Dies ist ein Beitrag zum Thema Studiengang "Betreuungsrecht" im Unterforum Service , Teil der Situation der Betreuer/innen
Willkommen in der Gürtelstrasse :-)
Eine spezielle Vorbereitung ist nicht nötig. Die angegebenen Gesetzestexte mitnehmen, Ruhe und Gelassenheit nicht vergessen. ...
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Forums-Geselle
Registriert seit: 04.11.2009
Ort: Bayern
Beiträge: 65
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Willkommen in der Gürtelstrasse :-)
Eine spezielle Vorbereitung ist nicht nötig. Die angegebenen Gesetzestexte mitnehmen, Ruhe und Gelassenheit nicht vergessen. Es erwarten Dich: Gruppenarbeiten, Einzelgespräche und eine schriftliche Aufgabe. Es geht relativ locker zu, am Ende gibt's schon die Mitteilung, ob man genommen wird oder nicht. Vielleicht laufen wir uns ja einmal über den Weg ... Ich drück Dir schon mal die Daumen, dass es klappt. Lg Stefan |
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#82 |
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Gesperrt
Registriert seit: 02.12.2010
Ort: Erfurt
Beiträge: 9
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Hallo Frau Keil,
der Begriff "Auswahlverfahren" ist sicher etwas übertrieben, schließlich will die Hochschule doch möglichst viele Studenten. Bei uns hieß das ganze Assesment und es haben alle bestanden. Bei uns lief es so ab: Vorstellungsrunde schriftliche Einzelaufgabe (mit normalen Kenntnissen gut lösbar) Gruppenarbeit mit anschließender kurzer Präsentation Einzelgespräche mit Hochschulvertreter über Ambitionen, wirtschaftliche Absicherung (schließlich wollen die ihr Geld) und familiäre Situation/Unterstützung Wie gesagt, es haben alle überstanden. ich habe das Studium übrigens über meine Hausbank finanziert, die haben alle Raten bezahlt und ich erstmal nur die Zinsen an die Bank. Jetzt zahle ich ab, habe ja jetzt auch die höhere Vergütungsstufe. Mit meinem Finanzamt gab es keine Probleme - ich habe alle Studiengebühren, Fahrt- und Übernachtungskosten, sowie die Mehraufwandsentschädigung bei Abwesenheit absetzen können. Viel Erfolg |
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#83 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 07.03.2011
Ort: Sachsen
Beiträge: 54
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Vielen Dank für Eure Tipps.
![]() Da ich noch angestellt tätig bin und diese (noch) meine Hauptätigkeit ist, habe ich Chancen den Weiterbildungsscheck Sachsen in Anspruch nehmen zu können (läuft über die SAB). Die übernehmen dann 80% der Kosten. Sollte es aber nicht klappen, der Tipp mit der Hausbank und dann späterer Abzahlung ist klasse. Danke Viele sonnige Grüße aus Sachsen. |
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#84 |
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Gesperrt
Registriert seit: 26.07.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 4
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Hallo,
ich möchte ab November diesen Jahres an der Steinbeis Hochschule Berlin Betreuung und Vormundschaft studieren und hätte noch einige Fragen die mir vielleicht jemand beantworten kann. Ist es unbedingte Voraussetzung bereits als Berufsbetreuer tätig zu sein, oder reicht es aus wenn man innerhalb der Studiums mit der Tätigkeit beginnt, bzw. ab welchem Zeitpunkt ist eine Betreuertätigkeit unbedingt nötig um den Studiengang abzuschließen. Wie hoch ist etwa der monatliche zeitliche Aufwand? 2-3 Pflichttage im Monat hört sich ja erst mal nicht soviel an. Wie viele haben in euren Kursen abgebrochen? Was genau sind diese TDR und wie zeitintensiv sind diese? Gibt es Dinge die euch dort nicht gefallen haben? Oder könnt ihr diesen Studiengang in Berlin uneingeschränkt empfehlen? Hat jemand nach Abschluss Probleme gehabt mit der Einstufung in die höchste Vergütungsstufe? Schon im Voraus vielen Dank für eure Antworten Geändert von ChristianW. (27.07.2011 um 10:17 Uhr) |
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#85 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 04.11.2009
Ort: Bayern
Beiträge: 65
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Moing!
>ich möchte ab November diesen Jahres an der Steinbeis Hochschule >Berlin Betreuung und Vormundschaft studieren Gratulation :-) >Ist es unbedingte Voraussetzung bereits als Berufsbetreuer tätig zu >sein, oder reicht es aus wenn man innerhalb der Studiums mit der >Tätigkeit beginnt, bzw. ab welchem Zeitpunkt ist eine >Betreuertätigkeit unbedingt nötig um den Studiengang abzuschließen. Voraussetzung ist es nicht, aber es wäre gut, etwas Erfahrung zu haben. Einige meiner Studienkolleg/innen haben auch erst angefangen mit den ersten Betreuungen. Im ersten Semester braucht man eigentlich kaum Vorwissen, es sind eher allgemeine Themen. >Wie hoch ist etwa der monatliche zeitliche Aufwand? 2-3 Pflichttage > im Monat hört sich ja erst mal nicht soviel an. Also mit den 2-3 Tagen ist es NICHT getan. Je nach Vorwissen und gewünschten Noten musst Du mind. 10 Wochenstunden rechnen, besser wären aber so 20-25 Stunden. Der Zeitaufwand schwankt auch je nach Thema und Dozent. >Wie viele haben in euren Kursen abgebrochen? Die genau Zahl habe ich jetzt nicht im Kopf, aber es waren schon einige (ich schätze 5 oder 6). > Was genau sind diese TDR und wie zeitintensiv sind diese? Es sind Transfer-Reports, also sozusagen Hausaufgaben. Ein behandeltes Thema soll in die Praxis umgesetzt werden. Hierzu musst Du Literatur lesen (FACHLITERATUR!) und umsetzen. Zeitaufwand auch je nach Thema mal ne Woche, also rund 20 Stunden, und mal ein ganzer Monat (wie bei mir im Moment). >Gibt es Dinge die euch dort nicht gefallen haben? Definitiv JA. Aber solche Dinge sind subjektiv und sollten daher Deine Entscheidung nicht beeinflussen. > Oder könnt ihr diesen Studiengang in Berlin uneingeschränkt empfehlen? Ja, kann ich trotzdem. >Hat jemand nach Abschluss Probleme gehabt mit der Einstufung in die höchste Vergütungsstufe? Ich bin erst im zweiten Semester, kann dazu also nichts sagen. Aber angeblich hatte bislang keiner Probleme. Viel Erfolg für den Assessment-Tag! Stefan Krusche |
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#86 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 08.04.2011
Ort: Rhein-Pfalz Kreis
Beiträge: 33
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So, kann jetzt auch noch mal was dazu beitragen ;o)
HAtte mich für den Bachelor Soziale Arbeit interessiert der z.B. in Wiesbaden als Fernstudium angeboten wird. Zur Info: in Rheinland-Pfalz und Hessen (evtl. auch mehr Bundesländer) zahlt mann keine!!!!!!!! Studiengebühren fürs Erststudium!!! Voraussetzung sind natürlich die Hochschulreife, eine Ausbildung bzw. mindestens 3jährige Tätigkeit in diesem Bereich und 15-20 Wochenstunden Beschäftigung im sozialen Bereich. In Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland, kann man mittlerweile als beruflich qualifizierte Person ohne Hochschulzugangsberechtigung studieren. Weiter: Wenn man eine Ausbildung in dem gewählten Bereich hat und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung hat, kann man direkt den Master machen (kostenpflichtig) was ich gesehen habe kostet der im Schnitt 600 € pro Semester im sozialen Bereich, was aber wahrscheinlich immer noch günstiger ist als ein privater Hoschschulanbieter. Informationen für die verschiedenen Richtungen findet man unter www.zfh.de Ich hätte z.B. frühestens in 3 Jahren die Möglichkeit im sozialen Bereich zu studieren, da ich aber relativ schnell auf die höchste Stufe kommen möchte, habe ich mich nochmal umgesehen. Und siehe da, kann meinen Master in Unternehmensführung (BWL) machen und das nach 5 Semestern und das wird vor Gericht auch anerkannt ;o))))) Der einzige Wehmutstropfen sind die Kosten... Das ganze Studium kostet 9.000 € aber dafür hab ich dann halt direkt den Master. Den Bachelor (7 Semester) wollte ich nicht unbedingt machen da ich ja schon den staatl. Betriebswirt habe. Mit dem Master kann ich auch, falls ich dann doch was anderes mache, bei Behörden z.B. immer direkt in die höchste Tarifgruppe einsteigen. Hoffe das ist was für einige hier ;o) Weil so wie ich mitbekommen habe kommen ja auch nicht unbedingt viele aus Berlin und Umgebung also dürfte das eine Alternative sein. Viele Grüße Shwadow |
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Gesperrt
Registriert seit: 26.07.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 4
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Moin Stefan,
vielen Dank für deine Antwort am frühen Morgen . Insbesondere die Informationen zum Zeitaufwand sind für mich sehr wichtig, da ich noch beruflich andersweitig beschäftigt bin und hier dann reduzieren/bzw ganz aufhören müßte. Deshalb frage ich nochmal nach, es sind also pro Monat 2-3 Pflichtage Vorlesungen, etwa 20-25 Stunden pro Woche zum nacharbeiten (hier ist der Zeitaufwand für die TDR bereits mit drin, oder kommen die noch dazu?) Dazu würde dann noch die Arbeit als Betreuer kommen. Nochmal zu den TDR, du schriebst bei den TDR werden behandelte Themen in die Praxis umgesetzt, wie muß ich mir das genau vorstellen? Stehe diesbezüglich wohl gerade auf dem Schlauch. Was mich wundert ist, das bis zum 2. Semester bereits 6 Leute abgebrochen haben, weißt du warum? schöne Grüße aus dem regnerischen Berlin |
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#88 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 04.11.2009
Ort: Bayern
Beiträge: 65
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Moin Christian,
> Deshalb frage ich nochmal nach, es sind also pro Monat 2-3 > Pflichtage Vorlesungen, etwa 20-25 Stunden pro Woche zum > nacharbeiten (hier ist der Zeitaufwand für die TDR bereits mit > drin, oder kommen die noch dazu?) Jo, da ist der Aufwand für das Schriftliche schon mit drin. Aber der Zeitaufwand ist bei den einzelnen echt unterschiedlich, das sind meine Zahlen, andere werden Dir sicher andere mitteilen. > Dazu würde dann noch die Arbeit als Betreuer kommen. Jo. Ich habe aktuell 48 Betreuungen und rund 15 Verfahrenspflegschaften. Du siehst, es geht parallel :-) > Nochmal zu den TDR, du schriebst bei den TDR werden behandelte > Themen in die Praxis umgesetzt, wie muß ich mir das genau > vorstellen? Stehe diesbezüglich wohl gerade auf dem Schlauch. Na z.B. habe ich im Fach "Marketing" folgendes Thema gewählt: "Vertrauen als strategischer Wettbewerbsvorteil". Dann arbeitest Du das Thema theoretisch durch und schaffst Bezüge zu Deiner Praxis. > Was mich wundert ist, das bis zum 2. Semester bereits 6 Leute > abgebrochen haben, weißt du warum? Nur fragmentarisch. Einige waren erschlagen vom Arbeitsaufwand, es ist halt KEINE Fortbildung. Anderen war die Anfahrt einfach zu aufwendig. Aber der Harte Kern bleibt jetzt stabil :-) Liebe Grüße aus dem sonnig-warmen Bayern :-) Stefan |
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#89 |
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Gesperrt
Registriert seit: 26.07.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 4
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Hallo Stefan,
vielen Dank für Deine praxisbezogenen Antworten. Besonders Deine Erfahrung das Du 48 Betreuungen und 15 Verfahrenspflegschaften neben dem Studium führen kannst, nimmt mir meine Bedenken bezüglich des zeitlichen Aufwandes, so das hier wohl auch in der Praxis berufsbegleitendes studieren möglich ist. Ich werde am 19.08 zu einem "Schnuppertag" in die Gürtelstrasse kommen und an Vorlesungen teilnehmen, (Recht 1 ist an diesem Tag dran), um mir noch einen persönlichen Eindruck vor Ort zu machen. Es ist für mich ja nur ein kurzer Weg, 20 Minuten mit der Staßenbahn ![]() Herzliche Grüße Christian Geändert von ChristianW. (28.07.2011 um 12:16 Uhr) |
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#90 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 04.11.2009
Ort: Bayern
Beiträge: 65
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Hmmmmm ... Ich habe am 19./20.8. "Organisation", wir könnten uns also kurz treffen und noch etwas plaudern. Ich weiss noch nicht, in welchem Raum wir sind, aber es ist ja alles ausgeschrieben am Eingang.
Nachdem Du nur 20min Anfahrt hast, würde ich wirklich nicht zögern. Ich muß jedes Mal am Tag zuvor anreisen, da ich fast 8 Stunden Fahrzeit habe mit dem Zug. Stefan |
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