Dies ist ein Beitrag zum Thema Behandlung im Krankenhaus im Unterforum Off Topic Bereich , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo,
so langsam weiß ich nicht mehr, was ich von der med. Versorgung im Krankenhaus halten soll.
Nun sind meine ...
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#1 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 23.02.2004
Ort: im Norden
Beiträge: 1,809
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Hallo,
so langsam weiß ich nicht mehr, was ich von der med. Versorgung im Krankenhaus halten soll. Nun sind meine Erfahrungen nur auf die Kliniken vor Ort beschränkt, aber mir reicht das. Da wird z. B. eine Betreute ins Krankenhaus eingeliefert, die Ärztin spricht am Telefon von einem massivem Harnwegsinfekt, der antibiotisch stationär behandelt werden muss. Im Entlassungsbericht heißt es "die Blutkulturen und die Urindiagnostik waren unauffällig". ???. Das passt doch überhaupt nicht zusammen. Nachdem Sie entlassen wurde, entwickelte sie am nächsten Tag einen Harnverhalt, also erneute Einlieferung, Dauerkatheter wurde gelegt, Entwicklung bleibt abzuwarten. Im Entlassungsbericht steht auch kein Wort über die erhaltenen Medikamente. Ich frage mich, ob man das so hinnehmen muss. Aber was will ich erreichen? Natürlich kann ich im Krankenhaus Streß machen und einen heftigen Beschwerdebrief schreiben, aber erreichen werde ich nichts damit. Es ist frustrierend. Es ist ja inzwischen schon völlig normal, dass man vom Krankenhaus nicht über die Entlassung informiert wird, und auch die Einrichtung meldet sich eher nach Lust und Laune. Aber so bringt das keinen Spaß. Viele Grüße Andreas |
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#2 |
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"Nervensäge" vom Dienst
Registriert seit: 08.12.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 1,047
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Im Grunde werdet ihr als Betreuer, wie auch die Patienten selbst anscheinend nicht mehr ernst genommen, bzw. nicht als (aktives) "Mitglied" des Helfer-Netzwerks der Klienten/Patienten.
Ich war vergangenes Jahr stationär in einer dermatologischen Klinik. Voraus gegangen waren plötzliche, unbekannte Hautreaktionen und Allergien. Am ersten Abend bekam ich eine Creme, mit der ich z.B. meine trockenen Hände eincremen könnte. Ich begann mit den Händen und kurz darauf schwollen beide Hände an und im weiteren Verlauf riss die Haut an mehreren Stellen schmerzhaft auf. Die Pflege bekam auch den sich verschlechternden Verlauf mit. Die Schwester, die Kontakt zum AvD aufgenommen hatte, teilte mir nach 3 Stunden mit, der AvD könne nicht kommen, zu viel zu tun und er hätte eh keine Ahnung von Haut. Ich solle bis zum nä Morgen bitte warten! In der Zwischenzeit wusch ich mehrfach die Hände, als Versuch, die Creme "abzuwaschen" und die Schwellungen zu kühlen. Am nächsten Tag bei der Visite wurde mir durch die OÄ mitgeteilt, dass in der Creme nix drinnen sei, auf das man allergisch reagieren könne! Das Pflegepersonal hatte den Verlauf gesehen, ich habe sogar im Laufe des Abends mehrmals Fotos gemacht, aber das was passiert sei, sei nicht durch diese Creme möglich.... Im vorläufigen Entlassungsbrief wurde dann auch später weder die Reaktion, noch die Creme als solche erwähnt. Habe dann direkt den Kontakt zur behandelnden Ärztin gesucht und verlangt, dass zumindest die Creme im Bericht aufgelistet wird. Im endgültigen wurde dann die Creme unter den Allergien aufgeführt. Meine Betreuerin erfährt immer häufiger durch uns Betreute, wenn z.B. Termine mit der Eingliederungshilfe anstehen, ihre eigene Einladung "muss dann immer auf dem Postweg verloren gegangen sein" ..... Insgesamt erlebe ich immer häufiger, dass meiner Betreuerin trotz entsprechenden Aufgabenkreis wahlweise mitgeteilt wird, sie hätte doch nicht extra kommen brauchen/andere Betreuer kämen nie zu den Terminen und mir als Betreute wird vermittelt, man bekäme auch alles ohne die Betreuung hin. Was sich regelmäßig dann als nachteilig herausstellt.... Was auch dieses Jahr schon vorkam war, dass nach einem schlimmen Vorfall die Geschäftsführung sich komplett tot stellt, und weder auf Brief, Fax, E-Mail noch Anrufe von der Betreuerin reagiert und das über Monate. |
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#3 | |
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Routinier
Registriert seit: 20.12.2018
Ort: im Weserbergland (NRW/Ostwestfalen-Lippe)
Beiträge: 1,139
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Ist ja auch keine Spaßveranstaltung
Du hast naklar Recht, aber das ist ja nix Neues, also das Problem zwischen den Ohren der Beteiligten. Die einen machen so, die anderen so und dann kommt manchmal (nach meiner Erfahrung recht oft) so'n Scheiß bei raus, wie Du schilderst: Entlassen und keiner sagt was oder Einweisung, Entlassung, Einweisung. Viell. war hier im Bsp. der "massive Infekt" erstmal die Verdachtsdiagnose, Labor sah dann anders aus? Und am nä. Tag hat sich dann, unabhängig davon, ein Harnverhalt entwickelt...Man weiß es nicht. Ich kenne das alles zur Genüge und habe so manche Nerven dabei verloren. Jedenfalls, und Du weißt das: Zitat:
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