Dies ist ein Beitrag zum Thema Essen gehen zu teuer im Unterforum Off Topic Bereich , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Restaurant wechseln würd' ich sagen. Ich kann das schon verstehen, alles teuer geworden...Aber typisch deutsch sind wir da ja schon. ...
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#11 |
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Routinier
Registriert seit: 20.12.2018
Ort: im Weserbergland (NRW/Ostwestfalen-Lippe)
Beiträge: 1,156
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Restaurant wechseln würd' ich sagen. Ich kann das schon verstehen, alles teuer geworden...Aber typisch deutsch sind wir da ja schon. Alles kostet echt ein Heidengeld, angefangen beim Paar Socken und der Unterbuxe, über 'ne neue Riesenglotze oder einen Laptop. Beim Mampfen (im Restaurant) hört der Spaß dann naklar auf
Aber es stimmt, gepanschte Cola und mickrige Portionen gehen eigentlich nicht, das muss dann schon zumindest stabil bleiben...Ich gebe jedenfalls mittlerweile viel Trinkgeld und zahle auch gerne erhöhte (natürlich nicht völlig überhöhte!) Grundpreise, habe zu viele alteingesessene Gaststätten hier auf dem Lande von früher dichtmachen sehen die verg. Jahre. Echt schade drum! Die werden so nie wieder eröffnet, das war's dann mit den leckren Gerichten von früher. Personalmangel usw. ist da ja schon nen großes und bestimmendes Thema.![]() Den Trick mit der Blockflöte werd' ich mal ausprobieren PS: Ich möchte hier naklar in keinster Weise Parteienwerbung betreiben. Obwohl die besten Sprüche+Aufkleber haben die ja zugegebnermaßen schon, hab' mir immer wieder mal welche mitgenommen. Geändert von Florian (05.01.2026 um 13:07 Uhr) |
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#12 | |
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Routinier
Registriert seit: 20.12.2018
Ort: im Weserbergland (NRW/Ostwestfalen-Lippe)
Beiträge: 1,156
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Zitat:
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#13 |
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Moderator
Registriert seit: 24.03.2005
Ort: Duisburg, Ruhrgebiet, NRW
Beiträge: 7,456
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Schon 1961 behauptete C.R.Macnamara (Berliner Coca-Cola-Chef im Film „Eins Zwei Drei“, 27% der Deutschen tränken jetzt Cola zu ihrer Knackwurst. Scheint seither nicht besser geworden zu sein. Dann doch zum (eher seltenen) stilvollen Essen ein Glas Wein oder ein (auch gerne alkoholfreies) Bier. Und Finger weg von seltsamen Mixturen, die behaupten, man könne sie trinken (auch wenn man nicht gleich daran stirbt). Gilt für Cola und noch mehr für „Energy Drinks“.
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Mit vielen Grüßen Horst Deinert Weitere Infos: https://www.lexikon-betreuungsrecht.de |
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#14 |
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Routinier
Registriert seit: 29.11.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1,306
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Moin,
da unsere Regierung die Gelddruckpressen angeworfen hat, ist das doch erst der Anfang und wo wir hinsteuern ist doch seit Jahren abzusehen. Der Leuchtturm |
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#15 |
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Routinier
Registriert seit: 20.12.2018
Ort: im Weserbergland (NRW/Ostwestfalen-Lippe)
Beiträge: 1,156
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So schlimm alles? Ja wahrscheinlich, war ja schon immer alles früher besser und wird ja auch schon immer alles viel schlimmer und schlechter...
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#16 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 16.09.2025
Beiträge: 63
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Also die Partei hatte schon immer die besten Sprüche.
Selten ein Plakat über das man nicht mindestens schmunzeln muss. Das in Richtung "Döner 3,- Euro" kannte ich nicht. =) Abgesehen davon: Ja, Essen gehen ist wirklich extrem teuer geworden. Ich gehöre auch zu den Leuten die prinzipiell kein Problem damit haben etwas mehr zu zahlen. Trinkgeld gebe ich gerne mehr, aber immer mit einem schalen Beigeschmack, weil ich weiß, dass in der Küche meistens nichts ankommt, und die Hierarchien teilweise echt schräg sind... Ist aber wieder ein anderes Thema, und grundsätzlich finde ich, gute Leistung sollte immer gut bezahlt werden. Über den saloppen Spruch: Dann fast lieber zur "Goldenen Möwe" musste ich schmunzeln. Weil so wie Murphy schreibt: Das Restaurant "Zur goldenen Möwe" lässt sich die Möwe mittlerweile aller ordentlichst vergolden. Genau so wie der "König der Bürger". Und nicht immer wird man von allem was da mittlerweile angeboten wird satt. Ich rede nicht von den Kalorien. Sondern von den geschrumpften Portionsgrößen bei wesentlich mehr Geld. So dass man sich auch fragen muss, wie viel ist denn tatsächlich durch Preissteigerungen bedingt. Und wie viel ist, nun ja, Profit..gier ist so ein unschönes Wort. Sagen wir: Profit-Freundlichkeit in Bezug auf den eigenen Geldbeutel. =) Ich selber gehe da mittlerweile so gut wie gar nicht mehr hin. Ist mir zu viel Geld für zu wenig, und gar nicht mal so gutes Essen. 30 ,- Euro finde ich schon sehr viel. Kommt aber immer drauf an, was dabei ist. Ich selbst gehe gerne in bestimmte meistens ländlich gelegene Gasthöfe. Die sind oft sehr idyllisch gelegen, haben absolut gute Preise, bei wirklich fairer Leistung. Ich muss aber ehrlich sagen, ich bin meistens zu zweit unterwegs. Mit fünf Leuten will ich nicht Essen gehen (und bezahlen). Das ist mir mittlerweile überall zu teuer. Es gibt aber eine Ausnahme. Die ist wenn man hinter die Kulissen guckt zwar moralisch nicht vertretbar, aber Preis-Leistungs-mäßig absolut unschlagbar. Und das sind diese All-you-can-eat-Buffet-Dinger. Ich kam durch Zufall drauf. In unserer Region gibt es so was mehrfach in "asiatisch", und weiter weg sogar in "Italienisch". Mittagsbuffet sind unter 18 Euro pro Person, egal wie viel oder was man isst oder trinkt. Da sind sowohl für "Junkfood-Freunde" als auch für Fans der asiatisch verbreiteten Standard-Küche, Dessert-Fans oder Salatfreunde was dabei. Das Essen ist je nach dem wo man ist sehr gut, wie gesagt, jeder kann essen was, und wie viel er möchte. Und unendlich viele Getränke sind da auch bei. Nur die alkoholischen müsste man extra bezahlen. Die Preise sind aber auch hier ein Witz. Klar, eine exquisite Gans schick angerichtet auf dem ganz eigenen Teller ist da nicht drin. Das ist was ganz anderes, und hat natürlich auch seinen Preis. Aber gerade für Leute die "den Trick mit der Blockflöte" nich' so gerne ausprobieren möchten, und für weniger Geld auf ihre vollen Kosten kommen wollen, ist das eine richtig gute Alternative. Also wie gesagt: Andreas hat Recht. Auf jeden Fall ist gerade Essen gehen sehr teuer geworden. Ich habe auch schon geguckt, und bislang sieht es nicht so aus, als wenn die Gastronomen ihre Speisekarten neu drucken (oder online bearbeiten) lassen, um die Preise zu senken. Von daher wird da kaum einer die Preise ordentlich senken. Leuchtturm hat nicht ganz Unrecht mit dem: Es steuert nicht gerade auf bessere Zeiten hin. Ich selbst habe die D-Mark-Zeiten wo die Pommes noch 2 Mark gekostet haben miterlebt. Je älter man ist, desto absurder wird es einem vorkommen. Es wird für viele Menschen darauf hinaus laufen, dass sie sich Essen gehen seltener oder wenn es ohnehin schon knapp war, gar nicht mehr leisten können. Das finde ich schade. Aber so wie Imre schreibt: Trotz Inflation kann man zuhause für wenig(er) Geld tolle Menüs zaubern. |
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#17 | |
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Routinier
Registriert seit: 20.12.2018
Ort: im Weserbergland (NRW/Ostwestfalen-Lippe)
Beiträge: 1,156
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Also ich war am verg. Wochenende auf der Reeperbahn im Mäckes, die Burger waren normal groß. Aber viell. müssen die ihre Klientel da auch bei Laune halten und woanders sieht's anders aus, mag sein
![]() Zitat:
Ich bin für: "awg!" Viele Grüße vom Florian
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#18 | |
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Routinier
Registriert seit: 29.11.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1,306
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Zitat:
![]() Es geht auch nicht um Schlimm, sondern um wirtschftliche Konsequenzen die ein Verhalten der Regierung mit sich bringt. Egal was nun beschlossen wurde. Und zumindest nach meiner Auffassung geht derzeit alles in Richtung Inflation. Aber vielleicht tut uns etwas mehr Demut vor dem Konsum auch mal gut. Geändert von Leuchtturm-H (08.01.2026 um 21:56 Uhr) |
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#19 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 20.10.2024
Ort: NRW
Beiträge: 105
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was ein Thema....
während der Lockdowns haben die Franzosen, so wird kolportiert, Rotwein und Präservative gehortet....der Deutsche prügelte sich um Klopapier. Obs stimmt? Glaubhaft finde ich es. Essen gehen, im Restaurant oder Gaststätte sitzen, ist nicht nur eine Frage des Preis/Leistungsverhältnisses, sondern auch eine der Lebensqualität und Kultur. 500EUS Kosten für den PKW monatlich werden selten oder gar nicht diskutiert.... Wir wollen für unsere Arbeit ordentlich bezahlt werdwn, der Kellner und Gastwirt aber auch. Ich genieße die Zeit im Lokal, und freue mich über das Glück, das dies für mich möglich ist. Und das es Menschen gibt, die arbeiten, wenn ich Freizeit habe. Bin selbst lange im Service tätig gewesen....aber heute ist halt alles Uber... vG Martin |
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#20 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 23.02.2004
Ort: im Norden
Beiträge: 1,812
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Hallo,
mich wundert eher, wie voll die Restaurants zumindest hier vor Ort trotz der Preise noch sind. Vor 30 Jahre (ja ja, ich weiß, früher...) war die Faustformel für Verdienst: beim Essen 100 %, bei den Getränken 300 % Gewinn. Wobei Kaffee anders zu Buche schlägt als Bier und Schnaps wieder etwas anders, sind nur Durchschnittswerte. Fragen wir doch mal die KI: Antwort: Ich zeige dir eine praxisnahe Beispielkalkulation für ein Gericht „Schnitzel Wiener Art mit Bratkartoffeln & kleinem Salat“ in einem Restaurant mit ca. 50 Sitzplätzen, warme Küche, gute Innenstadtlage in Lüneburg. Die Zahlen sind realistisch, aber vereinfacht – ideal zur Orientierung oder für einen Businessplan. ________________________________________ 1. Wareneinsatz pro Portion (netto) Hauptkomponenten Zutat Menge Einkaufspreis Kosten Schweineschnitzel (Oberschale) 180 g ca. 9,00 €/kg 1,62 € Panade (Mehl, Ei, Semmelbrösel) – pauschal 0,35 € Bratkartoffeln (roh) 250 g 1,20 €/kg 0,30 € Zwiebeln, Speck – pauschal 0,30 € Kleiner Beilagensalat – pauschal 0,80 € Zitronenscheibe, Petersilie – pauschal 0,10 € Bratfett / Öl – pauschal 0,25 € 👉 Wareneinsatz gesamt ≈ 3,70 € pro Portion ________________________________________ 2. Personalkosten (anteilig) Annahme: • Küche + Service gemeinsam • Personalkostenanteil Gastronomie typisch: 30–35 % vom Verkaufspreis • Für Einzelgericht rechnet man ca.: 👉 ca. 4,50–5,50 € pro Gericht Wir nehmen realistisch: ≈ 5,00 € ________________________________________ 3. Gemeinkosten (anteilig pro Gericht) Beispielhaft umgelegt: • Miete Innenstadtlage Lüneburg • Energie, Wasser • Versicherungen • Steuerberater • Reinigung • Abschreibungen (Küche, Inventar) • Marketing 👉 ca. 3,50–4,50 € pro Gericht Wir setzen: ≈ 4,00 € ________________________________________ 4. Gesamtkosten pro Gericht (netto) Kostenart Betrag Wareneinsatz 3,70 € Personalkosten 5,00 € Gemeinkosten 4,00 € 👉 Gesamtkosten: ca. 12,70 € netto ________________________________________ 5. Zielmarge & Verkaufspreis Typisch in der Gastronomie: • Wareneinsatz-Ziel: 25–30 % • Deckungsbeitrag muss Fixkosten + Gewinn tragen Beispiel Verkaufspreis Netto Brutto (19 % MwSt) 16,50 € 19,60 € 17,00 € 20,23 € 18,00 € 21,42 € 👉 Realistischer Verkaufspreis: 19,90–21,50 € brutto (Je nach Konzept eher rustikal oder gehoben) ________________________________________ 6. Kurze Praxis-Einschätzung für Lüneburg • Touristische Stadt → Schnitzel gut verkäuflich • 19–21 € werden akzeptiert, wenn: o Portion sichtbar hochwertig o knusprige Panade, frische Bratkartoffeln o ordentliche Präsentation • Preis unter 18 € ist wirtschaftlich kaum darstellbar, außer: o sehr hohes Volumen o stark vereinfachte Küche In Travemünde haben wir für so ein Gericht ca. 29 Euro bezahlt :-/ Viele Grüße Andreas |
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