Dies ist ein Beitrag zum Thema Kommunikation mit dem Jobcenter im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Sachorientiert über Sinn und Unsinn von Datenschutzbedenken hinsichtlich E-Mail - Kommunikation zu diskutieren ist leider kaum mehr möglich. Es steht ...
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#11 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 06.02.2009
Ort: Thüringen
Beiträge: 277
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Sachorientiert über Sinn und Unsinn von Datenschutzbedenken hinsichtlich E-Mail - Kommunikation zu diskutieren ist leider kaum mehr möglich. Es steht wie in Stein gemeißelt, dass diese per se "unsicher" sei und viele plappern das nach, ohne je auch nur ansatzweise Kenntnis davon zu haben oder gar in nennenswertem Umfang Beispiele liefern zu können für eine tatsächliche praktische Relevanz der theoretisch durchaus gegebenen Abhörbarkeit der E-Mail - Kommunikation beim Austausch von Antragsteller und Behörde im Feld des SGBII. Aber mit Kanonen auf Spatzen zu schießen ist und bleibt halt ein probates Mittel, um Bewährtes, Praktisches und für den Nutzer Kostengünstiges zu diskreditieren und damit neue, teurere Bedarfe und Abhängigkeiten zu schaffen und Kapitalflüsse zu erzeugen. Anders funktioniert Kapitalismus nun mal nicht und das Alles auch nur am Rande.
Ich selbst nutze, wo es noch geht, häufig E-Mail zur Antragstellung, zur Einreichung von Änderungstatbeständen (Nebenkostenabrechnungen, Einkommensnachweise usw.) oder zur Kommunikation mit Sachbearbeitern. Wenn Institutionen praktikable Angebote zur Einreichung von Unterlagen und Anträgen via Onlineportal vorhalten, nutze ich auch diese - auch wenn ich E-Mail oder eBO aus Gründen der besseren Ergonomie und Dokumentierbarkeit bevorzuge. Bei den Onlineportalen gibt es gut und unkompliziert umgesetzte Varianten, z.B. die der Deutschen Rentenversicherung, und weniger gute wie die der Bundesagentur für Arbeit bzw. der nicht-kommunalen Jobcenter mit ihrem (aus Betreuersicht) Login-Wirrwarr. Geändert von volki (08.02.2025 um 01:14 Uhr) |
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#12 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 28.09.2023
Ort: Thüringen
Beiträge: 38
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Heute habe ich eine E-Mail an das regionale Jobcenter gesendet und bekam als automatische Antwort, dass meine E-Mail gelöscht wurde und es wurde auf das digitale Jobcenter verwiesen. Außerdem wurde mitgeteit:
" Als Dritter können Sie ein Zertifikat für eine verschlüsselte und damit datensichere E-Mail-Kommunikation erwerben. Sie benötigen ein E-Mail-Programm, welches S/MIME Verschlüsselung unterstützt z. B. Microsoft Outlook, Mozilla Thunderbird, etc. Um verschlüsselte E-Mails senden und empfangen zu können, benötigen Sie für Ihre E-Mail-Adresse ein Zertifikat und den zugehörigen privaten Schlüssel. Dieses kann z. B. von einem Trustcenter (Vertrauensdienstanbieter) ausgestellt werden. " Mal sehen wie, ob ich das mit der Verschlüsselung hinbekomme... |
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