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Evaluation der Betreuervergütung

Dies ist ein Beitrag zum Thema Evaluation der Betreuervergütung im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Zitat: Zitat von Imre Holocher Moin moin Immer noch das selbe Problem mit der Umfrage - siehe oben #11. Javascript.enabled ...


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Alt 02.12.2023, 11:35   #21
Forums-Geselle
 
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Beiträge: 277
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Zitat:
Zitat von Imre Holocher Beitrag anzeigen
Moin moin
Immer noch das selbe Problem mit der Umfrage - siehe oben #11.
Javascript.enabled
Trotzdem.
Und nun?
Hallo Imre, versuch doch mal folgendes: Speichere die angefangene Umfrage und kopiere den Link der erscheint und über den Du die Umfrage später wieder aufnehmen kannst. Speichere diesen Link in einem Textdokument ab.

Dann installiere Dir einen anderen Internet-Browser als den, den Du jetzt verwendest.
Ich beispielsweise verwendete für die Umfrage den Browser "Vivaldi", da funktionierte alles.
https://vivaldi.com/de/download/

Es gibt aber noch etliche andere Browser (Firefox, Brave, Opera usw.)

Nach Installation des anderen Browsers fügst Du den oben kopierten Link ein und solltest ohne Probleme weitermachen können. Soweit zur Theorie.
volki ist offline  
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Alt 02.12.2023, 12:00   #22
Forums-Geselle
 
Registriert seit: 06.02.2009
Ort: Thüringen
Beiträge: 277
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Zitat:
Zitat von Florian Beitrag anzeigen
@Volki: Du wirst vermutlich bereits alles eingegeben und abgesendet haben oder sitzt Du noch immer dran?
Ja, da keine Antwort kam, verharrte ich bis jetzt vor dem Bildschirm.

Ich habe die Frage folgendermaßen interpretiert und in diesem Sinne beantwortet:
Habe die durchnittliche monatliche Gesamtbruttruttovergütung (also den durchschnittlichen monatlichen Gesamtbruttoumsatz, den mein Büro durch Einnahmen aus Betreuervergütung generierte) des Vorjahres zugrunde gelegt und überlegt
A) wie hoch die Bruttoeinnahmen tatsächlich sein müssten, damit sie nach Abzug aller Ausgaben, Steuern usw. neben der Nettoentnahme tatsächlich auch für eine angemessene Altersrücklage ausreichten. (Während die Nettoentnahme aktuell (noch) für eine relativ bescheidene Lebensführung ausreicht, ist viel zu wenig für die Altersrücklage übrig).

B) wie A) nur erhöht um die Lohnkosten für meinen Teilzeit-Angestellten (12 h/Woche, aktuell ca. 1000€ zusätzlich /Monat)
volki ist offline  
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Alt 02.12.2023, 12:16   #23
Routinier
 
Registriert seit: 20.12.2018
Ort: Weserbergland (NRW/Ostwestfalen-Lippe)
Beiträge: 1,169
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Zitat:
Zitat von volki Beitrag anzeigen
Hallo Imre, versuch doch mal folgendes: Speichere die angefangene Umfrage und kopiere den Link der erscheint und über den Du die Umfrage später wieder aufnehmen kannst. Speichere diesen Link in einem Textdokument ab.

Dann installiere Dir einen anderen Internet-Browser als den, den Du jetzt verwendest.
Ich beispielsweise verwendete für die Umfrage den Browser "Vivaldi", da funktionierte alles.
https://vivaldi.com/de/download/

Es gibt aber noch etliche andere Browser (Firefox, Brave, Opera usw.)

Nach Installation des anderen Browsers fügst Du den oben kopierten Link ein und solltest ohne Probleme weitermachen können. Soweit zur Theorie.
Kann er dann nicht einfach von vorne anfangen mit dem neu installierten Browser? Er war ja ohnehin nicht weiter als bis zum Bundesland vorgedrungen...

Ich nutze Firefox. Wie bereits gesagt, klappte es damit auch. MfG Florian
Florian ist offline  
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Alt 02.12.2023, 12:41   #24
Routinier
 
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Ort: Weserbergland (NRW/Ostwestfalen-Lippe)
Beiträge: 1,169
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Zitat:
Zitat von volki Beitrag anzeigen
Ja, da keine Antwort kam, verharrte ich bis jetzt vor dem Bildschirm.

Ich habe die Frage folgendermaßen interpretiert und in diesem Sinne beantwortet:
Habe die durchnittliche monatliche Gesamtbruttruttovergütung (also den durchschnittlichen monatlichen Gesamtbruttoumsatz, den mein Büro durch Einnahmen aus Betreuervergütung generierte) des Vorjahres zugrunde gelegt und überlegt
A) wie hoch die Bruttoeinnahmen tatsächlich sein müssten, damit sie nach Abzug aller Ausgaben, Steuern usw. neben der Nettoentnahme tatsächlich auch für eine angemessene Altersrücklage ausreichten. (Während die Nettoentnahme aktuell (noch) für eine relativ bescheidene Lebensführung ausreicht, ist viel zu wenig für die Altersrücklage übrig).

B) wie A) nur erhöht um die Lohnkosten für meinen Teilzeit-Angestellten (12 h/Woche, aktuell ca. 1000€ zusätzlich /Monat)
Ja, so in etwa auch meine Überlegungen dazu. Allerdings bin ich für die Benennung eines entsprechenden Betrages davon ausgegangen, dass die aktuellen Nettoeinkünfte (nach Steuern, Abzug aller tätigkeitsbedingten Ausgaben, FoBi, Versicherung, Berufsverbände usw. usf.) deutlich zu niedrig bemessen sind, bezogen auf einen einschlägig akademisch ausgebildeten Berufsbetreuer und die, auch mit der Gesetzesreform implizit abverlangten, zunehmend hochqualifizierten Betreuungstätigkeit.

Dies auch dann, wenn man zugrundelegt, dass sozialwissenschaftlich ausgebildete Akademiker ganz überwiegend aus der insofern niedrigsten Einkommensklasse schöpfen. An Altersvorsorge dachte ich mal gar nicht erst, wohl aber dann im Ergebnis bei der Benennung eines erechneten auskömmlichen Vergütungswunsches in der Befragung...

Man sollte bei der Bemessung den latent immer noch mitschwingenden Gedanken, das könne mit ein bisschen Anstrengung ja jeder (schließlich können es ja auch unbedarfte Aneghörige/Ehrenamtler mit ein wenig Lebenserfahrung pp.) erledigen, endlich ad acta legen. Wenn ich mich beispielsweise an ein kürzlich irgendwo eingestelltes Aufklärungsvideo des BMJ (ich glaube beim BGT war es?!) zur Betreuungsrechtsreform erinnere, muss man sich schon langsam entscheiden, wer wie betreuen soll.

Derart hehre Ziele, wie u.a. in besagtem Video des BMJ kundgetan oder (auch unter den Vorzeichen und unter dem Druck übergeordneten nationalen und internationalen Rechts) mit der Reform unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, verlangen hochqualifizierte akademische Fachkräfte als Betreuer. Diese brauchen sich dann auch nicht damit begnügen, so gerade eben über die Runden zu kommen und sich eine kleine Vergütungserhöhung zur eventuellen Ermöglichung einer kleinen Altersvorsorge zu erbetteln. Das widerspricht sich doch diametral.

Ich jedenfalls habe aus den gerade auch nochmal genannten Gründen entsprechend (gefühlt) hohe bis sehr hohe, wenngleich m.E. völlig angemessene Beträge in der Befragung angegeben. Dabei sollte immer auch das von @Flafluff w.o. gesagte mitgedacht werden:
Zitat:
Stimmt das Geld auf lange Sicht nicht mehr, mache ich den Beruf halt nicht mehr.
Beste Grüße von Florian
Florian ist offline  
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Alt 09.01.2024, 11:44   #25
Moderator
 
Benutzerbild von HorstD
 
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Ort: Duisburg, Ruhrgebiet, NRW
Beiträge: 7,613
Standard Letzter Aufruf

Hallo, die Teilnahme an der Umfrage ist noch bis Freitag, 12.1.24 möglich. Wer also bisher nicht dazu gekommen ist; hier die letzte Chance:

https://destatis.sslsurvey.de/vbvg-berufliche-betreuer
__________________
Mit vielen Grüßen
Horst Deinert

Weitere Infos:

https://www.lexikon-betreuungsrecht.de
HorstD ist offline  
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Alt 14.01.2024, 21:35   #26
Einsteiger
 
Registriert seit: 07.12.2023
Ort: NRW
Beiträge: 11
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Hallo,

ja, ich habe mitgemacht.

Teil 1 habe ich als Witz empfunden. Vergleichbarkeit zwischen beruflichen und VereinbetreuerInnen??? Ich habe als berufliche Betreuerin keine fünf bis sechs Wochen Urlaub. Bei Krankheit sitze ich trotzdem am Schreibtisch, eben selbst und ständig. Das wird nicht berücksichtigt, wie manch andere Aspekte auch nicht (z.B. Unternehmerrisiko).

Teil 2 fand ich für mich wichtiger. Ich gehe aber davon aus, dass diese Ausführungen kaum Beachtung finden werden.

Anfang Dezember habe ich die verantwortlichen Herren Dres. angeschrieben. Eine Ergänzung habe ich wenige Tage später geschickt. Rückmeldung? Bis heute: Nein! Unangenehme Fragen nicht erwünscht.

Seit der letzten Vergütungsanpassung in 2019 (ohne Berücksichtigung der jährlichen Inflation) wurden wir beruflichen BetreuerInnen mit Mehrarbeit und erweiterter Haftung beaufschlagt. Der jetzige "Inflationsausgleich" ist nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein, sondern eher der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.
Porsche wird bestellt, VW Polo bezahlt.

Eine Umfrage hat immer ein Ziel, das vom Auftraggeber vorgegeben wird. Neutralität erkenne ich bei der Umfrage nicht. Also geht es natürlich - wie immer - um Kosten sparen. Hier auf Kosten der beruflichen BetreuerInnen. Denn, wir haben keine Lobby.

Welches Fazit ziehe ich für mich daraus?
So kann es nicht weiter gehen. Ich bin mir mehr wert als eine Hilfskraft, die die Arbeit einer qualifizierten Fachkraft leisten muss. Auf zu neuen Ufern!

Schönen Abend,
Bärbel
Marshall ist offline  
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