Dies ist ein Beitrag zum Thema Fake Bushaltestelle im Unterforum Off Topic Bereich , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo,
bis gestern wusste ich nicht, dass es Fake-Bushaltestellen gibt, obwohl ich schon eine gesehen hatte, direkt im Garten eines ...
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#1 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 23.02.2004
Ort: im Norden
Beiträge: 1,835
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Hallo,
bis gestern wusste ich nicht, dass es Fake-Bushaltestellen gibt, obwohl ich schon eine gesehen hatte, direkt im Garten eines Seniorenheimes. Da stehen dann demente Menschen, die auf den Bus warten, und ab und zu kommt jemand vom Heim und holt sie wieder zurück. Was es nicht alles gibt .Gruss Andreas
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#2 |
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Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,604
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Moin Andreas
War die Bushaltestelle in der Nähe des BAB-Kreuz Bremen? Wieso habe ich dich da nicht gesehen, habe da doch auch lange gewartet? ![]() Ja die gibt es. Und die sind eine interessante Erfindung, um mobilen dementen Menschen eine Möglichkeit zu geben, sich nicht unnötig weit zu verlaufen. Funktioniert gut. MfG Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#3 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 23.02.2004
Ort: im Norden
Beiträge: 1,835
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#4 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 09.06.2006
Ort: Köln
Beiträge: 293
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Bei den SBK Köln gibt es vor Haus P1 ebenfalls eine Fakebushaltestelle. Ich finde die Idee dahinter auch gut
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#5 |
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Forumsikone
Registriert seit: 30.06.2005
Ort: Hilden (bei Düsseldorf, NRW)
Beiträge: 3,286
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Eine erstaunliche Idee. Höre ich zum ersten Mal von.
Liebe Grüße Jörg
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#6 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 18.11.2013
Beiträge: 76
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Habe endlich mal die Zeit, in diesem Forum ältere Beiträge zu lesen.
Für aussenstehende mag diese Haltestelle bestimmt was tolles sein. Die Dementen sitzen da und rennen nicht weg. Ein erstaunlicher Erfolg. Nur leider sitzen sie dort und warten auf einen Bus\Strassenbahn die nie kommen wird. Werden dann eingesammelt, laufen wieder los, warten, werden eingesammelt. Das ist eine Beschäftigung, wie sie jeder von uns "wünscht". Unterstützt solche Einrichtungen bitte nicht mit positiven Beiträgen. Es ist eine einzige "Verar...e". Und bitte kein: der Zweck heiligt die Mittel ...es gibt bessere Möglichkeiten |
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#7 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 23.01.2014
Ort: Niederrhein
Beiträge: 182
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Hallo,
wenn Du das so feststellst wär es auch schön, die Festellung illustriert zu bekommen. Ich würd mich ansonsten für das "Und bitte kein: der Zweck heiligt die Mittel" entscheiden. Die Frage ist doch dabei u.a., wem es nützt (nicht fiskalisch betrachtet)? Was hat ein dementer Mensch davon, seine "Freiheit" nutzen zu können und am realen Bus-Stop in eine realen Bus zu steigen und in einer real nicht erinnerten Umgebung auszusteigen ohne sich orientieren zu können. Die Aufregung bei Angehörigen (so sie denn nach dem Verbleib der Busfahrenden fragen) und der Betroffenen, das Personal lass ich hier mal bewußt außen vor, rechtfertigt diese "Freiheit" wohl sicher nicht. Die Fake-Haltestellen mögen auf den ersten, wie auch immer fokussierten, Blick nicht ok sein. Hilfreich sind sie aus meiner Sicht allemal. Vielleicht gibts bisher einfach zuwenige davon. Andrew
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Man soll die Dinge nicht so tragisch nehmen, wie sie sind.
Karl Valentin |
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#8 |
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Gesperrt
Registriert seit: 26.11.2013
Beiträge: 24
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Die Idee ist sicherlich hilfreich für die Pfleger und Betreuer....aber ist schon auch gemein für die Betroffenen
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#9 |
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Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,604
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Moin moin
Wenn ich als nicht-dementer Mensch an einer Bushaltestelle sitze, warte und da kommt einfach kein Bus, dann fühle ich mich durchaus veräppelt. Mit einer ordentlichen Demenz fühle ich mich vielleicht veräppelt, aber das vergesse ich auch wieder. Oder es stört mich nicht, weil ich vielleicht nicht alleine warte und dort Gesellschaft habe und ebenso vielleicht mit wem anders unterhalten kann. Wg. meiner Vergesslichkeit habe ich auch keine Vorstellung von Zeit und daher auch keine Verlußtgefühle, weil es mich drängt unbedingt so schnell weg zu kommen. Ich vergesse das einfach. Ich vergesse auch, dass ich warte, oder gewartet habe, oder wieder warten werde. ich vergesse auch mich geärgert zu haben, wenn ich mich geärgert haben sollte. Als Betreuer (und hoffentlich noch nicht dement) würde ich erst einmal nachforschen, wie die Bushaltestelle bei den dementen Menschen ankommt bzw. angenommen wird, bevor ich sie verurteile. Bevor in diesem Fall von Verarschung gesprochen wird, sollte man sich überlegen, ob die Fake-Bushaltestellen von den dementen Menschen auch so erlebt wird - oder fühlen sich nur nicht-demente Menschen stellvertretend für die dementen Menschen verarscht (die sich selber aber nicht-verarscht fühlen)? Weitere Vorschläge für Angebote an demente Menschen sind natürlich sehr willkommen. MfG Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#10 |
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Forumsikone
Registriert seit: 30.06.2005
Ort: Hilden (bei Düsseldorf, NRW)
Beiträge: 3,286
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Eine "Fake-Haltestelle"
- was für eine effektive, elegante und - wie ich finde - respektvolle Idee! (Außerdem: Im Sinne "systemischer Problemlösung" (-> Systemtheorie) bin ich begeistert.) Liebe Grüße Jörg
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