Dies ist ein Beitrag zum Thema Probleme mit dem Pflegeheim im Unterforum Forum für Angehörige und betreute Menschen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Nachdem meine Mum ja nun schon einige Wochen im neuen Pflegeheim ist, gibt es leider mal wieder Ärger dort. Vorweg ...
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Gesperrt
Registriert seit: 25.03.2011
Beiträge: 7
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Nachdem meine Mum ja nun schon einige Wochen im neuen Pflegeheim ist, gibt es leider mal wieder Ärger dort. Vorweg möchte ich allerdings nochmals sagen, das wir mit der Mehrheit der Mitarbeiter und der Einrichtung sehr zufrieden sind, auch Mama fühlt sich dort sehr wohl. (War ja in dem anderen Heim leider gar nicht der Fall)
Ich habe ja unter anderem die Betreuung Vermögen mit Einwilligungsvorbehalt. Nun hat meine Mama in irgendeiner Zeitung von einer Wundersalbe gelesen, die Arthrose komplett heilt und sagenhaft günstig ist. Sie kostet "nur" 200 Euro die Tube. Mama hat nun eine Schwester im Heim gebeten, diese Salber per Fax für sie zu bestellen. Durch Zufall haben wir das erfahren und diese Schwester darauf angesprochen. Deren Kommentar war doch glatt: "Ihre Mutter ist ja schließlich nicht entmündigt und kann machen und kaufen was sie will." Auch auf den Hinweis, ob sie die Bestellung der Salbe den mit dem Arzt abgesprochen habe, kam die Reaktion, wozu denn, sei doch schließlich frei verkäuflich. Daraufhin habe ich bei der Verwaltung des Heimes nachgefragt, ob denn die Schwestern nichts von der Betreuung wissen. Die waren total platt und haben die betreffende Schwester sofort zitiert und in meinem Beisein nochmals die Sachlage geklärt (Bestellung wurde widerrufen). Diese fühlt sich jetzt allerdings von mir scheinbar un- gerecht behandelt, denn kurz nach dem Gespräch ist zu meiner Mum gegangen und hat gesagt, sie dürfe ihr jetzt keinen Gefallen mehr tun. Ich habe sie beim obersten Chef verpetzt (war zwar nur die Hauswirtschaftsleiterin) und total zusammengestaucht. (rein sachliche Nachfrage und Information der Sachlage). Jetzt ist Mama natürlich auf mich sauer und sagt, ich würde ihr nichts gönnen. Wir waren aber erst 2 Tage vorher shoppen und haben für sie mächtig neue Kleider für den Sommer gekauft. Ich möchte ja wirklich, das es mit dem Personal in dem Heim alles glatt läuft, aber es geht doch nicht an, das dort immer wieder einfach über unseren Kopf hinweg für Mama bestellt wird und dergleichen. Ebenso haben wir erfahren, das wohl eine der Hilfsschwestern den Bewohnern die Haare schneidet und sich dadurch etwas dazuverdient. Finde ich persönlich nun nicht so gut, da es ja schon fast an geduldete Schwarzarbeit geht. Hoffentlich könnt ihr mir Ratschläge geben, wie ich mich nun den Schwestern gegenüber verhalten soll. LG samaja |
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#2 | ||
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Gesperrt
Registriert seit: 01.03.2011
Beiträge: 8
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Zitat:
aber ein MA, kann nett sein und deiner Mutter im nächsten Schl**ker eine Flasche Körperlotion besorgen, aber was solche Summen angeht, definitiv nein!!! Zitat:
auch hier nein, ich habe eien Mitarbeiterin in der Pflege, die gelernte Friseurin ist und da gab es mal die Idee den ins Haus kommenden Friseur wegen Unzufriedenheit unsererseits abzuschaffen und die Kollegin sollte es dann als 400€ Kraft machen, geht nicht, da sie 1. kein angemeldetes Gewerbe hat und 2. nicht auf Steuerkarte und 400€ bei ein und demselben AG arbeiten kann wenn mal was anliegt, wie z.B. vor 3 Wochen eine Konfirmation nach 70 Jahren, dann werden die Haare im Rahmen den Duschens flott gemacht und gut ist. sie hat auch schon mal bei schwerstpflegebedürftigen Bewohnern die Haare im Bett geschnitten, weil sie nett ist, also sprich ohne Entlohnung.. Sachen gibt's ![]() Lotte |
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#3 |
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"Nervensäge" vom Dienst
Registriert seit: 08.12.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 1,012
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Hallo samaja,
wenn es sich um die gleiche Salbe handelt, die meine Ma unbedingt haben wollte, empfehle ich dir, bei Ebay vorbei zu schauen. Da kostet sie nur 30€ pro Tube zum Sofortkauf. Dann wäre das "Nicht gönnen" schnell vom Tisch und deine Mutter sähe bestimmt ein, dass man vom Ersparten Geld ja noch schöne Dinge kaufen kann. Der Schwester würde ich jetzt auch nicht den Gefallen soooo übel nehmen. Sie hätte ja auch nix davon, wenns richtig bestellt worden wäre und bei einer sonstigen freiverkäuflichen Creme hättest du das "Argument" "Was sagt der Doc?" auch nicht gebracht. Zuguterletzt find ich das Thema Friseur auch etwas kleinlich von dir. Wenn die Schwester den Job zur Zufriedenheit der alten Leutchen erledigt, was ist da schon bei? Wäre z.B. dein Bruder Friseur, schnitte der doch bestimmt auch zu einem anderen Kurs die Haare eurer Mutter als im Salon, oder? Versteh mich nicht falsch, ich finds gut, dass du jetzt von vorn herein zumindest deutlich machst, du behälst alles im Auge. Aber du tust euch einen grösseren Gefallen, wenn die gemachte Welle jetzt abebbt und der Alltag wieder einkehren kann. Gruss, MurphysLaw |
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#4 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 25.03.2011
Beiträge: 7
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Zitat:
Ich glaube, du hast meine Frage falsch verstanden. Mir ging es hier nicht darum, das die Schwester ihr keinen Gefallen machen soll. Mir ging es einfach nur darum, das sie für solche Summen ohne Absprache mit uns einfach bestellen. Und das mit dem Friseur hab ich wie von lotte1961 richtig erkannt auch aus Sicht der Schwarzarbeit wissen wollen. Im Prinzip kann sie den Leuten dort gerne die Haare schneiden, aber sie arbeitet offiziell als Pflegekraft dort und schneidet in ihrer Freizeit bzw. nach Schichtende den Leuten die Haare und lässt sich dafür bezahlen. Das ist für mich einfach sehr grenzwertig. Wir waren jetzt für 10 Tage im Urlaub uns selbst nach dieser Zeit ist die Schwester zu mir noch sehr reserviert und versucht sogar noch doofe Kommentare bei meiner Mutter abzulassen. So nach dem Motto, ne die Kekse kann ich Ihnen nicht besorgen, ihre Tochter meldet mich sonst wieder beim Chef. Sorry, aber das ist für mich jetzt einfach nur kleinkariert. |
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#5 |
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Registriert seit: 01.03.2011
Beiträge: 8
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vor allem nicht professionell !!!
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Stammgast
Registriert seit: 29.12.2010
Ort: OWL
Beiträge: 588
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da hast Recht und vor allem geht es zu Lasten der Mutter, was ja nun gar nicht im Sinne des Erfinders ist...
@ samaja Nun ist es an Deiner Stelle die ganze Nummer wieder auf ein, für Deine Mutter, gutes Level zu bringen und Verständnis und Wertschätzung auf beiden Seiten zu schaffen. Entweder in einem klärenden 4 Augen Gespräch mit der Pflegekraft, oder wenn dort parto kein Zugang ist und sich die Pflegekraft weiterhin nicht professionell verhält, darüber die PDL informieren. Alternativ könnte auch wer Drittes aus Deiner Famile versuchen diesen Konfilkt zu entschärfen. Das Alles vielleicht mit der Faust in der Tasche, aber es geht letztendlich darum, dass Deine Mutter dort gut klar kommt. (auch wenn ich die Pflegekraft für das jetztige Verhalten gegenüber Deiner Mutter kräftig anspitzen würde) Viel Erfolg! |
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#7 |
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Registriert seit: 26.12.2010
Beiträge: 5
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hallo @ samaja ,
ersteinmal ist es ja toll, dass deine Mutter sich im Heim so wohl fühlt. Sicher ist sie auch total froh, dass du die Betreuung übernommen hast. Obwohl bestimmte Dinge nicht optimal gelaufen sind, darf man auch die positiven Aspekte nicht aus dem Auge verlieren. Deine Mutter scheint ja in einem Heim zu sein, wo die Mitarbeiter noch zu hören und auf persönliche Wünsche eingehen, klar ging in diesem Fall voll daneben..., aber häufig ist das gar nicht mehr der Fall weil die Zeit so knapp ist. Es ist natürlich nicht richtig und muss im Gespräch geklärt werden, Geldmittel sind ja auch begrenzt und du wirst nicht umsonst die Vermögensvorsorge bekommen haben. Es war ja wie du schreibst auch keine ausgebildete Pflegefachkraft, vermutlich war es gar nicht böse gemeint, sie hat sich selber ja auch nicht bereichert, klarer Fall von "Gedankenlosigkeit" ![]() Ich versteh schon, dass dich das ärgert, würde aber wenn irgendmöglich für Ruhe in der Gesamtsituation sorgen (und innerlich grummeln), da deine Mutter ja vor Ort ist. Sollte es noch einmal passieren (also nicht in der Keks-Größenordnung) würde ich mich an die Heimleitung wenden. Viele Grüße martje |
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#8 |
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Registriert seit: 25.03.2011
Beiträge: 7
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Vielen Dank für eure guten Ratschläge. Ich schätze, da sich die Pflegekraft auch nach dem Urlaub nicht abreagiert hat, werde ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen und auf sie zugehen. (Mit der Faust in der Tasche, oder wie war das) Wie gesagt, im Prinzip bin ich auch froh, das sie sich dort kümmern, solange alles im Rahmen bleibt. Vor allem, soll sich Mum dort weiter so wohl fühlen, da es ja im vorherigen Heim nicht so optimal für sie war.
Schöne Woche @all samaja |
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#9 |
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Routinier
Registriert seit: 07.03.2011
Beiträge: 1,393
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Hallo samaja,
die Notwendigkeit auf eine Pflegekraft direkt zuzugehen sehe ich ehrlich nicht. Es besteht kein Rechtsverhältnis zwischen Dir und Deiner Mutter einerseits und der Pflegekraft andererseits . Euer Verhältnis/Beziehung ergibt sich ausschließlich aus dem Arbeits-vertrag zwischen Mitarbeiterin und Heim und andererseits aus dem Heimvertrag zwischen Mutter und Heim . Es gibt also keine persönliche rechtliche Auseinandersetzungsebene. Ich würde bei solchen Problemen immer versuchen, die Heimleitung mit ins Boot zunehmen . Wenn wer einen Anspruch bezüglich des Benehmens gegenüber Bewohnern hat , dann ist das nur das Heim als Arbeitgeber und der hat auch die Möglichkeit, auf ein ordentliches Verhalten zu dringen. Zur Not wird er die Mitareiterin vielleicht versetzen . Im übrigen wäre es nicht das erste mal, daß besonders nicht examinierte Pflegefachkräfte aus verschiedensten Gründen gelegentlich forsch auftreten, da schadet der Wink mit der Abmahnung durch den Heimleiter nix. Wenn Du Dich bei der Aufsichtsbehörde über das Verhalten von Mitarbeitern beschwerst , werden auch nicht die zuerst damit konfrontiert, sondern die Heimleitung , die für Auswahl und Überwachung der Mitarbeiter verantwortlich ist. fwu |
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