Dies ist ein Beitrag zum Thema Nicht erschrecken: Journalistin ... im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
wie ich schon schrub...ganz auf Garfields Linie:
Ich glaube irgendwas um 98% aller wg Mord Verurteilten in USA Gefängnissen sind ...
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#41 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 20.10.2024
Ort: NRW
Beiträge: 109
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wie ich schon schrub...ganz auf Garfields Linie:
Ich glaube irgendwas um 98% aller wg Mord Verurteilten in USA Gefängnissen sind Männer.. Da stellt sich die Frage, kann ein Mann überhaupt die Qualifikation zum Betreuer haben? Mit diesem schlummernden Gewaltpotential......möglicherweise sollte der Sachkundenachweis für Männer auch ein Anti-Agressions-Training beinhalten... um die schwierige Diskussion mal etwas aufzulockern.... ![]() vG Martin |
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#42 |
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Gesperrt
Registriert seit: 12.07.2023
Ort: BW
Beiträge: 148
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Bayern hat die niedrigste Kriminalitätsrate in ganz Deutschland und das nur weil viele Straftaten nicht verfolgt werden. Das Verbrechen in Aschaffenburg ist ein versagen der Behörden und der laschen Justiz. Ob der Betreuer über die vergangenen Straftaten gewusst hatte sollte zuerst geklärt werden, bevor man ihn dafür verantwortlich machen will.
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#43 | |
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Berufsbetreuerin
Registriert seit: 29.03.2010
Beiträge: 1,644
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Zitat:
Was würde es deiner Meinung nach ändern, wenn der Betreuer davon wusste? Hätte er, im Gegensatz zu den Strafverfolgungsbehörden, die sich mit seinen früheren Taten befassten, den Amoklauf hellsichtig voraussehen müssen und wäre dann nicht als Betreuer, denn der Schutz der Allgemeinheit ist ja nicht seine Aufgabe, aber aufgrund seiner Wunderkräfte doch als Bürger verpflichtet gewesen, die zukünftige Tat anzuzeigen oder wie stellst du dir das vor? |
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#44 | ||||||
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Forums-Geselle
Registriert seit: 09.08.2024
Ort: Sachsen
Beiträge: 131
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Zitat:
Zitat:
Also ich mache mir zumindest erst einmal ein Bild des Falles, lerne den Menschen, für den ich nun als Betreuerin bestellt bin, erst einmal kennen. Und dadurch erfahre ich doch erst, wo meine Hilfe konkret notwendig ist. Denn diese ist ja offensichtlich nötig, sonst gäbe es keine Betreuerbestellung. Zitat:
Zitat:
Und eigentlich hätte dir das hier Zitat:
Zitat:
Und wie gesagt, ich möchte hier gerne dazulernen und mich auch mit den Meinungen und Erfahrungen von anderen auseinander setzen. Deswegen fand ich die Verlegung der begonnen Diskussion in ein geschlossenes Forum nicht gut und habe diese angesprochen. ------------------------------------ Deinem weiteren Kommentar (# 40), liebe Garfield, mit dieser medialen Berichterstattung stimme ich zu, dies ist wahrlich "Bild"-Niveau. Traurig, aber mit solchen Berichterstattungen ködert man die Leser und das wiederum lässt die Kasse klingeln. Deswegen vermute ich auch, dass die Threadstarterin nun nicht das gewünschte Futter erhalten hat und sich deswegen nicht mehr zu Wort meldet. (das ist aber nur meine Vermutung) Aber deine These wegen des Geschlechts teile ich nicht. Ich finde vielmehr sollten auch kulturelle Hintergründe, Medienkonsum (Gewaltspiele z. B.) oder die Sozialen Hintergründe als weitere nicht unbeachtliche Faktoren betrachtet werden. Es gibt nachweislich genetische Faktoren bei Gewaltverbrechen, aber vieles steuert auch das Elternhaus bei. Das sind aber alles Themen, die hier in diesem Thread oder in diesem Forum, m. M. n. nichts zu tun haben. |
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#45 | |||||||||
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Berufsbetreuerin
Registriert seit: 29.03.2010
Beiträge: 1,644
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Zitat:
Gar nicht. Wenn du rechtliche Betreuungen führst, geht es um die gesetzlich normierten Rechte der Betreuten. Die Gesetze formulieren damit auch den Anspruch, der an dich gestellt wird ebenso wie seine Grenzen und die Grenzen deiner Befugnisse. Zitat:
Ja, machen alle so. Derlei allgemeine Ausführugen heben aber mit dem Fall Aschaffenburg und vor allem mit der früheren Delinquenz des Täters so gut wie nichts zu tun. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Verstehst du tatsächlich nicht, dass sich die Frage nach der Schuld der Betreuerin an den Verbrechen des Betreuten hier aufgrund der Aufgaben, die die Gesetze rechtlichen Betreuern zuweisen, nur in ganz atypischen Ausnahmefällen stellen könnte, für deren Vorhandensein im Fall Aschaffenburg keinerlei Hinweise vorliegen - sondern sogar, wenn man den Pressemeldungen glaubem darf, gegenteilige Anhaltspunkte? Verstehst du wirklich nicht, dass du, in dem du hier erneut die Frage danach, wieviel Zeit der Betreuerin zur Verfügung stand und darauf beharrst, auf das Ergebnis irgendwelche Schuldvermutungen zu gründen, bekräftigst, was du in deinem ersten Posting geschrieben hast? Zitat:
Warum? Diese Herandgehensweise widerspricht jeder Vernunft und den Grundsätzen der Empirie, die hier allein maßgeblich sein können. "Es ist über Jahrzehnte durch detaillierte Kriminalstatistiken eindeutig beweisbar, dass Männer Gewaltverbrechen ungleich häufiger begehen als Frauen. Amokläufe von Frauen sind äußerst selten. Die Statistiken sprechen eine klare Sprache: "Die ermittelten Tatverdächtigen bei Mord und Totschlag sind in der Regel männliche Erwachsene", heißt es etwa im Jahresbericht des Bundeskriminalamts von 2006. Nur 15 Prozent der Täter, die eines Mordes überführt wurden, waren Frauen..Noch deutlicher sind die Statistiken bei Amokläufen. Es wird geschätzt, dass nur jeder Zwanzigste von einer Frau begangen wird. Von den 120 zuletzt registrierten Amokläufen an Schulen weltweit sind 106 von jungen Männern verübt worden" https://www.spiegel.de/wissenschaft/...-a-718375.html Du wolltest doch eben noch "abseits der Gesetze" zu Lösungen kommen. Und ausgerechnet eine an Empirie orientierte Herangehensweise, die nach Ursachen und Lösungen sucht, soll bei einem derart wichtigen Thema außen vor bleiben? Es gibt nachweislich genetische Faktoren bei Gewaltverbrechen, aber vieles steuert auch das Elternhaus bei. Zitat:
Zitat:
Und erneut: Warum? Du bist doch derjenige, der darauf abhebt, dass die Betreuerin sich Kenntnis aller Umstände hätte verschaffen, danach handeln und den Amoklauf hätte voraussehen sollen. Da dich das Thema interessiert, hast du dich sicher bereits vertieft mit den Zusammenhängen zwischen Medienkonsum, kultureller Herkunft und Gewaltprävalenz beschäftigt und kannst uns die Ergebnisse seriöser Studien hier in geeigneter Form vortragen. Ich spoilere mal: Es gibt genau ein Merkmal, das eine erhöhte Gefährlichkeit etwa im Vergleich zu sowohl des Täters diesbezüglich anzeigt. Aber das hatten wir ja schon. |
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#46 | |
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Routinier
Registriert seit: 20.12.2018
Ort: Weserbergland (NRW/Ostwestfalen-Lippe)
Beiträge: 1,169
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Oh Mann...Ich könnte nun eine ganze Tapete dazu reinkleistern, aber Du hast jedenfalls mit einer Aussage womöglich recht: Zitat:
) liegen da richtig! Wenn es aber unbedingt plump-biologistisch sein soll, dann wäre das wesentliche Unterscheidungsmerkmal in diesem Kontext allenfalls wohl das Y-Gen, mal abgesehen von bestimmten genetischen Faktoren einiger Urvölker. Ja, diese Diskussionen gibt es, sie sind aber sehr differenziert zu betrachten und tun hier gerade eigentlich nichts zur Sache. @Garfield geht zutreffend, ohne nun alle Beiträge von gestern und heute hier genau gelesen zu haben, nicht (allein) von diesem genetischen Merkmal aus, sondern vielmehr von einer differenzierten gendertheoretischen Perspektive auf Gewalt. Und damit liegt sie aus fachlicher Sicht völlig richtig! In der kriminologischen/wissenschaftlichen Debatte wird das durchaus ganz wesentlich diskutiert und mitgedacht, in der politischen indes kaum, aus Gründen...Viel einfacher kann man "Ausländer raus" rufen oder (wie zunehmend ebenfalls wieder verstärkt en vogue) den Leistungsempfänger pauschal zur persona non grata, namentlich zum faulen Schwein, erklären. Ich steige aus der Runde aus, das musste ich aber nochmal schreiben, wenn hier völlig undifferenziert "genetische Faktoren" zum besten gegeben wird. Beste Grüße von Florian |
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#47 | |
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Berufsbetreuer
Registriert seit: 21.02.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 1,436
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Zitat:
Hallo 1aFussel, ich wollte nicht unbedingt die Diskussion im geschlossenen Forum weiterführen, sondern dort nur speziell auf Florian antworten. So kam es dann auch: ich antwortete im geschlossenen Forum auf Florian, eine regelrechte Diskussion entspann sich danach aber nicht mehr. Das Eigentliche passiert immer noch hier in diesem Faden. Ich hätte dazu noch Aspekte beizusteuern, denke aber weiterhin, dass nicht unbedingt alles direkt 1:1 in die Öffentlichkeit gebracht werden muss. Und man unterschätze nicht, wie rasch die Threaderstellerin hier auftauchte, sich registrierte und nach mehr fragte. Auf jeden Fall bin ich stets für Transparenz und Klarheit. Aber auch für die Wahrung gewisser Sensibilitäten und die Verantwortung gegenüber unserer psychiatrischen Klientel. Es ist ein kleiner Teil der psychisch erkrankten Menschen, der bei Exazerbationen krankheitsbedingt gewalttätig wird. Andererseits gibt es natürlich auch gewaltsozialierte Menschen, die zusätzlich psychisch krank werden. Da sind aus meiner Sicht die wirklich heiklen Fälle. Wir sollten hier im Forum darauf achten, dass nicht irgendwelche Clickbaiter von außen auftauchen und Material finden, um Stimmung entweder gegen uns oder gegen unsere Klientel zu machen. Also, nichts für ungut. Natürlich ist die offene Diskussion stets der Premium-Standard.
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#48 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 12.07.2023
Ort: BW
Beiträge: 148
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Zitat:
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#49 |
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Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,604
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Moin moin
Da bin ich mal zwei Tage nicht im Forum und schon verpasse ich diese spannende Diskussion. Eine Frage, die zwischendurch gestellt wurde, kann ich beantworten: Die Threadstarterin hat ihren ersten Beitrag geschrieben, zwei Stunden später auf die Antwort von Flafluff reagiert - und das war's. Seit dem hat sie nicht wieder im Forum eingeloggt. Wie das jetzt zu interpretieren ist, überlasse ich jede/m selber. Die weitere Diskussion - und davon insbesondere der Teil, wie wir BetreuerInnen denn mit den direkten oder indirekten Schuldzuweisungen umgehen sollen, ist höchst interessant. Allerdings finde ich schon, dass sie in den geschlossenen Bereich gehört. Gesetzt den Fall, dass tatsächlich konkrete Umgangsformen mit dem Problem der Schuldzuweisung gegen den Berufsstand entwickelt oder auch nur besprochen werden, habe ich keine Lust darauf, dass MedienvertreterInnen davon Wind bekommen und dieses Wissen "zeilenhonorar-optimierend" mißbrauchen. Daher bitte ich alle BerufskollegInnen zu überlegen, wass sie im offenen und sie was im geschlossenen Bereich schreiben. Mit freundlichen Grüßen Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. Geändert von Imre Holocher (26.01.2025 um 12:21 Uhr) |
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#50 | |
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Routinier
Registriert seit: 20.12.2018
Ort: Weserbergland (NRW/Ostwestfalen-Lippe)
Beiträge: 1,169
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Zitat:
Es ging und geht mir ganz grundsätzlich darum, dass man weder mal eben schnell Verantwortlichkeiten zuweisen noch grundsätzlich bzw. gar gänzlich ausschließen kann, und dies v. a. im eigenen Interesse! Klar ist und bleibt für mich aber gleichzeitig: Alles nur vom gewünschten Ergebnis her in Wagenburgmanier zu "argumentieren" ist doch großer Mist und (leider) gängige Praxis. Insofern handelte es sich w.o. auch nicht um (m)eine Meinung zum Eingangsfall, wie Du es mal eben so by the way ganz plump rausposaunst, sondern vielmehr um die Betonung ebendieser (ganz grundsätzlichen) Haltung. Nun lass' es aber mal gut sein, ich habe keinen Bock mehr auf diese ständigen polemischen Zerfaserungen hier. Nichts für ungut, kollegiale Grüße von Florian Geändert von Florian (25.01.2025 um 21:39 Uhr) |
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