Dies ist ein Beitrag zum Thema Wo und wie Wiesengrundstück verkaufen? im Unterforum Off Topic Bereich , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo,
ist das ein Waldgrundstück, wo auch gejagt wird? Dann müsste man auch einen Jagdpächter finden, der evtl. Auskunft geben ...
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#21 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 23.02.2004
Ort: im Norden
Beiträge: 1,812
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Hallo,
ist das ein Waldgrundstück, wo auch gejagt wird? Dann müsste man auch einen Jagdpächter finden, der evtl. Auskunft geben kann. Manchmal gibt es auch Heimatvereine, die sich auskennen oder eine Art Archiv haben. Jäger sind in der Regel auch beim Ordnungsamt registriert und in Schützenvereinen Mitglied. Vielleicht kann man auf diesem Wege etwas rausbekommen. Viele Grüße Andreas |
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#22 |
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Forums-Gesellen-Anwärter
Registriert seit: 26.03.2023
Ort: Bayern, Würzburg
Beiträge: 59
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Ich schätze mal, dass der Preis für ein derartiges Grundstück, nach deinen Angaben hier zw. 0,50 und 1,00 Euro pro qm liegen wird (als Richtwert). Daher sind Gutachten und Makler völlig überzogen. Wie immer, bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Um das offiziell zu machen, würde ich evtl. Landwirte oder Ortsvertrauensleute, Siebener befragen, was die Fläche wert wäre. Das dokumentieren und dem RPFl vorlegen. Dann mit ihm eine Preisspanne festlegen, innerhalb der ein erzielter Preis festgelegt wird.
Ich würde im Ortsblättchen inserieren um so Interessenten zu ermitteln, meist haben Flächennachbarn tatsächlich Interesse und Bedarf. Sollte kein ortsansässiger Interesse zeigen, kannst dus anbieten unter Agrarimmobilien kaufen, verkaufen, pachten | Acker, Wald & Wiese. Eines steht fest - vor Ort wäre leichter :-)).
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Die Hälfte von wenig, ist mehr, als alles von Nichts
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#23 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 06.11.2023
Ort: Bruchsal
Beiträge: 150
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Auch eine gute Anregung.
Ja klar, vor Ort wäre das einfacher. Aber ich wollte jetzt nicht unbedingt 600 km fahren und die Wiese im Wald suchen. :-( Auch einfach mal irgendwo anrufen erweist sich heute schwieriger als "früher"...keiner geht ans Telefon, Emai landet auch woanders...
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#24 |
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Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,495
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Moin moin
Eine Idee ist noch, sich beim Landkreis (Naturschutzabteilung) schlau zu fragen. Viele Landkreise haben inzwischen ein Interese selber Grundstücke zu kaufen, wenn sie damit ihre Ökobilanz aufhübschen können. Sie benötigen Flächen, die als Natur-Ausgleichsflächen ausgewiesen werden können, weil sie wo anders Flächen für irgendeinen Blödsinn versiegeln wollen. Da eignen sich Waldgrundstücke besser als Industriebraachen mit Gift im Boden. Mit freundlichen Grüßen Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#25 |
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Neuer Gast
Registriert seit: 17.09.2025
Ort: Boizenburg Meck-Pom
Beiträge: 2
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Eine Idee wäre bei der unteren Jagdbehörde des Landkreises nachzufragen. Die haben die Kontaktdaten der (Jagd)-Genossenschaften der Landbesitzer.
Die sollten dann auch die Nachbarn kennen und bestimmt auch was zum Grundstücksverkauf sagen können. |
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#26 |
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Routinier
Registriert seit: 29.11.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1,306
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Moin,
um was für eine Fläche handelt es sich denn? Was sagt die Flurkarte? Bei landwirtschaftlichen Flächen gibt es Vorkaufsrechte für eben Landwirte. Zur Not verpachten. das ist ja auch eine wirtschaftliche Verwertung. Bei uns sind jedoch die Wasserversorger ganz heiss auf landwirtschaftliche Flächen als Ausgleichsflächen. Der Leuchtturm |
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#27 |
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Gehört zum Inventar
Registriert seit: 25.06.2021
Ort: Balkonien
Beiträge: 2,569
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Zum einen hat nicht der Landwirt, sondern die Landgesellschaft ein Vorkaufsrecht und zum anderen können die das nicht in jedem Fall ausüben und bei Kleinflächen besteht keines...
Zum anderen versuchen Landwirte ganz gern, Flächen geschenkt zu bekommen... |
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#28 | |
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Routinier
Registriert seit: 29.11.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1,306
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Zitat:
das sehe ich anders. Der rechtliche Begriff heisst "ungesunde Verteilung". Diese liegt vor, wenn der Verkauf an einen Nichtlandwirt vorgenommen werden soll, obwohl ein Haupterwerbslandwirt die Fläche zur Aufstockung seines Betriebs dringend benötigt. Ich müsste mich einlesen, was der Gesetzgeber bezüglich Nebenerwerbslandwirte bestimmt. Ich meine, die müssen eine Wirtschaftlichkeit vorbringen. Der Leuchtturm |
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#29 | |
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Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,495
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Moin moin
Zitat:
Eine "ungesunde Verteilung" kommt derzeit in erster Linie dadurch zustande, dass Investoren sich Ländereien unter den Nagel reißen, um ihre Profite sicherzustellen. Dazu zählen insbesondere Ladenketten, die dann an Landwirte verpachten, die sie wie Sklaven mit Abnahmeverträgen an sich binden. Das blöde daran ist, dass dadurch die qm-Preise irre in die Höhe geschossen sind und Landwirte sich das nicht mehr leisten können. Das ist eine der Hauptursachen für die Schräglage in der Landwirtschaft. So wie zuerst in anderen Ländern abgezockt wurde passiert das jetzt auch immer mehr hierzulande: https://www.agrarraum.info/lexikon/landgrabbing https://de.wikipedia.org/wiki/Land_Grabbing Mit freundlichen Grüßen Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#30 |
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Gehört zum Inventar
Registriert seit: 25.06.2021
Ort: Balkonien
Beiträge: 2,569
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Das Problem ist vielmehr, dass Landwirte überreguliert werden...
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