Dies ist ein Beitrag zum Thema Sarrazin im Unterforum Off Topic Bereich , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Zitat:
Du meinst sicher den Feind meines Feindes.
Ja, das war gemeint. Sorry, der blöde Schreibteufel......
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#31 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,294
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#32 | |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 20.05.2010
Beiträge: 30
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In diesem Thread gibt es so tolle Fakten, Zahlen und Schilderungen, ich will nur noch mal kurz auf den Deutschkursen herumreiten:
Die Schilderung des kroatisch-bosnischen Paares von Mungo beschreibt genau die Haltung vieler Migranten: Es genügt, wenn eine oder einer in der Familie die deutsche Sprache beherrscht. Der/die kann dann allen anderen helfen und die anderen müssen dann nicht alle Deutsch lernen. Zitat:
Reaktion: Lächeln, Kopfschütteln, Abwinken, Süffisanz. „Dann gibt es meine Schwägerin/die Frau meiner Nachbarn/die Tochter einer befreundeten Familie................“ Es gibt immer jemanden, der da ist, damit nicht ICH Deutsch lernen muss. Es genügt eben, wenn EINE die Sprache spricht. (Meistens sind es Frauen) Und zum Thema Rechtschreibreform: Natürlich kennt sich langsam keine S.. mehr aus. Ich finde: Haben wir in diesem Land keine dringenderen Probleme, als die Rechtschreibung zu reformieren? Da haut's einem doch wirklich den Vogel raus. (Oder sagt man das nur in Bayern? )
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#33 |
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"Nervensäge" vom Dienst
Registriert seit: 08.12.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 1,068
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Auch wenns vielleicht radikal ist, meiner Ansicht nach verdient NIEMAND ohne ausreichende Sprachkenntnisse, die deutsche Staatsbürgerschaft! Dies ist in anderen Ländern eine Selbstverständlichkeit, wieso hier nicht?
Kopfschüttelnde Grüsse, MurphysLaw |
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#34 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Zitat:
Deutsch sein war ziemlich lange irgendwie unanständig. Als hier plötzlich alles wieder voran ging und das Bollwerk gegen den bösen Sozialismus gebraucht wurde, durfte nix aufgearbeitet werden, sondern wir (...) hatten zu funktionieren. Da war natürlich klar, daß jeder, der hier bleiben und arbeiten wollte - vor allem wenn er nachweisen konnte, woanders verfolgt zu werden - besonderen Schutzes bedurfte. Statt sich damit einzurichten, haben die zuständigen Leute keine Einbürgerungsstrategie entwickelt, sondern schlicht gemauert. Keine Forschung, kein Geld, keine Ideen. Das Ergebnis ist diese einfallslose Einbürgerungspolitik, der jede Vision fehlt, weil gar keine gewollt war. Geld ist sicherlich ein wichtiges Kriterium, und mit Menschen, die sich sprachlich nicht orientieren können, läßt sich bestimmt erstmal viel Geld verdienen. Am Ende wird es teuer. Macht ja nix, das bezahlen andere... "Radikal" sein bedeutet, an die Wurzel zu gehen. Auch das haben uns viele auszureden versucht: "Radikalen-Erlaß", die "Mitte" war politisch wichtig, "extrem" war gaaaanz böse. Wenn dies keine Zeit ist, um radikal zu denken, wann ist sie dann? Geändert von mungo (16.09.2010 um 00:19 Uhr) |
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#35 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 14,097
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Zitat:
das stimmt nicht. Du bekommst z.B. die spanische Staatsbürgerschaft- ohne auch nur ein Wort sprechen zu können- nachdem Du Dich 4 Jahre im Land aufgehalten, bzw. da gewohnt hast. Du musstest lediglich der seguridad social mit einem Monatsbeitrag von 120 000 Peseten (sind ca.150 Euro) beigetreten sein damit Du dort auch kranken- und sozialversichert warst. Ich selbst habe dort 10 Jahre gelebt und kenne eine grosse Anzahl an Deutschen die das auch machen und noch nie Anstrengungen unternommen haben die Sprache zu lernen, vom Rest ganz zu schweigen. Davon habe ich dann wieder gelebt![]() Grüsse Michaela PS: im Übrigen kann ich mungos Ausführungen nur unterstützen. Klasse
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#36 | |
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"Räuberbraut"
Registriert seit: 17.07.2009
Beiträge: 779
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Zitat:
ich meine, man soll eher drüber nachdenken das sprachmonopol aufzuheben. wir sollten türkisch als zweite amtssprache einführen und türkisch-sprachigen unterricht ab erster klasse. integration darf sich nicht nur an (noch) mehrheitsverhältnissen ausrichten, sondern sollte vor allem die fähigkeiten berücksichtigen. deutschstämmige müssten eine fremdsprache doch viel schneller lernen können - bildungvorsprung sozusagen. ( intelligenz-gen konnte wohl nicht nachgeweisen werden?) auch als investition in die zukunf zu sehen, schließlich werde wir im alter von minderbegabten kopftuchmädchen gepfelgt werden. wäre doch gut, wenn wir uns dann wenigstens noch verständlich machen könnten...? eine deutschsprachige polin dürften sich dann nur die wenigsten leisten können..... wovon auch, die muselmane-mehrheits-unterschicht, wird unsere renten dann kaum auf entsprechendem niveau halten können.... wir sollten endlich anfangen zukunftsorientiert zu denken: die sprachwende könnte in dieser hinsicht dem schlimmsten vorbeugen. weiter: für die türkischen mitbürgerinnen sollte es baldmöglichst eine art gleichstellung analog zur dänischen minderheit in schleswigholstein geben. so würden nicht nur die bereits fremdsprachig-eingebürgerten molems integriert, sondern eben auch die, mit "nur-arbeitserlaubnis". da könnten sie eigene parteien gründen, die dann nicht an der 5% klausel scheitern müssten. entsperchend der bevölkerungszunahme müsste sowas allerdings bald angepasst werden. das is aber schon (bisschen) ernst gemeint jetzt. die alten griechen sind untergegangen, die römer auch... denke, es ist eher kontraproduktiv, gegen entwicklung ankämpfen zu wollen. ![]()
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10.11.2010: meiner bitte auf löschung meines accounts wurde leider nicht entsprochen. Geändert von zeiten (16.09.2010 um 17:41 Uhr) |
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#37 | |||
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Gast
Beiträge: n/a
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Zitat:
In der Türkei. Da, wo Kurden ihre Sprache gar nicht sprechen dürfen. Zwangsweise. Ich finde den Gedanken interessant, habe ihn aber wieder verworfen: Was soll gut daran sein, wenn Leute, die aus wasweißichwo herkommen, sich immer noch ausschließlich miteinander verständigen können? Das Beispiel der Griechen ist ein Modell. Die haben griechische Schulen auf der ganzen Welt, leisten ihren Beitrag zur lokalen Kultur und erhalten gleichzeitig ihre eigene. Es gibt in Deutschland sogar japanische Schulen. Wo sind die türkischen? Ich erlebe gerade Türken oft als patriarchalisch-religiöse Frömmler, und die erzkonservativen Koranschulen sind weiß Gott (...) kein gutes Beispiel. Wenn es um Integration geht, geht es vor allem um Sprache. Regelungsbedarf? Klar, ganz einfach: Lern in zwei Jahren kein deutsch und die Aufenthaltserlaubnis erlischt. Dann gilt das nämlich auch für die Frauen, die hier in den Wohnungen versteckt werden. Allein die Tatsache, daß sie wieder zur Schule gehen, Kontakte finden und sich auseinandersetzen können, würde ihr Leben bereichern, nicht bloß um deutsch. Türkisch-Unterricht (oder andere Sprachen) gern - parallel zu französisch, spanisch, russisch..., aber erst nach englisch. Zitat:
Bekannte von mir sind eine Niederländerin und ein Brite, die leben mit ihren Kindern in Spanien. Die sprechen im Wohnzimmer nederlands, in der Küche spanisch und im Eßzimmer englisch. So lernen die Kids gleich drei Sprachen. Sowas muß man aber wollen. Zitat:
Wenn Du den derzeitigen Tendenzen noch Schub geben möchtest, schließ die türkischstämmigen Menschen vom Deutschunterricht aus, und so hast Du ganz sicher eine stabile Unterschicht für den Niedriglohnsektor. Das willst Du nicht, oder? Geändert von mungo (16.09.2010 um 18:01 Uhr) |
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#38 |
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Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,294
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Kleiner TV Tipp
Heute um 22.00 Uhr im WDR 3 Fernsehn bei "Menschen hautnah". Das wird morgen um 14.15 Uhr wiederholt. Kampf im Klassenzimmer - Menschen hautnah - WDR Fernsehen Die Schule ist übrigens nicht weit weg von uns. Ich habe den Beitrag schon einmal gesehen, er trifft genau das was sich hier abspielt und wovon ich geschrieben habe. Das mag auf dem platten Land anders sein, hier und anderswo gibt es jedenfalls große Probleme. |
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#39 | |||
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"Räuberbraut"
Registriert seit: 17.07.2009
Beiträge: 779
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oh, vielleicht hab ich mich mal wieder undeutlich ausgedrückt...
![]() Zitat:
wenn der bart nicht zum propheten kommt, dann muss halt der prophete laufen. - verstehste...? natürlich sollten auch die älteren sich da sprachlich noch etwas besser integrieren. da könnte man aber zb. berufsbegleitenden türkischunterricht einführen. da geht es auch um motivationen: wer unbedingt integration will, der ist doch viel eher bereit überhaupt eine sprache zu lernen, zumal es ja die eher gebildeten schichten betrifft. Zitat:
Zitat:
deutlicher jetzt?
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10.11.2010: meiner bitte auf löschung meines accounts wurde leider nicht entsprochen. |
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#40 | |||
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Gast
Beiträge: n/a
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Zitat:
Aus zwei Gründen: Erstens mag ich diese Sprache nicht - so herausfordernd jede Hochsprache auch ist, bloß mag ich sie einfach nicht. Zweitens sollten die Kinder - wenn es nach mir ginge - erstmal richtig deutsch lernen. Das können die meisten, die von hier sind, ja auch schon nicht mehr: Der elfjährige Sohn meiner Freundin kennt keine Deklination von Possesivpronomen, die meisten seiner Klassenkameraden sind von ihrer Herkunft bunt gemischt, von Asien bis Afrika, können leider aber auch kein richtiges Deutsch. Und die Lehrer haben andere Sorgen... Macht in meinen Augen keinen Sinn, eine weitere Halbheit zu den anderen hinzuzufügen. Und ich sehe nicht ein, daß eine Minderheit - 2% - so einen massiven Einfluß auf eine ganze Gesellschaft haben soll, wo sie nicht einmal bereit ist, selbst einen Integrationsschritt zu machen und wenigstens die Sprache zu erlernen, von sich aus. Die war nämlich eher da. Und gleichzeitig zuhause über die Sprache, die nach deinem Vorschlag nun unsere Kinder lernen sollen, massiven Druck auf eine viel größere Minderheit ausüben. Das paßt nicht zusammen. Wenn das Türkische eine Bereicherung sein soll, muß es als Ergänzung dienen, nicht als Verdrängung. Zitat:
Die Erfahrung zeigt, daß das eben nicht so ist. Zitat:
Und ich finde es nach wie vor falsch. Ich interessiere mich bloß für das Türkische, wenn es sich mir aufdrängt und damit oft einfach lästig ist. Viel wichtiger finde ich - und da sind eben Sarrazins Thesen zumindest interessant - das Deutsche. Die Sprache Horkheimers und Adornos, die von Peter Paul Zahl und Heinz Erhardt. Es gibt Gedanken und Worte, die ich nur in dieser Sprache ausdrücken kann. Versteh mich richtig: Ich hab nix gegen andere Sprachen. Nur: Das ist eben die Sprache, die ich liebe und die viel von meiner Identität ausmacht. |
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