Dies ist ein Beitrag zum Thema Filiale gründen ( ca. 300 km entfernt ) im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Also, wenn es dir gar nicht um den Ort/ das Leben vor Ort 300 km weit entfernt geht, würde ich ...
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#11 |
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Routinier
Registriert seit: 24.11.2017
Ort: NRW
Beiträge: 1,031
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Also, wenn es dir gar nicht um den Ort/ das Leben vor Ort 300 km weit entfernt geht, würde ich den Plan vergessen. Das wäre der einzige Grund, warum man so etwas trotz der ganzen Nachteile aus meiner Sicht machen könnte?
Ich kenne deinen background nicht, aber wenn du regulär als Betreuer vor Ort gute Arbeit machst, geeignet bist, wird es schon zu Belegung kommen. Wenn Geld verdienen deine Motivation ist, ist was du angesprochen hast eher ein riesengroßer Stressfaktor und Hindernis auf Dauer. Man würde das zwar schaffen können, aber aus meiner Sicht wäre das jetzt nicht der sinnvollste Plan.
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Da man im Leben nie auslernt, dürfen Beiträge beliebig kommentiert, hinterfragt, berichtigt werden. Geändert von Mucki (15.03.2026 um 11:54 Uhr) |
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#12 | |
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Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,604
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Moin moin
Zitat:
Wenn jemand schon gut etabliert ist und strategisch von einem Ort zum anderen wechseln will, kann das eine gute Übergangslösung sein. Sonst sind es auch doppelter Arbeitsaufwand und doppelte Kosten. Wenn das tatsächlich das primäre Ziel ist, dann ist es entschieden besser, sich einen anderen Job zu suchen. Nicht nur als reiner Selbstschutz sondern auch aus ethischen Gründen. (Wer einfach nur reich werden will, sollte zusehen, dass es irgendwo etwas zu Erben gibt. Arbeitslohn hilft da nicht mehr so sehr.) Mit freundlichen Grüßen Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#13 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 07.03.2026
Ort: Thüringen
Beiträge: 33
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Jeder, der selbständig ist will Geld verdienen, das lernt man schon im BWL Studium im 1. Semester, da macht es keinen Unterschied ob man
Unternehmensberater oder Berufsbetreuer ist. In Deutschland, dem Land mit den höchsten Energiekosten, Spritkosten, Steuern etc weltweit muß man sein Geld verdienen um ein angenehmes Leben führen zu können ( als Angestellter wäre mir der Bruch zwischen brutto/netto zu hoch ). In der Betreuerszene gibt es immer wieder Stimmen, das das Geld ja nicht so wichtig ist, wem das unwichtig ist, der kann das ja als Ehrenamt ausüben. Ein selbständiger Berufsbetreuer muß seine eigene Kalkulation machen ( Kalkulationstabellen für Betreuer findet man u.a auch im Internet) um festzustellen wo sein break even liegt und ab der wievielten Betreuung man Gewinn macht. Eine Filiale macht v.a. Sinn , wenn man zb 2 Immobilien an verschiedenen Standorten hat, so daß man keine unnötigen Mietkosten hat ( sondern nur die extrem hohen Spritkosten), im Handy-PCzeitalter läßt sich vieles am Handy bzw am PC regeln. |
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#14 |
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Routinier
Registriert seit: 24.11.2017
Ort: NRW
Beiträge: 1,031
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Imre? Unsere Zusammen 30-40 Jahre Berufserfahrung sind wohl nicht gefragt
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Da man im Leben nie auslernt, dürfen Beiträge beliebig kommentiert, hinterfragt, berichtigt werden. |
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#15 |
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Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,604
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Moin moin
Gibt es hier jemand aus einer Betreuungsstelle? Und wenn ja: Würde jemand, der als allererstes auf die Profitabilität des Jobs sieht und die inhaltliche Aufgabe sowie die eigene Position dazu als absolut nachrangig einstuft, die Eignung für die Tätigkeit als BetreuerIn zugesprochen bekommen? Wenn das der Fall sein sollte, dann würde ich der betreffenden Person aus der Betreuungsstelle die Eignung für den Job in der Betreuungsstelle absprechen. Rechtliche Betreuung ist etwas anderes als der Immobilienmarkt oder ein Gewerbe ohne Kundenkontakt. Hier geht es ziemlich direkt um Menschen, die Unterstützung benötigen und nicht Mittel und Zweck zur eigenen Profitmaximierung sein sollen. Und ja, es gibt tatsächlich BerufsbetreuerInnen, bei denen das Geld nicht unangefochten auf Platz 1 steht. Aus gutem Grund: Der Job ist so besch....eiden bezahlt, dass man schön blöd wäre, wenn man davon einfach nur reich werden wollte. Das geht einfach nicht. Deshalb haben so viele BBs andere Argumente, warum ihnen gerade dieser Job lieb und teuer ist. Selbständigkeit, kein Chef der reinquakt, sinnvolle Aufgabe, sich mit dem Job identifizieren können, etc. Und genauso ja: Natürlich muss man sich als BB auch Gedanken über das Auskommen mit seinem Einkommen machen. Dumm ist, wer sich da keine Gedanken macht. Noch dümmer ist, für den oder die Geld der einzige Gedanke ist (von so einen Schmalspurhirn möchte ich nicht betreut werden). Mit freundlichen Grüßen Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#16 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 21.04.2017
Ort: bei Heidelberg
Beiträge: 288
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Ganz ehrlich(sorry für die Einmischung) ich hätte nicht gerne einen Betreuer für den ich nur Objekt bin um Geld zu verdienen.
Meine bisherigen Betreuer hatten andere Gründe, oder diese zumindest vorgegeben und das vorgegebene auch gelebt. Ich gönne meiner Betreuerin die 211€ die sie jeden Monat für mich bekommt. Auch in Monaten in denen ich weniger Arbeit mache. Aber ich weiß sie ist da wenn es drauf ankommt - und das mehr als für 211€.(Was für einen Freelancer in der Software Entwicklung z.B. nur 2h sind...) Wenn man reich werden will gibt es viele tolle Jobs. Auch mit Menschen. Z.B. Coach oder Freelancer |
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#17 |
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Routinier
Registriert seit: 29.11.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1,312
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#18 | |
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Club 300
Registriert seit: 29.07.2019
Ort: Nähe Weißwurstäquator
Beiträge: 361
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Zitat:
Das vom Threadersteller genannte Modell 2 Wochen hier - 2 Wochen da käme mir z. B. suspekt vor. Heißt im Umkehrschluss nämlich, dass immer 2 Wochen am Stück kein persönlicher Kontakt möglich ist. Davon abgesehen sollte kein gut geeigneter Betreuer nötig haben, den Radius auf 300 km auszudehnen. Auch das wäre für mich eher ein Alarmzeichen als ein Grund zur Freude bei der Meldung des Interessenten. Wir haben keinen festen Radius für Betreuer oder so, da wir a) in einem Städtedreieck leben und b) mache Betreuer aus dem ländlichen Raum lieber bei uns Betreuungen führen als vor Ort. Meines Wissens ist das Maximum an Entfernung so 80 km. |
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#19 | |
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Club 300
Registriert seit: 29.07.2019
Ort: Nähe Weißwurstäquator
Beiträge: 361
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Zitat:
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#20 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 09.10.2025
Ort: Steinbach(Taunus), Hessen
Beiträge: 191
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Persönlich führe ich eine - ehrenamtliche - Betreuung weit entfernt. Meine Mutter ist in einem Pflegeheim in Augsburg, ich lebe in der Nähe von Frankfurt.
Das funktioniert ganz gut, aber nur aus zwei Gründen: 1. Betreuungstechnisch ist sie ein einfacher Fall - das Heim kümmert sich um die meisten Probleme, und ich muss hauptsächlich nur Rechnungen zahlen, was dank ihrer Ersparnisse auch keine Kopfschmerzen bereitet. 2. Meine Schwester ist Co-Betreuerin uns wohnt in der Nähe meiner Mutter. Bei Notfällen kann sie schnell vor Ort sein. Ich besuche sie auch einmal im Monat, was mich jedesmal um die 100 € für die Zugfahrt kostet und effektiv einen ganzen Tag Zeit kostet. Für meine Mutter nehme ich dies aber gerne in Kauf. Würde ich professionell jemanden dauerhaft auf solch eine Distanz als Betreuten haben? Definitiv nicht. Denn nicht alle Betreuten werden einfache Fälle sein, und bei einer höheren Anzahl von Betreuten ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Notfall eintritt, wo man schnell persönlich vorbeischauen muss, wenn man gerade in der "falschen" Stadt ist. Und für berufliche Betreuungen wirst du in der Regel keinen Co-Betreuer vor Ort haben. Die Zeit und Kosten für solche Fahrten machen dann solch eine Betreuung sehr schnell unwirtschaftlich. Das Limit für Betreuungen ist letzendlich die eigene Arbeitszeit. Wenn du ordentliches Geld mit den nicht sonderlich großzügigen Pauschalen verdienen willst, musst du diese so effizient wie möglich einsetzen. Und das geht am besten, wenn du von nur einem Ort aus arbeitest. |
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