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Haftpflicht und Rechtsschutz für BetreuerInnen

Dies ist ein Beitrag zum Thema Haftpflicht und Rechtsschutz für BetreuerInnen im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Zitat: Zitat von DieNeue Das habe ich. Daher bin ich ja bei diesem Thread gelandet. Der ist allerdings veraltet, daher ...


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Alt 04.09.2019, 21:19   #91
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Zitat:
Zitat von DieNeue Beitrag anzeigen
Das habe ich. Daher bin ich ja bei diesem Thread gelandet. Der ist allerdings veraltet, daher meine Frage.

Ich habe unterschiedliche Meinungen dazu gelesen (u.a. in diesem Thread) und gehört. Daher wollte ich noch einmal eine aktualisierte Meinung dazu hören.
Veraltet? In der kurzen Zeit? Was soll sich geändert haben?
Michael77 ist offline  
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Alt 04.09.2019, 21:21   #92
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Zitat:
Zitat von HorstD Beitrag anzeigen
Hallo, gesetzlich verpflichtend: Kranken- und Pflegeversicherung. Als neuer Selbständiger hat man die Wahl zwischen: freiwillig in der gesetzlichen KV/PV oder private KV/PV. Beide haben Vor- und Nachteile. Da ein späterer Wechsel zurück in die GKV schwierig wird, vorher genau aufklären lassen.

Unfallversicherung ist auch Pflicht. Es gibt da aber keine Wahlmöglichkeit: zuständig ist die Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege : www.bgw-online.de

Sehr wichtig: Berufshaftpflicht und Vermögensschaden-Haftpflicht

Freiwillige Rentenbeiträge zur DRV sind möglich, wenn mans bezahlen kann. Alles andere unter ferner liefen (auch Rechtsschutz, dafür ist, wenns hart. Auf hart kommt, eh die Haftpflicht mit zuständig).

Danke für deine Antwort!
Woher entnimmst du, dass die Unfallversicherung Pflicht ist?
Sofern man Einzelunternehmer ohne Angestellte ist, dürfte dies doch nicht verpflichtend sein


Danke für den Hinweis mit der Rechtsschutz. Da bin ich nämlich sehr am zweifeln, ob ich mir eine zulegen sollte.
DieNeue ist offline  
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Alt 04.09.2019, 21:26   #93
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Zitat:
Zitat von Michael77 Beitrag anzeigen
Veraltet? In der kurzen Zeit? Was soll sich geändert haben?

Ich finde 3,5 Jahre nicht eine "kurze Zeit".


Ich weiß nciht, was sich geändert haben könnte. Daher frage ich ja nach, um nichts zu übersehen.
DieNeue ist offline  
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Alt 04.09.2019, 21:29   #94
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Moin moin

Die von Horst beschriebene Unfallversicherung über die Berufsgenossenschaft betrifft Behandlung und Berufsunfähigkeit aufgrund von Arbeitsunfällen und nicht im privaten Bereich. Daher ist sie auch verpflichtend. Man wäre allerdings auch völlig blöde, wenn man die nicht abschließen würde. Am besten ist es, diese Versicherung nach dem höchsten Satz abzuschließen, weil das Preis-/Leistungsverhältnis einfach sagenhaft gut ist.

Nicht vergessen: Wenn man jemand angestellt hat, muss man ihn/sie ebenfalls darüber versichern.

MfG

Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen
und daraus zu lernen.
Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen.
Imre Holocher ist offline  
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Alt 04.09.2019, 21:40   #95
Admin/Berufsbetreuer
 
Benutzerbild von Imre Holocher
 
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Moin moin

Die Versicherungen, die Horst genannt hat, sind die Basics.
Wenn man ein externes Büro aufmacht, kommt noch die Bürohaftpflicht dazu.
Die Hausrat für das externe Büro ist zwar nicht Pflicht, aber sehr sinnvoll. Die hat in unserem Büro schon reichlich was geleistet, bei Wassereinbrüchen, Blitzschäden, Einbruch etc.

Was die Rechtsschutzversicherung angeht, so kann man das ganz unterschiedlich ansehen: Unser Büro (und damit alle BetreuerInnen) hat eine RS, die auch Privaten- und Verkehrs-RS absichert. Alles in einem Aufwasch und bei der Steuer über das Büro abzusetzen, was im privaten Bereich nicht so einfach geht.
Die RS ist keine Pflichtveranstaltung, aber als Kür durchaus sinnvoll und hat auch bei Streitigkeiten mit geldgeiler Sippschaft geholfen, bei der weder die Haftpflicht noch die Vermögensschadenshaftpflicht eingesprungen wäre. Man sollte da allerdings sehr darauf achten, dass die RS-Versicherung auf rechtliche Betreuer zugeschnitten ist.

MfG

Imre
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Imre Holocher ist offline  
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Alt 05.09.2019, 07:51   #96
Moderator
 
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Ort: Duisburg, Ruhrgebiet, NRW
Beiträge: 7,573
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Zitat:
Zitat von Imre Holocher Beitrag anzeigen
Moin moin
Die von Horst beschriebene Unfallversicherung über die Berufsgenossenschaft betrifft Behandlung und Berufsunfähigkeit aufgrund von Arbeitsunfällen und nicht im privaten Bereich. Daher ist sie auch verpflichtend. Man wäre allerdings auch völlig blöde, wenn man die nicht abschließen würde. Am besten ist es, diese Versicherung nach dem höchsten Satz abzuschließen, weil das Preis-/Leistungsverhältnis einfach sagenhaft gut ist.
Nicht vergessen: Wenn man jemand angestellt hat, muss man ihn/sie ebenfalls darüber versichern.
Klar, gehts „nur“ um Arbeits- (oder Wege-) Unfälle. Aber der Begriff geht deutlich weiter, als manche glauben. So sind Kinder im Kindergarten oder der Schule auch versichert, Ersthelfer am Unfallort oder pflegende Angehörige. Dass Berufsbetreuer pflichtversichert sind (nicht nur, wenn Sie als Arbeitgeber andere beschäftigen), haben mindestens 4 Landessozialgerichte festgestellt. Das BSG hat noch nicht direkt entschieden, aber eine Revision gegen eine der LSG-Entscheidungen nicht angenommen. Hier ist alles nachzulesen:
https://www.bundesanzeiger-verlag.de...llversicherung
__________________
Mit vielen Grüßen
Horst Deinert

Weitere Infos:

https://www.lexikon-betreuungsrecht.de
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berufsgenossenschaft, berufshaftpflicht, berufsunfähigkeitsrente, haftpflicht, haftpflichtversicherung, rechtsschutzversicherung, vermögenshaftpflicht, versicherung

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