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Diskussionsforum zum Thema

gesetzliche Betreuung

 

Journalismus und Betreuer/Betreuungen

Dies ist ein Beitrag zum Thema Journalismus und Betreuer/Betreuungen im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
*offtopic* Ich finde es auffallend und nervend, das manche Mitschreiber das Forum hauptsächlich nutzen um Stimmung zu machen. Meiner Meinung ...


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Alt 12.02.2018, 12:12   #11
Forums-Azubi
 
Registriert seit: 02.03.2010
Ort: Hannover
Beiträge: 41
Standard

*offtopic*
Ich finde es auffallend und nervend, das manche Mitschreiber das Forum hauptsächlich nutzen um Stimmung zu machen. Meiner Meinung nach ist das sehr störend und dient nicht dem Zweck des Forums.
Ich erlebe in anderen Foren, dass dort schnell und regulativ
eingegriffen wird. Das mag evtl. nicht jedermanns Stil sein, aber
es dient dem allgemeinen Umgangston.

Geändert von marza (12.02.2018 um 12:24 Uhr)
marza ist offline  
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Alt 12.02.2018, 14:25   #12
Admin/ Berufsbetreuerin
 
Benutzerbild von michaela mohr
 
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 9,458
Standard

@marza, Danke für deine Rückmeldung.
Für ständige Korekturen von immer demselben Quatsch fehlt uns die Zeit- wir machen das hier "nebenher"- und ehrlich gesagt auch die Lust auf den dann immer wiederkehrenden Rattenschwanz von..... aber, usw.bla, bla.....

Ein Tip: überlese und ignoriere einfach das was dich stört, wenn was gar zu viel wird greifen wir ja meistens schon ein

PS und doppelt OT: falls du mich gemeint haben solltest dann bleibt nix anderes wie ignore. mich selbst werde ich hier natürlich nicht löschenund auch die anderen drei natürlich nicht
__________________
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michaela mohr ist offline  
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Alt 12.02.2018, 15:20   #13
Forums-Azubi
 
Registriert seit: 02.03.2010
Ort: Hannover
Beiträge: 41
Standard

Zitat:
Zitat von michaela mohr Beitrag anzeigen

PS und doppelt OT: falls du mich gemeint haben solltest dann bleibt nix anderes wie ignore. mich selbst werde ich hier natürlich nicht löschenund auch die anderen drei natürlich nicht

Nee, Du hast das schon richtig gelesen...
marza ist offline  
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Alt 12.02.2018, 18:34   #14
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 21.04.2017
Ort: bei Heidelberg
Beiträge: 64
Standard

Zitat:
Zitat von Sohn55 Beitrag anzeigen
In einem Forum, das sich nicht "Offenes Forum zum Thema gesetzliche Betreuung", sondern z.B. "Geschlossenes Forum für gesetzliche Betreuer" nennt, gäbe es sicher weniger Missverständnisse.
Hallo,

ich bin keine Betreuerin aber mir hat das Forum schon öfter mehr geholfen als dir vielleicht bewusst ist. Das Forum ist auch gut wenn man Fragen zum Thema hat, aber eventuell nicht wenn man nur stänkern will...

Mit freundlichen Grüßen
Ela
Elara ist gerade online  
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Alt 31.03.2018, 08:13   #15
Admin/ Berufsbetreuerin
 
Benutzerbild von michaela mohr
 
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 9,458
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Ich kram das alte Ding jetzt noch mal raus weil ich einerseits über das "Ergebnis" des gesamten Thread, auch des anderen der zum Thema gehört, masslos gefrustet bin und mir allgemein noch was eingefallen dazu ist.

Zum Frust erst mal: still im Hinterkopf hatte ich die Hoffnung dass sich doch, allem für mich nachlesenbaren Anschein zum Trotz, endlich mal einer, ein einziger für unsere Probleme interssieren würde, unser Wissen respektiert würde und sich dessen annimmt.
Deutlich Pustekuchen.
Woanders wurde ein zweiter Versuch gestartet der im Ergebnis so gut wie daselbe erbrachte wie hier und der lange nicht nicht intensiv und inhaltlich verlief. Da wurde mal eher gelangweilt mit den Schultern gezuckt.
Das sieht für uns als Betreuer schon schwer nach einer hinlänglich bekannten Sackgasse aus.

Das zweite was mir in dem Zusamenhang eingefallen ist ist die derzeitige Diskusssion um HartzIV. Das ist ein ähnlicher ungeliebter sozialer Brennpunkt in allen Bereichen. Und?
Da plaart eine Dumpfbacke einen unüberlegten Satz in die Gegend, allgemeiner Unmut regt sich leicht und ein anderer Mensch nimmt das zunächst alleine auf und macht ne öffentliche Aktion draus (Die Einladung zu einem Monat mit HartzIV) und dann?
Inzischen gibt e tatatsächlich bundesweit Engagement, auch öffentlich und politisch. Das Thema zunächst ist in aller Munde und auch von "ganz oben" wird Wille zu Änderung signalisiert. Ob das dann das passende Gegenmodell sein wird im Endergebnis sei mal dahin gestellt.

Übrig für mich bleibt ein Stück Fakt: dass zu Änderungen (scheinbar) mehr gehört wie der lange Weg durch die Institutionen mit Gutachten, Expertisen, Beratungen, Verbänden und Gremien.

Liegt`s an uns selbst? Dass uns nichts einfällt? Dass wir gerne den Igel spielen und die Stacheln immer schon im Vorfeld aufrichten? Sind wir zu genügsam, zu wenig sicher über uns selbst und die Wichtigkeit unseres Jobs ? Ist unsere "Not" evtl. sogar so viel geringer wie die der Hartz IVer?

Der Thread ist eh zerschossen also wäre hier Platz zu einer Diskussion dazu.
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michaela mohr ist offline  
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Alt 02.04.2018, 20:32   #16
Stammgast
 
Registriert seit: 25.01.2016
Ort: Ruhrpott / Niederrhein
Beiträge: 614
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Zitat:
Zitat von michaela mohr Beitrag anzeigen
Ich kram das alte Ding jetzt noch mal raus weil ich einerseits über das "Ergebnis" des gesamten Thread, auch des anderen der zum Thema gehört, masslos gefrustet bin und mir allgemein noch was eingefallen dazu ist.

Zum Frust erst mal: still im Hinterkopf hatte ich die Hoffnung dass sich doch, allem für mich nachlesenbaren Anschein zum Trotz, endlich mal einer, ein einziger für unsere Probleme interssieren würde, unser Wissen respektiert würde und sich dessen annimmt.
Deutlich Pustekuchen.
Schon sehr naiv. Wenn sich Dein Frust gegen den "Journalisten" richtet, liebe Michaela, was hast Du da den anderes erwartet (gab es den schon den zweiten Artikel, wie angekündigt wurde? Kam leider mit dem Lesen in der RUB nicht mehr mit)? Ähnlich wie bei Betreuern kann sich jeder x-beliebige als freier Journalist bezeichnen, eine lustige Wordpress Homepage basteln und sich dann als Redaktionsbüro feil bieten. Im Gegensatz zu den freien Journalisten werden die Berufsbetreuer jedoch anhand ihrer Qualifikation und Eignung wenigstens von den Betreuungsbehörden gefiltert ... insofern ... ! Wobei der freie Schreiberling das kleinste Rad im Getriebe sind.
Auch ein Herausgeber der taz (der mit den höchsten Genossenschaftsanteilen) oder ähnliches Blättchen möchten ein erträgliches Einkommen, ebenso der freie Schreiberling.
Das bekommen sie aber sicherlich nicht mit einem Artikel "Von Helden und Betreuern - wie ein Betreuer gute Arbeit leistet", der wäre nämlich schlichtweg gähnend langweilig.

Schlechte Nachrichten, Skandale machen Auflage, den "Bad news, are good news"


Zitat:
Zitat von michaela mohr Beitrag anzeigen
Woanders wurde ein zweiter Versuch gestartet der im Ergebnis so gut wie daselbe erbrachte wie hier und der lange nicht nicht intensiv und inhaltlich verlief. Da wurde mal eher gelangweilt mit den Schultern gezuckt.
Das sieht für uns als Betreuer schon schwer nach einer hinlänglich bekannten Sackgasse aus.
Den Anfang hatte ich in der RUB noch mitbekommen. Eigentlich unverständlich, lag da vielleicht mal die Chance, den Lauf der Dinge zu beeinflussen. Die Chance wurde leider nicht ergriffen.

Ich habe mehrere Jahre lang in Europas größter PR Agentur gearbeitet. Daher denke ich kenne ich ein wenig die journalistische Landschaft, weiß, wie man "seine" Nachrichten in der Presse platziert, wie große Firmen und auch Parteien mit prof. PR Arbeit Medien manipulieren (können). Aus diesem Gesichtspunkt sehe ich aber auch leider, wie unbemerkt die 3 Interessensverbände der Berufsbetreuer in der Presse agieren.
Da sehe ich erhebliche Defizite, aber auch Potential es endlich mal besser zu machen. Können sich die 3 Großen nicht wenigstens hinsichtlich der Pressearbeit zusammentun und z.B. eine gemeinsame Pressekampagne finanzieren und eine richtige PR Agentur ran lassen? Oder eine gemeinsame Presseabteilung gründen/betreiben, die die Presse dann richtig bearbeitet?
Das Potential liegt bei 100 %, den schlechter als jetzt kann die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit garnicht sein.

Und frei nach dem Motto "bad news are good news", sind wir da nicht gefragt, die Presse mit schlechten Nachrichten zu füttern? Jeder hat doch sicherlich eine ganze Schublade voll mit Geschichten, die man der Presse "stecken" könnte, damit sie ihre bad news bekommen und wir gleichzeitig ein positives Echo über die Betreuerarbeit bekommen. Mein erster Betreuungsfall war z.B. ein Vollmachtnehmer (Polizist) der meinen Betreuten komplett um das Geld vom Hausverkauf gebracht hat. Da ist der Betreuer dann der Gute.

Oder hier mal ein Beispiel, wie man Nachrichten bekommt:
Mönchengladbach: Fataler Adress-Fehler beim Jobcenter
Ja der Kollege betreibt self-marketing (man kann von dem extrovertierten Gehabe halten was man will (der Kollege sofern er hier mitlesen sollte möge mir verzeihen, aber als ich sein Profil im Qualitätsregister entdeckte, wußte ich dort trägst du dich niemals ein!) aber so bekommt man sich oder die Betreuungsarbeit in aller Munde, warum eigentlich nicht?!

Es gibt soviele Möglichkeiten eine positive Presse zu starten, warum fangen wir nicht einfach mal an damit?

Jammern über die schlechte Bezahlung von Berufsbetreuern? Wer macht hier mit:
Serie: Kontoauszug | ZEIT Arbeit
Richtig dargestellt, wird ein positiver Bericht draus!

Zitat:
Zitat von michaela mohr Beitrag anzeigen
Das zweite was mir in dem Zusamenhang eingefallen ist ist die derzeitige Diskusssion um HartzIV. Das ist ein ähnlicher ungeliebter sozialer Brennpunkt in allen Bereichen. Und?
Da plaart eine Dumpfbacke einen unüberlegten Satz in die Gegend, allgemeiner Unmut regt sich leicht und ein anderer Mensch nimmt das zunächst alleine auf und macht ne öffentliche Aktion draus (Die Einladung zu einem Monat mit HartzIV) und dann?
Inzischen gibt e tatatsächlich bundesweit Engagement, auch öffentlich und politisch. Das Thema zunächst ist in aller Munde und auch von "ganz oben" wird Wille zu Änderung signalisiert. Ob das dann das passende Gegenmodell sein wird im Endergebnis sei mal dahin gestellt.
Für mich ist das Ganze Geplappere über H4 ein gutes Beispiel, wie leicht die Medien manipulierbar sind. Ein Hansfampf plappert los, damit er sich mal schön ins Gespräch bringt und plötzlich springen ach und nach alle auf dem Zug auf, nicht weil ihnen das Thema wirklich am Herzen liegt, sondern weil sie es als Chance nutzen, sich und IHR Anliegen in die Presse zu pushen. Paritätischer Wohlfahrtsverband, schnell mal die Koteletten in die Kamera gehalten und sein Statement abgeliefert. Warum? Nur so kommt man ins Fernsehen und so weiß überhaupt irgendjemand es gibt da einen "paritätischen Wohlfahrtsverband. Selbst die SPD springt in letzter Verzweifelung auf den Zug auf und tönt lautstark man wohle H4 abschaffen.
Frage: ist jemanden bekannt, dass einer unserer 3 Vertretungen der Berufsbetreuer ihr Nase in die Kamera gehalten hat und ein Statement zu der H4 Diskussion zum Besten gegeben hat? Immerhin betrifft die H4 Diskussion doch einen großen Teil unserer Betreuten, insofern sldo nicht ganz fehl am Platze, eine weitere Chance PR für Betreuungsarbeit zu machen und das noch kostenlos.
Da ist der Hase im Pfeffer.

Zitat:
Zitat von michaela mohr Beitrag anzeigen
Liegt`s an uns selbst?
Ja eindeutig.

Zitat:
Zitat von michaela mohr Beitrag anzeigen
Dass uns nichts einfällt? Dass wir gerne den Igel spielen und die Stacheln immer schon im Vorfeld aufrichten?
Einfaltlosigkeit gepaart mit einer "lass mal die anderen machen" Haltung vielleicht.
Wenn ich z.B. sehe, wieviele B zum Stammtisch kommen, 6 von ca 110, aber bei Problemen gerne mal von genau denen die nie kommen nach der Rudelproblemlösung gefragt wird.

Zitat:
Zitat von michaela mohr Beitrag anzeigen
Sind wir zu genügsam, zu wenig sicher über uns selbst und die Wichtigkeit unseres Jobs ?
Wir haben wohl gelernt genügsam zu sein ...

Zitat:
Zitat von michaela mohr Beitrag anzeigen
Ist unsere "Not" evtl. sogar so viel geringer wie die der Hartz IVer?
Naja komm, dass ist aber nun auch wieder jammern auf hohem Niveau, oder?
ufzeer ist offline  
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Alt 03.04.2018, 08:16   #17
Admin/ Berufsbetreuerin
 
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Danke erst mal für die lange und ergiebige Antwortich dachte schon, jetzt schweigt mich das Forum zu Tode

Zitat:
Wenn sich Dein Frust gegen den "Journalisten" richtet, liebe Michaela, was hast Du da den anderes erwartet (gab es den schon den zweiten Artikel, wie angekündigt wurde?
Ne wegen dem Typen habe ich natürlich keinen Frust. Dass das ne Luftnummer aus stumpfem Eigeninteresse wird wurde ja immer deutlicher. Ich hab Frust dass sich ausser Frust scheinbar nie etwas psotives entwickeln lässt.

Zitat:
Auch ein Herausgeber der taz (der mit den höchsten Genossenschaftsanteilen) oder ähnliches Blättchen möchten ein erträgliches Einkommen, ebenso der freie Schreiberling.
Das bekommen sie aber sicherlich nicht mit einem Artikel "Von Helden und Betreuern - wie ein Betreuer gute Arbeit leistet", der wäre nämlich schlichtweg gähnend langweilig.
Dazu sage ich immer noch: neee. Das ist und war nie Intentention der TAZ, eigentlich eher immer das Gegenteil. Auch deine Vermutungen zu den dortigen "Eigentumsverhältnissen" sind nicht richtig. Mein EX und ich haben damals mit für die Gründung gezahlt, sind also auch "Eigentümer". Haben sogar ein schönes Stück Papier dazu Egal jetzt, sonst wirds noch Werbung.

Was du zu uns und den bisherigen Bemühungen sich in der Presse postiv darzustellen schreibst hatte ich unter diesem Gesichtspunkt, z.B. die beiden Verbände aufzufordern sich für eine einheitliche Presseagentur und Darstellung zu entschliessen noch gar nicht bedacht. Das könnte ein guter Ansatz sein und unüberwindbare Brücken zwischen beiden bestehen ja nicht.

Zitat:
Paritätischer Wohlfahrtsverband, schnell mal die Koteletten in die Kamera gehalten und sein Statement abgeliefert. Warum? Nur so kommt man ins Fernsehen und so weiß überhaupt irgendjemand es gibt da einen "paritätischen Wohlfahrtsverband.
Mh denkst du wirklich? Die Parität und gerade Herr Schneider kenne ich eigentlich nur als sehr rührig. Vor allem ihn habe ich persönlich auch als sehr authentisch erlebt auf einer 35 Jahr Feier einer unserer Obda`s hier.
Vielleicht ist es ein allgemeines Problem dass alles was "irgendwie sozial" tätig ist immer eher im eigene Kopftoch rührt anstatt sich auszudehnen. Hat evtl. mit dem alten Spruch was zu tun: Tue Gutes aber rede nicht drüber. Vor allem dafst du dabei nicht auch noch stolz sein.

Zitat:
ist jemanden bekannt, dass einer unserer 3 Vertretungen der Berufsbetreuer ihr Nase in die Kamera gehalten hat und ein Statement zu der H4 Diskussion zum Besten gegeben hat?
Stimmt haargenau aber war auch mir so direkt noch gar nicht aufgefallen.Irre. Ja, warum wurde das wohl nicht gemacht, gerade auch Betreuer könnten genau zu diesem Thema sehr viel konkretes beitragen. Besonders wenn es wieder in die Richtung der Verschwender und Faulenzer geht. Ich hab bei vielen Haushaltskräfte und Einkaufdienste drin, ich sehe also gaz genau auch wie es mit wirtschaftlichster Ausrichtung neitsnes immer sehr knapp aus geht.
Ich schreib gleich heute deswegen jetzt an meinen Verband! Du hast mich echt auf ne gute Idee gebracht, Danke dafür!

Das mit der Not habe ich nicht monetär im Hinblick auf etwa ähnliche finanzielle Verhältnisse gemeint, das wäre nicht jammern auf hohem Niveau gewesen sondern schlicht empörend das miteinander vergleichen zu wollen.
Ich hatte es im Hinblick auf die Dringlichkeit einer Veränderung beziehen wollen.
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Alt 03.04.2018, 09:38   #18
Stammgast
 
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Zitat:
Ne wegen dem Typen habe ich natürlich keinen Frust. Dass das ne Luftnummer aus stumpfem Eigeninteresse wird wurde ja immer deutlicher. Ich hab Frust dass sich ausser Frust scheinbar nie etwas psotives entwickeln lässt.
Ja da bin ich bei Dir.


Zitat:
Dazu sage ich immer noch: neee. Das ist und war nie Intentention der TAZ, eigentlich eher immer das Gegenteil. Auch deine Vermutungen zu den dortigen "Eigentumsverhältnissen" sind nicht richtig. Mein EX und ich haben damals mit für die Gründung gezahlt, sind also auch "Eigentümer". Haben sogar ein schönes Stück Papier dazu Egal jetzt, sonst wirds noch Werbung.
Na dann wenigstens Sicherung des Gehalts der verantwortlichen Redakteure oder an unterste Stelle der freie Journalist, der auch nicht ins H4 rutschen möchte. Auch die taz will ja keine leeren Seiten drucken.

Zitat:
Was du zu uns und den bisherigen Bemühungen sich in der Presse postiv darzustellen schreibst hatte ich unter diesem Gesichtspunkt, z.B. die beiden Verbände aufzufordern sich für eine einheitliche Presseagentur und Darstellung zu entschliessen noch gar nicht bedacht. Das könnte ein guter Ansatz sein und unüberwindbare Brücken zwischen beiden bestehen ja nicht.
Das sie sich zusammentun sollten hat für mich vorrangig erstmal monetäre Gründe. Sicherlich hat keiner der drei so unbeschränkte Mittel, dass es alleine gestemmt werden könnte. Eine Bündelung gerade hier an der Stelle macht Sinn. Auch wäre es ratsam, eine Vertretung nach Außen durch eine einzige Stelle, als das alle drei ihr Statement abgeben.
Auch wenn alle drei unterschiedliche Ausrichtungen haben, gibt es bestimmt viele gemeinsame Standpunkte, die öffentlichkeitswirksam in die Presse getragen werden sollten.


Zitat:
Mh denkst du wirklich? Die Parität und gerade Herr Schneider kenne ich eigentlich nur als sehr rührig. Vor allem ihn habe ich persönlich auch als sehr authentisch erlebt auf einer 35 Jahr Feier einer unserer Obda`s hier.
Vielleicht ist es ein allgemeines Problem dass alles was "irgendwie sozial" tätig ist immer eher im eigene Kopftoch rührt anstatt sich auszudehnen. Hat evtl. mit dem alten Spruch was zu tun: Tue Gutes aber rede nicht drüber. Vor allem dafst du dabei nicht auch noch stolz sein.
Auch wenn es so salop hingeschrieben war von mir, um Gottes Willen, ich wollte Herrn Schneider nicht kritisieren! Er macht ja alles richtig, vollkommen perfekt! Er hat einen Verband, der muss in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, der braucht auch immer Geldmittel, um vernünftig arbeiten zu können. Vereins-PR Arbeit par excellence. Sicherlich hat er sich einmal von einem PR Profi beraten lassen oder mindestens eine Weiterbildung dazu besucht.
Sicherlich wird er mittlerweile auch als Interviewpartner angefragt, da braucht er jetzt nicht mehr viel tun.
Das wäre das Ziel für alle drei Vertretungen, da hinzukommen! Nicht (nur) zum Thema "Betreuungen" z.B. als Himmelfahrtskommando nach Maisberger (war es doch?) gehen, sondern gerade die Randthemen bearbeiten und dazu was sagen. Pflegenotstand, Teilhabe, H4, Grundsicherung, Tafeln .... alles Themen, die uns auch dienen könnten.


Zitat:
Stimmt haargenau aber war auch mir so direkt noch gar nicht aufgefallen.Irre. Ja, warum wurde das wohl nicht gemacht, gerade auch Betreuer könnten genau zu diesem Thema sehr viel konkretes beitragen. Besonders wenn es wieder in die Richtung der Verschwender und Faulenzer geht. Ich hab bei vielen Haushaltskräfte und Einkaufdienste drin, ich sehe also gaz genau auch wie es mit wirtschaftlichster Ausrichtung neitsnes immer sehr knapp aus geht.
Ja wir haben es auch ein wenig selbst in der Hand. Jetzt stell Dir mal vor in jeder Stadt erzählt ein Betreuer seinen aufregendsten Fall, das hätte was!

Zitat:
Ich schreib gleich heute deswegen jetzt an meinen Verband! Du hast mich echt auf ne gute Idee gebracht, Danke dafür!
Da freu ich mich doch, wenn mein Denkansatz bis zum Verband vordringt!
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Alt 04.04.2018, 11:16   #19
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Ein paar Gedanken bzw. Fragen dazu:

  • ich kenne nur 2 Berufsverbände, von einem dritten wusste ich bisher nichts?
  • ich wurde gerade wieder "belehrt", dass man mit Protestaktionen nicht weiter komme, da sei weiter moderater "steter Tropfen höhlt den Stein" gefordert (diese Meinung teile ich weiterhin nicht)
  • ich bin immer noch der Ansicht, dass die (Lobby)arbeit der Verbände einen großen Anteil an der Misere hat. Hier ist tatsächlich mehr Druck der Mitglieder gefagt. Ich habe den Eindruck, dass zumindest einige der Verantwortlichen damit zufrieden sind und sich wichtig fühlen, wenn sie in irgendwelchen Arbeitsgruppen des Justizministeriums sitzen dürfen
  • ich bin auch der Meinung, dass die Möglichkeit einer Klage geprüft werden müsste (zumindest mein Verband hat die Möglichkeit einer Prüfung, ob eine Klage Sinn macht, noch gar nicht erwogen, ich erhielt nur ein Schulterzucken); unser Stammtisch hat schon mal Überlegungen angestellt selbst zu klagen
  • das einzige, was ich in letzter Zeit öffentlichkeitswirksam seitens der Verbände wahrgenommen habe, war ein Artikel in der Apothekenumschau
  • vielleicht sollten wir z. B. auch mal an unsere regionalen Tageszeitungen gehen und auf uns aufmerksam machen, vll. hat sogar die eine oder andere Zeitung Interesse an einem Blog à la "Betreuer decken auf" oder wir kreieren so einen Blog im Internet/auf Facebook....
mimi91 ist offline  
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Alt 04.04.2018, 21:32   #20
Admin/ Berufsbetreuerin
 
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Ort: Darmstadt
Beiträge: 9,458
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Zitat:
ich kenne nur 2 Berufsverbände, von einem dritten wusste ich bisher nichts?
Geht mir genauso. Wer soll das sein?

Zitat:
ich wurde gerade wieder "belehrt", dass man mit Protestaktionen nicht weiter komme, da sei weiter moderater "steter Tropfen höhlt den Stein" gefordert (diese Meinung teile ich weiterhin nicht)
Dieses geflügelte Wort habe ich n einem anderen Thraed zu Alkis verwendet, ich gehe davon aus, ich soll gemeint sein.Ich "belehre" nicht, ich äussere meine Meinung. Wie üblich klar und deutlich und wie alle anderen auch hier.

Zitat:
Hier ist tatsächlich mehr Druck der Mitglieder gefagt. Ich habe den Eindruck, dass zumindest einige der Verantwortlichen damit zufrieden sind und sich wichtig fühlen, wenn sie in irgendwelchen Arbeitsgruppen des Justizministeriums sitzen dürfen
Sehe ich auch so aber wie bringt uns diese Feststellung in der Realität weiter?

Zitat:
ich bin auch der Meinung, dass die Möglichkeit einer Klage geprüft werden müsste
Das ist geschehen mit negativem Ergebnis.

Zitat:
vielleicht sollten wir z. B. auch mal an unsere regionalen Tageszeitungen gehen und auf uns aufmerksam machen, vll. hat sogar die eine oder andere Zeitung Interesse an einem Blog à la "Betreuer decken auf" oder wir kreieren so einen Blog im Internet/auf Facebook....
Über und wegen der Zeitungen haben wir uns hier schon ziemlich ausführlich ausgetauscht. Hinsichtlich der Erwartungen.
"Aufzudecken" hätte ich jetzt eigentlich gar nichts. Was ist damit gemeint?
Ein FB Blog könnte ich mir als Möglichkeit Öffentlichkeit herzustellen schon eher bzw. ganz gut vorstellen. Wer macht`s?
Ich kann so ein Ding nicht eröffnen weil ich sowas nicht kann.
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