Dies ist ein Beitrag zum Thema Welche Rechte als nächste Angehörige?? im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo alle zusammen. Bin ganz neu hier und würde euch gerne mein Problem schildern und vielleicht hat die/ der eine ...
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#1 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 04.08.2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 52
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Hallo alle zusammen. Bin ganz neu hier
und würde euch gerne mein Problem schildern und vielleicht hat die/ der eine oder andere einen Rat für mich.Es geht um folgendes: Mein Lebensgefährte ist das einzige Kind seiner Mutter. Sie ist Witwe und lebte bis vor 2 Monate noch alleine in ihrem großen Haus. Wir sind fast jeden Tag zu ihr, um nach dem rechten zu sehn. Es fing vor ca. 2 Jahren an, dass sie dement wurde. Zusätzlich entwickelte sie noch eine Psychose mit Wahnvorstellungen und Aggressivität. Ich arbeite bei ihrem langjährigen Hausarzt in einer großen Allg. Praxis. Hab mich oft um sie gekümmert und sie öfters zu Ärzten gefahren. Plötzlich sah sie mich und ihren Sohn als Feinde an, die sie bestehlen und ihr nach dem Leben trachten. Ich hätte vor sie zu vergiften und wolle ihr den Schmuck stehlen. Das hatte sie jedem erzählt. Die Ex -Frau meines Freundes und seine Söhne haben den ganzen Mist wohl geglaubt, denn sie waren auf einmal die bevorzugten Personen in ihrem Umfeld, auch weil sie ihr ständig nach dem Mund sprachen und ihr in allem recht gaben.... ![]() Als dann Gefahr für Leib und Leben bestand und sie völlig wirr war, kam sie für 8 Wochen in die Psychiatrie und es wurde Alzheimer mit Wahnvorstellungen diagnostiziert. Als vorläufigen, eingeschränkten Betreuer wurde ihr Sohn bestellt. Jetzt, wo sie in einem Heim untergracht wurde, lehnt sie ihn ab und möchte als Betreuer ihren Enkel und als dessen Vertreter die Ex-Schwiegertochter. Beide bemühen sich plötzlich sehr um sie. Wir haben festgestellt, dass diese, jene, sich vorher schon am Konto der Oma/ Ex-Schwiegermutter bedient hatten. Angeblich mit deren Einverständis. Außerdem hat die Ex-Schwiegertochter wertvollen Schmuck und ein Sparbuch erhalten. Mein Freund hat dies alles dem Amtsgericht mitgeteilt, aber die interessiert das nicht. Im Gutachten des Psychiaters, gehe hervor, dass der Enkel der geeigneteste sei und dies die Oma so möchte. Sie hätte ein Problem mit ihrem einzigen Sohn und mit MIR......?? Und nun letztlich zu meiner Frage: Hat mein Freund keinerlei mehr Zugang in sein Elternhaus? Kann sein eigener Sohn ihm verbieten nach dem Rechten zu sehn? Denn dieser erwartet aber, dass wir uns weiter um die Oma/ Mutter im Heim kümmern. Ist eigentlich eine Testamentsänderung im dementen Zustand rechtsgültig? Wir sind sowas von enttäuscht, mein Freund wurde davon so niedergeschlagen und keiner will uns weiterhelfen. Lg Geändert von Tinta (05.08.2010 um 14:39 Uhr) |
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#2 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Tinta,
herzlich willkommen hier erstmal ![]() Rein rechtlich halte ich mich lieber zurück, das können die "Profis" sicherlich besser... Klingt nach erheblichen Familienstreitigkeiten...ohje... und ihr fühlt euch ungerecht behandelt, weil ihr euch so lange um die Mutter gekümmert habt. Gehe mal einfach davon aus, dass es euch auch darum geht, wieder ein Vertrauensverhältnis zu der Frau herzustellen (?) - dazu nur eins: Zitat:
Zauberformel: Auf die Gefühle eingehen, nicht auf die Sachebene (wenn das so einfach wäre ) Versuchen eine angenehme Athmosphäre im Zusammensein zu vermitteln, die Streitigkeiten am besten außen vor lassen, dürfte sie ja komplett überfordern.Vielleicht hilft es euch in der Enttäuschung ja vielleicht, dass die Vorwürfe nicht wirklich persönlich zu nehmen sind, sondern ein Symptom der Krankheit! Wäre schade, wenn ihr nun von ihr Abstand nehmen würdet! Mehr fällt mir dazu aktuell leider auch nicht ein... Grüße v. Annatevka! |
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#3 |
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ehrenamtliche Betreuerin a.D.
Registriert seit: 01.09.2010
Ort: Münsterland
Beiträge: 533
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versucht doch einmal mit dem zuständigen Richter direkt zu sprechen, könnte was bewirken.
Lieben Gruß und viel Glück Doro Bin auch noch neu hier aber mache schon 22 Jahre Betreuung, was nicht heißt ich bin Fachfrau |
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