Dies ist ein Beitrag zum Thema Arzt degradiert mich als Unterschriftentante im Unterforum Gesundheitssorge - Arzteinwilligungen - Krankenkasse , Teil der Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts
Ich bin sprachlos, was für ein Wi***** ! (tut mir leid, aber das muss grad raus)
Gibt es bereits eine ...
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#11 |
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"Nervensäge" vom Dienst
Registriert seit: 08.12.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 1,068
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Ich bin sprachlos, was für ein Wi***** ! (tut mir leid, aber das muss grad raus)
Gibt es bereits eine fähige anwaltliche Vertretung für den Betreuten? Am ehesten einen mit Medizinrecht als Fachgebiet. Um eben so genau wie möglich die Schädigungen, die durch dieses indiskutable und absolut unethische Verhalten (hoffentlich nicht!) eintreten können, sowie notwendige Gutachten, welches Fehlverhalten bereits in der Vergangenheit an den Tag gelegt wurde! Gibt es inzwischen diesen "internen" Ansprechpartner bei der KK? In Zweifelsfalle, wenn die Versorgung nicht anders gesichert werden kann, muss dein Betreuter vorübergehend in eine Klinik! Das können die bei der 116117 veranlassen, vielleicht sogar in diesem Fall in die erwähnte Thoraxklinik? Ansonsten rate ich zu engem Austausch mit der KK, weil auch die ein großes Interesse haben, wenn ein kassenzugelassener "Halbgott in Weiß" dermaßen einen Patienten absichtlich in Gefahr bringt. Und dieser Gegenanwalt scheint ja auch nicht alle Tassen im Schrank zu haben? Hinsichtlich der Kosten zur Einsichtnahme in die (eigene) Patientenakte hat sich Anfang 2025 final der EuGH geäußert! Was sagt/macht denn nun die Einrichtung, in der der Betreute lebt? |
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#12 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 21.04.2024
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 32
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Vielen Dank, Leute.
Die gängigen Medikamente konnten heute organisiert werden bzw wo man sie beziehen kann. Das für den Betreuten extrem wichtige Cannabisextrakt gegen Unruhe und Spasmen wurde heute jedoch von allen Kliniken im Umfeld vollständig abgelehnt, da man hierfür eine spezielle Ausbildung benötigt, um es verschreiben zu dürfen. Die Einrichtung teilte heute mit, dass sie hinter dem Arzt steht (wtf), und gibt keine Auskunft darüber, wie viele Medikamente überhaupt noch in der WG vorhanden sind. Der Betreuer solle gefälligst selbst vorbeikommen und eine Bestandsaufnahme machen. Die Lage wird gerade ziemlich heikel. Der Betreute hat nur noch wenige Tage dieses Cannabisextrakts zur Verfügung und rutscht danach voraussichtlich in eine massive Krise. Dass der Arzt sich hier völlig entgegen aller rechtlichen Vorgaben verhält, ist bekannt – ändert aber aktuell nichts an der Situation. Die 116117 kann leider nicht weiterhelfen, da kein Arzt im Bereitschaftsdienst zur Verordnung von Cannabis berechtigt ist. Falls jemand einen Arzt kennt – möglichst in Rheinland-Pfalz, ggf. auch bundesweit –, der sich mit Cannabinoid-Verordnungen auskennt: Jeder Hinweis wäre willkommen. Problematisch sind aktuell die Urlaubszeiten und Feiertage. |
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#13 |
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Routinier
Registriert seit: 06.03.2018
Ort: Bürstadt, Hessen
Beiträge: 1,209
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Einer meiner Betreuten hatte mal ein Canabis-Rezept von einem Dr. Manfred Nowak in Landau. Vielleicht hilft das ja.
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#14 |
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"Nervensäge" vom Dienst
Registriert seit: 08.12.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 1,068
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Mit Verlaub, @Lücke, aber wäre eine derartige Zuspitzung nicht ein guter Grund (auch zwischen den Jahren), zur Einrichtung zu fahren?
Oder am Montag, um dann vielleicht ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht mit dem Personal zu führen und zu deeskalieren und irgendwie eine gemeinsame Linie aus dem Schlamassel zu finden? Und natürlich, um nach deinem Betreuten zu schauen? |
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#15 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 17.12.2024
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 275
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Ich würde im Übrigen noch Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft wegen aller in Frage kommenden Delikte stellen.
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#16 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 21.04.2024
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 32
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Danke für die bisherigen Rückmeldungen.
Der Betreute wird heute besucht. Der Besuch war ohnehin geplant, da sich die Einrichtung auf eine Anfrage zur Medikamentensituation überhaupt nicht mehr gemeldet hat. Ziel des Besuchs ist ausschließlich zu klären, ob und in welchem Umfang noch Medikamente vorhanden sind. Die Heimleitung hatte bereits in einem vorherigen Gespräch sinngemäß erklärt, man solle den Betreuten „nehmen und verschwinden“, man werde hier nicht weiter mitwirken. Die Krankenkasse ist seit Mitte Dezember bereits intensiver in den Fall eingebunden. Im Moment geht es nicht mehr um Akten oder Zuständigkeiten, sondern ausschließlich um die akute Versorgungssicherheit. Das andere läuft dann über die Bezirksärztekammer. Am kommenden Montag bestand zudem die Überlegung, bei der Polizei vor Ort vorzusprechen und den Sachverhalt darzustellen, falls sich herausstellt, dass Medikamente – insbesondere das Cannabispräparat – bis Januar nicht ausreichen. Gedacht war dabei nicht an eine Eskalation, sondern an die Bitte um Begleitung in die Einrichtung, da der behandelnde Arzt sich im selben Gebäude befindet. In diesem Zusammenhang stünde ggf. eine Anzeige wegen Körperverletzung durch Unterlassen bzw. unterlassener Hilfeleistung im Raum. Die Betreuungsbehörde hat am 19.12 bereits signalisiert, dass sie erreichbar ist, falls es über die Feiertage zu einer Eskalation kommen sollte. Vor weiteren Schritten wird deren Rückmeldung abgewartet. Ich berichte hier weiter, falls es beim heutigen Besuch in der Einrichtung zu relevanten Entwicklungen kommt. Vielen Dank an alle für die Unterstützung und die sachlichen Hinweise. ![]()
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#17 |
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Gehört zum Inventar
Registriert seit: 25.06.2021
Ort: Balkonien
Beiträge: 2,598
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Aber moment mal, Du hast geschrieben, dass dort Unterkunft und Pflege getrennt laufen, vielleicht gibt es ja einen Pflegedienst, der übernehmen kann, aber ohne Rezepte und ohne Arzt wird das nichts.
Gibt's vielleicht ein geeignetes Pflegeheim, das übernehmen könnte, die haben normal auch Ärzte an der Hand. Falls es dem Betreuten beim Besuch nicht gut geht, würde ich die Rettung rufen. |
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#18 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 15.02.2022
Ort: in Baden-Württemberg
Beiträge: 155
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Bei der Komplexität und der Tatsache, dass der Betreuer sehr sehr viel Zeit investiert ist der Blick auf die Vergütung zum Heulen.
Findet ihr nicht auch? Es eskaliert, aber warum hat hat der Arzt seinen Patienten aus dem Blick verloren? Von einem Arzt erwarte ich professionelles Handeln und Verhalten und keine Reaktionen durch seinen Anwalt. Was steckt da dahinter? Bin gespannt auf den weiteren Verlauf und hoffe, dass es für den Betroffenen ( Patient) gut ausgeht.
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Mimmi aus Baden-Württemberg |
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