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Einheitliche Vergütungsanträge

Dies ist ein Beitrag zum Thema Einheitliche Vergütungsanträge im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo, liebe Berufsbetreuer- wie findet ihr die Idee einer gleichartigen Antragsform für Vergütungsanträge? Soweit mir bekannt, formte bisher jeder seine ...


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Alt 07.06.2019, 19:38   #1
Einsteiger
 
Registriert seit: 01.10.2008
Beiträge: 23
Standard Einheitliche Vergütungsanträge

Hallo, liebe Berufsbetreuer-

wie findet ihr die Idee einer gleichartigen Antragsform für Vergütungsanträge?

Soweit mir bekannt, formte bisher jeder seine Anträge auf Vergütung irgendwie selbst.
Da jetzt eine Veränderung da ist, müssen die Anträge eh neu gestaltet werden.

Wäre hier nicht schön, wenn alle Betreuer gleichaussehende Anträge stellen würden?
Ich bastle selbst daran , es soll so deutlich und einfach wie möglich werden.

So kam mir die Idee eines Standards.
candide ist offline  
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Alt 07.06.2019, 19:49   #2
agw
Admin/ Berufsbetreuer
 
Benutzerbild von agw
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Hessen
Beiträge: 4,270
Standard

Das kannst du gerne machen, ich benutze dazu einfach meine Software.

Und so werden auch die meisten hier Programme nutzen.
__________________
----------------
agw ist offline  
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Alt 11.06.2019, 12:59   #3
Forums-Azubi-Anwärter
 
Registriert seit: 20.03.2017
Beiträge: 27
Standard

Ich kann mich meinem "Vorschreiber" nur anschließen. Drücke einen Knopf in meiner Software und die Rechnung mit Vergütungsantrag/Bitte um Beschluss kommt aus dem Drucker. Die Optik ist mir eigentlich wurscht, wichtig ist das die Landeskasse zahlt.
torstenkarsten ist offline  
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Alt 09.08.2019, 21:26   #4
Ich bin neu hier
 
Registriert seit: 01.07.2019
Beiträge: 5
Standard

Es ist mein erster Vergütungsantrag...: Meine Frage, ich muss in der Anlage zum Vergütungsantrag ja kurz das Vermögen (bzw. Nicht-Vermögen) des Betreuten angeben. Werden dazu auch Nachweise (Kontoauszug, Rentenbescheid, Nachweis der Lebensversicherung ) vom AG erwartet oder reicht es, es "nur" anzugeben? Muss ich die Anlage auch ausfüllen, wenn klar ist, dass der Betreute mittellos ist? Und was mache ich wenn ich keine Vermögenssorge habe und der Betreute nicht in der Lage ist, mir Auskünfte zu erteilen oder nicht bereit? Dankeschön
Ameise70 ist offline  
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Alt 09.08.2019, 22:04   #5
Admin/Berufsbetreuer
 
Benutzerbild von Imre Holocher
 
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 6,428
Standard

Moin moin

Wenn der Betreute Grundsicherung, ALG 2 als Einkommen hat, dann reicht eine Kopie des Bescheides als Anlage. Es wird davon ausgegangen, dass dann kein Vermögen vorhanden ist, dass für des Status "vermögend" ausreichen würde.
Bisher hat das zumindest immer gereicht, weil für den Anspruch auf diese Leistungen das Vermögen geprüft wird.
Sofern das Gericht meint, die neuen Freigrenzen für GruSi- oder ALG 2 Empfänger liegen höher als die für Selbstzahler, wird es sich schon melden und auch den aktuellen Konto- (Vermögens-)stand wissen wollen.

MfG

Imre
__________________
Fehler sind dazu da, um sie zu machen
und daraus zu lernen.
Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen.
Imre Holocher ist offline  
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Alt 09.08.2019, 22:45   #6
Ich bin neu hier
 
Registriert seit: 01.07.2019
Beiträge: 5
Standard

Vielen Dank! Es beantwortet zwar nur einen kleinen Teil meiner Frage und nicht vermögend heisst ja nicht gleich Grundsicherung...., aber dennoch: danke...
Ameise70 ist offline  
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Alt 10.08.2019, 07:45   #7
Admin/ Berufsbetreuerin
 
Benutzerbild von michaela mohr
 
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 10,557
Standard

Zitat:
Meine Frage, ich muss in der Anlage zum Vergütungsantrag ja kurz das Vermögen (bzw. Nicht-Vermögen) des Betreuten angeben.
Da wir das z.B. überhaupt nicht müssen, wir geben lediglich den Vergütungsantrag ab, wäre es vielleicht am besten den zuständigen Rechtspfleger zu fragen wie er es gerne hätte.


Zitat:
Und was mache ich wenn ich keine Vermögenssorge habe und der Betreute nicht in der Lage ist, mir Auskünfte zu erteilen oder nicht bereit?
Dieses Problem taucht doch nicht erst nach 3 Monaten auf sondern schon bei Beginn.
Wenn du ohne die Vermögenssorge nichts über die finanziellen Verhältnisse weisst wurde doch vorab bereits geklärt ob als vermögend ober mittellos abzurechnen ist oder nicht? Falls doch nicht dann schreibst du das bei deinem Vergütungsantrag nochmal extra dazu beim abgeben.


Eins ist leider sicher, wenn versäumt wurde den Abrechnungsmodus vorher zu klären dauert es mit der Vergütung später länger.
__________________
diese kommunikation wurde im rahmen der überwachungsgesetze auf ihre kosten dauerhaft gespeichert und wird jederzeit weltweit gegen sie verwendet werden. danke für ihre kooperation.
michaela mohr ist offline  
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Alt 10.08.2019, 11:16   #8
Stammgast
 
Benutzerbild von HorstD
 
Registriert seit: 24.03.2005
Ort: Duisburg
Beiträge: 938
Standard

Soweit der Betreuer Angaben zur Vermögenslage hat, sind sie beim Vergütungsantrag nach § 168 Abs 2 FamFG anzugeben. Dass das ohne AK Vermögenssorge nur sehr bedingt möglich ist, ist klar.

Zum ALG-2-Empfänger: der dortige Vermögensschonbetrag (§ 12 SGB-II) liegt erheblich über dem SH-Freibetrag (§ 90 SGB-XII iVm § 1 der VO dazu). Ea kann also durchaus sein, dass ein ALG-2-Empfänger Selbstzahler bei der Betreuervergütung ist. Alleine reicht der Bescheid nicht aus.

Außerdem ist (gerade bei indifferenten Fällen) ja die Vermögenslage zum Ende jedes einzelnen Betreuungsmonats zu ermitteln, weil ja die Höhe der Monatsvergütung davon abhängt. Außer man ist geneigt, Geld zu verschenken.

Siehe unter: https://www.bundesanzeiger-verlag.de...erufsbetreuern

Übrigens: die Neuauflage des Buches „Die Vergütung des Betreuers“ wird in ca 2 Wochen ausgeliefert:
https://www.amazon.de/exec/obidos/AS...ternetsevon-21
__________________
Mit vielen Grüßen
Horst Deinert

Weitere Infos:
http://www.bundesanzeiger-verlag.de/...iki/Hauptseite
HorstD ist offline  
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