Dies ist ein Beitrag zum Thema Gehalt für Angestellte im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Zitat:
Zitat von der_andre
... ich glaube wer in der rechtl. Betreuung mehr als 10 Jahre geschafft/ gearbeitet hat ist ...
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#31 | |
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Berufsbetreuerin
Registriert seit: 29.03.2010
Beiträge: 1,644
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Zitat:
Kann ich nicht bestätigen bzw.: nach 10 Jahren hätte ich das wahrscheinlich auch so gesehen. Aber nach 15 Jahren und einer massiven Verschlechterung der Bedingungen seit 2022 bin ich einfach nur froh, zumindest die Hälfte meines Schaffens-Daseins als Angestellte zu fristen. Andere Kollegen, die in den letzten beiden Jahren gewechselt haben, äußern sich ähnlich. |
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#32 | |
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Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,635
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Moin moin
Zitat:
Es geht aber auch ganz anders: Ich war schon vor der Aufnahme des Betreuerjobs nicht mehr kompatibel für ein Angestelltenleben. Nie wieder einen Chef haben wollen tun. Mit freundlichen Grüßen Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#33 |
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Berufsbetreuerin
Registriert seit: 29.03.2010
Beiträge: 1,644
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Ich habe schon sehr früh im Leben gesagt: "Ich will später mal keinen Chef haben", und das mit dem freiberuflichen Betreuerdasein auch umgesetzt. Die Abwesenheit von Chefs habe ich lange genossen - bis die Probleme, die mit der Freiberuflichkeit verbunden sind, aber vor allem auch die, die mit den Aufgaben der rechtlichen Betreuung einhergehen, aufgrund des stetigen Abbaus von Ressourcen so groß wurden, dass mir die üblichen Chef-Probleme dagegen vorkommen wie ein Fliegenschiss. |
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#34 |
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Routinier
Registriert seit: 29.11.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1,349
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Moin,
ich hätte im Moment kein Problem damit meine Betreuungen zu reduzieren und noch einer anderen Tätigkeit nachzugehen. Als gelernter Tischer mit 6 Gesellenjahren vor dem Diplom und kleiner feiner Werkstatt wird der Reiz wieder grösser, hier auch Geld zu verdienen. Andere Tischler nehmen hier bis zu 70 Euro netto die Stunde, plus Machinenstundensatz. Der Nachteil ist hier nur, dass ein umsatzsteuerpflichtiges Gewerbe ein umsatzsteuerbefreites Gewerbe steuerrechtlich infizieren kann und man zahlt dann auch für das befreite Gewerbe Umsatzsteuer. Wenn ich das Problem lösen könnte, würde ich wieder die gute alte schwarze Zunftkleidung tragen. Aber vieleicht ist das Schwarz an der Kleidung auch ein Wink. ![]() Der Leuchtturm |
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#35 |
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Forums-Gesellen-Anwärter
Registriert seit: 26.03.2023
Ort: Bayern, Würzburg
Beiträge: 59
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Ich bin nebenberuflich als Betreuer tätig mit aktuell 20 Betreuungen. Hauptberuflich bin ich im öffentlichen Dienst und komme mit beiden Jobs mehr als gut zurecht. Wenn ich Zeit und Lust habe, nehme ich welche dazu, wenn nicht, dann nicht.
Ich hatte mal ganz kurz überlegt, als Vollzeitbetreuer loszustarten (geographisch zentral, kann in 4 Landkreisen betreuen) und wäre relativ zügig auf 80-90 Betreuungen gekommen. Ich habe mir aber sehr schnell gedacht, dass ich überhaupt keinen Bock auf diesen Druck habe, eine gewisse Anzahl an Betreuungen haben zu müssen, um Kohle zu verdienen, im Vergleich zur Anzahl, die ich nur (sinnvoll und qualifiziert) betreuen kann. (Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen - mein Plan für 80-90 Betreuungen wären 2 Minijobber*innen gewesen, nach ein paar Monaten Erfahrung) Diese Gedankenspiele wurden dann relativ schnell ad acta gelegt und ich bin mit meiner aktuellen Situation in beiden Jobs absolut glücklich und zufrieden. Letztlich hat jeder seine eigenen Beweggründe und das muss auch jeder individuell für sich entscheiden, was er wie machen möchte
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Die Hälfte von wenig, ist mehr, als alles von Nichts
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