal auch mit den voran gegangenen Betreuern (uns) kommuniziert (z.B. Finanzstatus, Gesundheitssorge- Arzttermine) oder ähnlichen. Bei uns ist einfach zu viel schief gelaufen. Am 19. erhielten wir Post vom AG. Datum des Schreibens 18., dass rückwirkend zum 13. ein neuer Betreuer bestellt sei. Nun frage ich die Berufsbetreuer: Ihr werdet doch vom AG sicher im Vorfeld gefragt, ob Ihr die Betreuung übernehmt oder übernehmen könnt, ich meine bevor es zum Beschluß kommt? Da sich bis 20. kein Betreuer bei uns gemeldet hat, habe ich das Telefonbuch genommen und angerufen. Es ging vor allem um die Übergabe der Medikamente. Grund für meinen Anruf: Ich musste dringend verreisen, meine Tochter hatte einen Schlaganfall 2Tage vor ihrem 31. Geburtstag, ich war total fertig. Zuerst war eine Dame dran, der habe ich den Grund mitgeteilt, warum ich die Betreuerin erreichen möchte und um Rückruf gebeten. Nach Stunden noch kein Rückruf, da hab ich es noch einmal versucht. Ich war ehrlich schon sehr erregt, schließlich wollte ich zu meiner Tochter, die 650 km entfernt wohnt. Das Ergebnis: es fand keine Übergabe statt. Medikamentenplan und Medikamente wurden im Treppenaufgang im Regal in einem Karton hinterlegt, wie vereinbart. Den Treppenaufgang zwischen den beiden Wohnungen, sah Mutter zum Glück nicht als ihren Wohnbereich, da stellte sie nur all die Dinge hin, von denen sie meinte es seien nicht ihre (Einkäufe- Essen, neue Kleidung). Nach meiner Rückkehr aus dem Ruhrgebiet und dem 1. Hausbesuch bei meiner Mutter, wurde ich, obwohl ich mich bemerkbar machte, nicht angesprochen. Einen Monat später ebenfalls nicht. Nun heißt es in einem Schreiben der Betreuerin: wir hätten ihr unverzüglich alle Dokumente ihrer Betreuten mit Frist bis zum ... zu übergeben, bzw. zuzusenden. Obwohl wir unterdessen an die Betreuerin die Bitte herangetragen haben, vernünftig mit uns zu kommunizeiren und uns über die ausstehende Mietzahlung zu antworten. Da kommt ein 2. Brief mit letzter Frist. Wir haben dann geantwortet: So nicht! Sie kann die Dokumente jederzeit abholen, da wir für den Erhalt eine Unterschrift wollen. Der Grund dafür, der Persoanlausweis fehlt, den haben wir nicht, den hatte die Mutter selbst bis zuletzt. Und auch der Bruder, der hier schon Sachen mitgenommen hat, die nicht der Mutter gehören. Nur durch Zufall haben wir erfahren, wo die Mutter sich aufhällt, wir hätten sie ja bis heute noch nichteinmal besuchen können, findet ihr das in Ordnung? Da wo Mutter jetzt ist, habe ich mal gearbeitet. Meine Kollegen erkenne ich nicht mehr wieder, weil sie nicht wissen, wie sie mit mir umgehen sollen und mir zum großen Teil aus dem Weg gehen. Ich weiß nicht was und/oder wieviel die von der Sache wissen, jedenfalls tut das auch weh. Klar war hier wahnsinniger Stress, und gerade da hätten wir von einem "professionellen Berufsbetreuer" etwas mehr erwartet, sie hätte mich bei ihren Hausbesuchen darauf aufmerksam machen können, das sie die gesamten Unterlagen haben muss. Die Dokumente und Medikamente konnte ich auch nicht einfach der Mutter zurück geben, da sie vieles vernichtet und in die Mülltonne geworfen hat, oder die Medikamente vielleicht falsch eingenommen hätte. Aber noch etwas gutes: Unterdessen ist meine Tochter am Herzen operiert (Ursache war ein offenes foramen ovale), es geht ihr besser und sie hat zum Glück keine Ausfallerscheinungen. Ich denke es genügt für heute. LG allen Lesern Maus Geändert von Maus (16.02.2010 um 09:55 Uhr) |
|
|
|
|
|
#17 | ||||||
|
Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,294
|
Hallo,
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Trotzdem finde ich, dass diese Übergabe nicht gerade toll verlaufen ist. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Sorry, auch wenn ich Deinen Unmut durchaus verstehen kann, die Betreuerin steckt nicht in Deiner Haut und Du umgekehrt nicht in ihrer. D.h. manchmal sind das einfach nur Mißverständnisse. Während sich die Betreuerin zunächst einzig und allein um die Dinge kümmert, die sie jetzt als besonders wichtig empfindet, schaust Du vielleicht auf viele Kleinigkeiten. Ihre Aufgabe erstreckt sich einzig und allein darauf ihre Klienten zu vertreten. Dabei kann es passieren, dass sich Angehörige übergangen und nicht mehr wahrgenommen fühlen. Jeder, der eine Betreuung in fremde Hände gibt muss auch damit klar kommen, dass er damit Vorgehensweisen, Entscheidungen und Verantwortung abgibt. |
||||||
|
|
|
|
|
#18 |
|
Einsteiger
Registriert seit: 10.02.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 17
|
Ich glaube hier gibt es wieder Missverständnisse.
Brief von: "wir hätten ihr unverzüglich alle Dokumente ihrer Betreuten mit Frist bis zum ... zu übergeben, bzw. zuzusenden. Brief an: Obwohl wir unterdessen an die Betreuerin die Bitte herangetragen haben, vernünftig mit uns zu kommunizeiren und uns über die ausstehende Mietzahlung zu antworten" Diese beiden Briefe haben sich überschnitten, als uns der Brief erreichte, war unser Brief mit der Bitte bereits im Briefkasten. Und als der 2. Brief kam und nichts über Mietzahlung, den fehlenden Personalausweis und vernünftige Kommunikation erwähnt war, haben wir gesagt so nicht! Du sprichst von einem Tag, den die Betreuerin "hatte", wieso kommt es dann, dass vom AG rückwirkend zum 13. der Betreuer eingesetzt wurde? Ist dass Datum aus der Luft gegriffen, oder hing es damit zusammen, das wir einen Antrag auf Heimunterbringung, wegen erneuten Zwischenfall (Selbstgefährdung und Fremdgefährung) gestellt hatten? Wie bereits erwähnt hatte ja der Rechtspfleger mir gesagt, dass ohne Mutters Einwilligung sie nichts in ein Heim gebracht werden kann, dies nur mit Einwilligung des Amtsrichters möglich sei! Wir sind damit nur den vorschriftsmäßigen Weg gegangen, dies würde doch ein Berufsbetreuer genau so machen? Weiter muss ich erwähnen, daß ich schon verstehe, daß Ihr auch nur Eure Arbeit machen wollt, aber ich kann es immer noch nicht fassen, dass uns hier die Mutter auf eine Art und Weise rausgenommen wurde. Soll, kann oder muss ich das als rechtlich machbare Entführung ansehen? Ich würde es verstehen, wenn wir gesagt hätten wir wollen keinen Kontakt mehr. Ganz ehrlich, wie würden Sie reagieren, wenn man Ihnen die Mutter abholt und Sie nicht über den Aufenthaltsort informiert. Hätten wir nicht durch Zufall erfahren, wo sich die Mutter aufhält, dann wüßten wir es heut noch nicht. Caroline könnte heut noch nicht ihre Mutter besuchen, gerade weil die Mutter die engste Kontaktperson für sie, durch ihre Behinderung war (offizielle Heimfahrten, Extra- Heimfahrten, Urlaub u.s.w.). Und ich glaube nicht, dass die Mutter ihre Tochter nicht mehr sehen will. Was hat das noch mit Menschlichkeit zu tun? Und ich denke nicht, dass ein einziger Anruf oder ein einziges Gespräch mit uns zuviel verlangt gewesen wäre. Aber stattdessen wurde der andere Sohn, der von vornherein die Betreuung abgelehnt hatte und auch nicht bereit war uns zu helfen, die Mutter mal ein paar Tage zu nehmen, angefragt. Nochmals ganz klar: Wir hätten und würden auch in Zukunft in Zusammenarbeit mit der Betreuerin alles für die Mutter tun, damit es ihr gut geht, nur leider wurden wir nie danach gefragt. Unser einziges Anliegen war die Unterbringung, da ein häusliche Versorgung und Betreuung nicht mehr möglich war! Ein weiterer Grund ist auch der Kontakt zur behinderten Tochter, denn bei ihr meldet sich der Bruder schon seit über 5 Jahren nicht mehr, nichteinmal einen Anruf zum Geburtstag. Mein Mann sorgt immernoch dafür, dass sie ihre Mutter regelmäßig besucht und besuchen wird. Ich bin an die Betreuerin heran getreten, wegen Übergabe, ich habe sie informiert, dass wieder ein Zettel wegen Einkäufe am Auto klebte, ich habe sie über vergammeltes und angebranntes Essen informiert. Fazit: zurück kam nicht einmal, dass Sie davon Kenntnis genommen hat. Das ganze scheint nach aussen hin gerade so, als müsste man die Mutter vor uns bewahren. Ehrlich dass gibt mir ein Gefühl, ich will es nicht beschreiben. Ob ehrenamtlich oder professionell, über die Herausgabe der Unterlagen sollten beide gleichermaßen informiert sein. Die Unterlagen habe ich nicht der Mutter zurück gegeben, da ich Angst hatte, sie könnte sie vernichten, wie zuvor so viele andere Dinge, die ich oft aus der Mülltonne gerettet (Ladegerät vom E-Rollstuhl, Sachen, Ordner) und entweder heimlich zurückgestellt habe (auch während der Zeit, als ich kein Betreuer mehr war), oder selbst verwahrt habe ( Antrag Pflegestufe, einen Teil der Post, amb. Pflegedienst u.s.w.). Und bei dem Problem mit meiner Tochter ging mir alles mögliche durch den Kopf, aber nicht die Übergabe der Unterlagen. Ich weiß mein Ausdruck ist vielleicht nicht immer verständlich, wie ich es mir selbst wünsche, um nicht falsch verstanden zu werden. Entschuldigt dies bitte. Ich betone nochmals, es ist nicht mein Anliegen irgend jemanden zu verletzen oder zu beleidigen! Als nächstes kommt sowieso noch die Zuzahlung für die Heimkosten auf uns zu. Die werden wir 100%ig allein tragen müssen, da wir im Besitz einer Immobilie sind (für die wir auch schuften), um dies zu bezahlen. Und da der Bruder, der sich jetzt mit der Betreuerin um Mutter kümmert eine Insolvenz und nicht mehr als sein Hemd auf dem Hintern hat. Und auch der andere Bruder nach eigener Auskunft ständig ohne Job sei. Übrigens dieses Haus haben wir gekauft, weil wir für Mutter und behinderte Tochter sorgen wollten. Wir haben das Erdgeschoß rollstuhlgerecht umgebaut, damit Mutter und Tochter noch viele Stunden zusammen verbringen konnten. Am Anfang hatte besagter Bruder noch geholfen beim Umbau. Wir hatten keine Ahnung vom Wände verputzen, Fliesen legen u.s.w. Haben täglich 14-16 Stunden Stück für Stück an Eigenleistung hineingesteckt, weil wir das Geld für Handwerker nicht mehr zusätzlich hatten, denn auch mein Mann war von heut auf morgen kurzzeitig arbeitslos. Da hat der Bruder seine Tasche gepackt, hat uns noch eine Rechnung geschrieben und ist gegangen. Jede Urlaubszeit, aufgegebene Hobbys, jede Freizeit steckt darin, weil uns Familie etwas bedeutet. Ihr werdet fragen, was hat das alles mit der Betreuung zu tun. Wir haben die Brüder informiert, über den Krankenhausaufenthalt und über die Betreuung und sie gebeten miteinnader darüber zu sprechen, wie es weiter gehen soll. Beide haben nur gejammert, waren nicht bereit etwas für die Mutter zu tun, haben sich danach auch nicht wieder blicken lassen. Und dann kommt noch üble Nachrede, wo besagter Bruder jetzt mit der Betreuerin zusammenarbeitet, dass wir uns überhaupt nicht um die Mutter gekümmert hätten. Ach es ist alles so verfahren und die Ignoranz der Brüder, es ist besser, wenn ich jetzt aufhöre. Bis zum nächsten mal, grüßt euch die Maus |
|
|
|
|
|
#19 | ||
|
Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,294
|
Hallo,
Zitat:
Zitat:
Die Anordnung der Betreuung wird erst mit der Bekanntgabe an den Betreuer, in Ausnahmefällen auch früher (Eilfälle), wirksam. Es kann sein, dass man von einer solchen Ausnahme ausgegangen ist und die Betreuerin tatsächlich schon am 13. z.B. per Telefon bestellt hat. Es kann aber auch sein, dass Dich lediglich das Datum verwirrt, da am 13. zur Geschäftstelle gelangt, aber erst am 18. geschrieben. Eine Heimaufnahme war sicherlich die allerbeste Möglichkeit. Eine stationäre Unterbringung war damit überflüssig geworden, da für Sicherheit gesorgt wurde und um die ging es ja. |
||
|
|
|
|
|
#20 |
|
Einsteiger
Registriert seit: 10.02.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 17
|
Es wird meine letzte Teilnahme an euren Forum sein.
1. weil die Betreuerin sich nicht gemeldet hat, habe ich Ihr gerade eine Email geschrieben, dass ich ihr alle Unteralgen übergebe, sie soll sich bitte dazu umgehend melden und mir einen Ort und Zeitpunkt nennen. Danach können die hier Mutters Sachen abholen ich werde nicht nach unten gehen, sollen sie mitnehmen was sie wollen, der Dreck bleibt sowieso zurück. Ob dann Sachen von Caroline oder unseren Eigentum spielt keine Rolle, ist mir nun auch egal, denn wir haben ja bisher auch alles allein geschafft. 2. weil ich dieser Familie den Rücken kehren werde, da auch mein Mann jetzt nicht mehr bereit ist über dieses Thema oder mit sonst wem zu reden, sein Bruder aber alles versucht die Mutter jetzt in ein Betreutes Wohnen unterzubringen. Auch wenn sein Bruder meint, er muss wegen der Besuche uns nicht informieren, dann tut er es halt nicht und wenn sein Bruder meint, er muss seine Schulden nicht zurück zahlen, dann tut er es halt nicht und wenn sein Bruder meint er muss seinen jüngsten Bruder wie dreck behandeln, dann tut er es halt. Und weil ich meinem Mann gesagt habe damit muss schluß sein. Sagt er mir nur "was soll ich machen, du verstehst das sowieso nicht". Damit war der Boden aus dem Fass. Die nächste Katastrophe ist also programmiert. In einem betreuten Wohnen ist weitesgehend Selbstversorgung angesagt. Selbstversorgung, dazu war die Mutter zu hause schon nicht mehr in der Lage. 3. weil wir bisher so übergangen wurden und ich diese Katastrophe nicht miterleben möchte, werde ich spätestens Samstag hier meine Tasche gepackt haben. Ich habe das Hinterherlaufen satt. Von der behinderten Schwester habe ich mich auch verabschiedet, daß tat verdammt weh Ich sage Euch allen Ade, lebt wohl und ich wünsche allen Betreuern ein besseres gelingen. Das Geld für die Pflege, und die offenen Rechnungen, kann das AG ja nun auch an den Bruder auszahlen, der empfängt gerade mal wieder Hartz IV, vielleicht läßt er sich ja wie früher diese Leistungen auch noch extra von der Mutter bezahlen. Adios, lebt wohl die Maus hat dies nicht geschafft wurde einfach von der Katz gefressen! Geändert von Maus (17.02.2010 um 22:38 Uhr) |
|
|
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Stichworte |
| amtsgericht, angehörige, berufsbetreuer, betreuer, betreueraufgaben, betreuerpflichten, übergabe einer betreuung |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
| Ansicht | |
|
|