Dies ist ein Beitrag zum Thema Ab wann ist eine Antragsstellung nicht mehr zumutbar? im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Guten Abend liebe Forum-Mitglieder ,
mich treibt aktuell Folgendes um:
Eine Betreute von mir, wurde vom Jobcenter dazu aufgefordert Wohngeld ...
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Forums-Azubi
Registriert seit: 19.11.2021
Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 33
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Guten Abend liebe Forum-Mitglieder
,mich treibt aktuell Folgendes um: Eine Betreute von mir, wurde vom Jobcenter dazu aufgefordert Wohngeld und Kinderzuschlag beantragen. Die Anträge habe ich erstmals vor 9 Monaten gestellt. Nach 5 Monaten Hin-und-Her wurde abgelehnt, da die Unterlagen nicht vollständig waren. Daraufhin hat das Jobcenter im September selbst einen Antrag gestellt, bis jetzt (DEZEMBER!) habe ich wieder nicht alle Nachweise beisamen. Meine Betreute und die Personen in ihrer Bedarfsgemeinschaft, schaffen es einfach nicht mir die nötigen Unterlagen zukommen zu lassen. Nachdem ich ein "Ultimatum" gestellt hatte (" Wenn bis xy nicht alles vorliegt, schicke ich den Antrag nicht ab."), hat sie sich doch nochmal aufgerafft und drei Sachen dahergebracht. Ich habe mich dann erweichen lassen und alle restlichen Unterlagen selbst angefordert und zusammengetragen - allerdings gibt es noch Familienangehörige ohne Betreuung - für diese darf ich nicht einfach z.B. Arbeitgeber anschreiben. Ich beiße mir die Zähne aus, indem ich die Familienangehörige x-mal per Mail/Telefon erinnere: Schicken Sie mir noch dies und das. Das ganze Prozedere hat mich bis hierher einige Wochen und unendlich Nerven in 2025 gekostet. Jetzt ist wieder eine Abgabefrist seitens Familienkasse - alle Unterlagen da - bis auf EINE dämliche Gehaltsabrechnung eines Familienangehörigen... aber die werde ich auch nicht auf "legalem" Wege besorgen können. Wie sieht das rechtlich aus? Tricksen oder aufgeben? So weitermachen ist eigentlich keine Option. Wie handhabt ihr das? Beißt ihr euch immer durch bis Alles da ist? Wo ist euere Grenze? Und das Schöne: Kinderzuschlag "darf" man ja alle paar Monate neu beantragen - das wird die Never-Ending-Story schlechthin. Betreuung für die Familienangehörige möchte ich nicht beantragen, denn meiner Meinung sind sie eigentlich relativ fit und lediglich völlig unorganisiert. - genau dasselbe läuft übrigens auch beim Wohngeldantrag, der vor über einem Jahr gestellt wurde - Ich bin gespannt, wie ihr das handhabt. Und wünsche euch schonmal besinnliche Weihnachten
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