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gesetzliche Betreuung

 

Nachweise aus dem Studium

Dies ist ein Beitrag zum Thema Nachweise aus dem Studium im Unterforum Sachkundenachweis und Registrierung ab 2023 , Teil der Situation der Betreuer/innen
Ja, man kann vor dem eigentlichen Registrierantrag schon Module anerkennen lassen, § 7 Abs. 4 BtRegV. https://www.gesetze-im-internet.de/btregv/__7.html...


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Alt 19.05.2024, 08:10   #11
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Ja, man kann vor dem eigentlichen Registrierantrag schon Module anerkennen lassen, § 7 Abs. 4 BtRegV.

https://www.gesetze-im-internet.de/btregv/__7.html
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Mit vielen Grüßen
Horst Deinert

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Alt 19.05.2024, 11:35   #12
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Zitat:
Zitat von Rani Beitrag anzeigen
Heiist das ich muss meine Uni Module selbst mit den Sachkundemoduleb vergleichen und es ihnen inhaltlich vorlegen?
Hallo Rani,

nein, du musst es der Behörde nicht vorkauen - es ist aber auch nicht verboten
Du willst ja was, nämlich die Anerkennung möglichst vieler Module. Dann solltest du im eigenen Interesse etwas Vorarbeit leisten. Die Behörde muss dann natürlich selbst prüfen, ob sie das auch so sieht und mittragen kann.
Forenfuchs ist offline  
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Alt 19.05.2024, 13:47   #13
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Hallo Forenfuchs

Danke für deine Antwort. Nach meinen aktuellen Vergleichen könnten die Module 10 und 11 auf jeden Fall anerkannt werden. Auch könnte es bei weiteren Modulen möglich sein. Dazu habe ich auch 2 Jahre als Integrationshelferin in Dänemark gearbeitet vielleicht würde es das Modul 1 belegen? Ich hoffe das es klappt mit der Anerkennung.
Wie ist denn der Schwierigkeitsgrad der Prüfungen in Sachkunde?

LG Rani
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Alt 19.05.2024, 16:37   #14
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Hallo, Auslandserfahrung dürfte allein schon deshalb nicht zählen, weil das Betreuungsrecht in allen Staaten sehr unterschiedlich ist. In Skandinavien ganz anders als hier.

Selbst wenn evtl noch der med. Teil des Moduls 4 anerkennungsfähig sein könnte (falls im Studium solche med. Fragen Thema waren): ich empfehle den Besuch der Module 1 bis 9. Die jeweiligen Modulprüfungen dürften für jemand, der ein Studium absolviert ist, ein Klacks sein.

Hier die aktuelle Liste aller anerkannten Anbieter:
https://www.lwl.org/spur-download/ba...ach_BtRegV.pdf
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Horst Deinert

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Alt 20.05.2024, 12:42   #15
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Hallo HorstD

Ich weiß nicht, ob du es nachvollziehen kannst, aber wenn man ein anspruchsvolles Studium abgeschlossen hat, möchte man natürlich, dass möglichst viel davon anerkannt wird. Ich bin mir bewusst, dass das nicht immer und überall möglich ist, aber man investiert viel Zeit und Mühe in sein Studium und hofft dann auf eine entsprechende Anerkennung. Zudem möchte ich den Stress mit Prüfungen so gering wie möglich halten. Während meines Masters hatte ich auch 12 Module in 2 Jahren, was sehr anspruchsvoll war. Wenn die Prüfungen hier ähnlich aufwendig sind, würde ich es nicht machen wollen. Ich verstehe, dass das Betreuungsrecht im Ausland unterschiedlich ist, aber die grundlegenden Fähigkeiten, die dafür benötigt werden, können dennoch ähnlich sein.
Rani ist offline  
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Alt 20.05.2024, 13:27   #16
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Hallo, natürlich verstehe ich das. Aber es geht in den Modulen 1 bis 9 (mit Ausnahme des kleinen medizinischen Einschubs in Modul 4) um rechtliche Themen, die bei deinem Studium eine völlig unwesentliche Rolle gespielt haben, wenn sie überhaupt vorkamen. Ich zweifele nicht an deiner Kompetenz im Umgang und der Kommunikation mit den betreuten Menschen. Aber ein Großteil der Arbeit besteht in der Vertretung gegenüber Dritten, bei Gerichten, Behörden, Banken, Vermietern, Ärzten, Heimleitungen, Gläubigern aller Art. Dazu sind gewisse Rechtskenntnisse erforderlich. Und da sind die ca 180 Stunden, die sich darum drehen, ohnehin schon das absolute Minimum. Wir sprechen von einer Zeitschiene (bei Vollzeit) von 6 Wochen!
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Horst Deinert

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Alt 23.05.2024, 22:14   #17
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Hey. Danke für deine Antwort @HorstD. Ich interessiere mich sehr für diesen Beruf und habe mich auch an einigen Stellen darüber erkundigt. Ich habe aber von einigen die diesen Beruf ausüben nicht so schöne Sachen gehört. Also es hiess das es kein dankbarer Beruf ist. Und das einem das Leben schwer gemacht wird usw.
Deswegen bin ich jetzt sehr verunsichert. Könnt ihr vielleicht eure Erfahrungen teilen?

LG Rani
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Alt 24.05.2024, 09:11   #18
§§Reiterin; manchmal Mod
 
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Ort: hinterm siebten Berg die dritte links
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Frag doch mal bei der bei Dir zuständigen Betreuungsbehörde nach, bei welchem Betreuer Du mal ein paar Tage hospitieren kannst.

Ein paar Betreute und / oder Angehörige sind äußerst undankbar.
Man braucht ein dickes Fell.
Das braucht man aber überall, will man seinen Job gut machen und nicht an sich heranlassen.
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Die Benutzung der Suchfunktion ist gebührenfrei und verursacht keine körperlichen Schmerzen!

Lieber Gott gib mir die Gnade, dass ich das Monster verwandel in Mozzarellamarmelade!!
Fara ist offline  
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Alt 24.05.2024, 09:27   #19
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Zitat:
Zitat von Rani Beitrag anzeigen
Ich habe aber von einigen die diesen Beruf ausüben nicht so schöne Sachen gehört. Also es hiess das es kein dankbarer Beruf ist. Und das einem das Leben schwer gemacht wird usw. Deswegen bin ich jetzt sehr verunsichert. Könnt ihr vielleicht eure Erfahrungen teilen?
Bei 1,3 Mio Betreuten gibts genau so viele Erfahrungen. Gute und schlechte. Da nützt eine Umfrage wenig. Der Tipp mit dem Hospitieren (evtl auch bei einem Betreuungsverein) ist schon richtig. Was du in der Regel nicht erwarten kannst, ist sowas wie Dankbarkeit der Klienten (Ausnahmen bestätigen die Regel). Denn das Ganze hat ja schon was von Zwangskontext. Du brauchst dazu schon Pflichtbewusstsein und intrinsische Motivation.
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Horst Deinert

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Alt 24.05.2024, 20:49   #20
Admin/Berufsbetreuer
 
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Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,392
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Moin moin


Der Job als BetreuerIn ist anstrengend, nervenaufreibend und arbeitsreich, wenn man davon leben will. Du brauchst eine Riesenmenge an Wissen, Nerven wie Stahlseile, viel Geduld und ein absolut dickes Fell.

Aber:
Du kannst selbständig arbeiten, hast keinen Chef, der Dir in die Suppe spuckt, die Lorbeeren abzockt und Dir seinen Ärger überläßt.

Du kannst selber entscheiden, was, wann, womit oder wie Du arbeitest.
Der Betreuerjob ist etwas für ÜberzeugungstäterInnen, die offene Augen und Ohren für andere Menschen haben. Die ein eigenes Leben haben (führen) und gleichzeitig bereit sind, die Vorstellungen bzgl. des eigenen Lebens der Betreuten neugierig anzusehen und zu akzeptieren und die Betreuten darin zu unterstützen. Dass deren Vorstellungen nicht die selben wie Deine sind, ist das Salz in der Suppe. Sonst wäre es langweilig.


Dankbarkeit:
Du darfst nicht erwarten, dass die Betreuten Dich jeden Tag herzen und Dir zujubeln, weil Du deren Held bist. Mit so einer Erwartung hast Du schneller verloren, als Du papp sagen kannst.

Aber die Betreuten sind sehr oft dankbar auch wenn sie es nur auf Umwegen zeigen (können). Wenn ihr Leben irgendwie doch wieder funktioniert und sie wieder lächeln können. Wenn sie weiter von Dir betreut werden wollen.

Wenn eine Betreuung aufgehoben werden kann, weil Du nicht mehr nötig bist. Wenn sich ein Betreuter nach Jahren mal wieder meldet und berichtet, dass er immer noch gut klar kommt.

Aber auch wenn ehemalige Betreute sagen, dass sie wieder von Dir betreut werden möchten, weil sie Dir vertrauen.

So was kommt vor und ist das ehrlichste Dankeschön, dass man sich vorstellen kann.



Der Betreuerjob ist nicht gerade gut bezahlt, aber er hat etwas, was Dich absolut zufrieden machen kann und Dich mit Dir selber und Deinem Handeln ins Reine bringen kann: Identifikation


Klingt vielleicht recht schwärmerisch... Aber aus solchen Gründen mache ich den Job seit 26 Jahren und gehe immer noch jeden Tag gerne an die Arbeit.


MfG
Imre
__________________
Fehler sind dazu da, um sie zu machen
und daraus zu lernen.
Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen.
Imre Holocher ist offline  
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beruf, betreuer, nachweise, psychologie, psychologiestudium

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