Dies ist ein Beitrag zum Thema Filiale gründen ( ca. 300 km entfernt ) im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Zitat:
Zitat von AndreasMi
Caya und Dropscan sind z.B. gängige Anbieter neben der Post.
Preise hängen am Briefaufkommen.
Nachteil sind ...
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#41 | |
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Routinier
Registriert seit: 29.11.2009
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1,317
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Zitat:
bei uns gibt es um die Ecke ein Scandienst. Praktisch, wenn man mal eben Originale braucht. Es lohnt der Blick auf vielleicht örtliche Scandienste. Der Leuchtturm |
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#42 | |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 06.02.2009
Ort: Thüringen
Beiträge: 277
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Zitat:
Als Ausnahme von dieser Regel mag der alleinstehende Mensch ohne Kinder und familiäre Verpflichtungen gelten oder einer, der vor dem Schritt in die Selbstständigkeit als Berufsbetreuer schon zwei bis drei Jahrzehnte in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat oder der sich aufgrund vorhandener/ererbter Vermögenswerte keine großen Gedanken um seine Altersvorsorge machen muss. Ansonsten wirst Du mit 50 Betreuungen und den daraus resultierenden gut 100.000 Euro Umsatz im Jahr, was das Netto anbelangt, das Nachsehen gegenüber einem Angestellten haben. Zumindest wenn Du adäquat wie ein Angestellter Rücklagen für Deine Altersvorsorge aufbauen möchtest. Ziehe vom Jahresumsatz ca .15.000 Euro Krankenkasse ab, ca. 16.000 Euro Steuern, ca. 12.000 für eine Teilzeit-Bürohilfe, ca. 15.000 für Altersvorsorge, ca. (grob geschätzt) 15.000 für Büromiete, Versicherungen, Fahrtkosten, Software und Verbrauchsmaterial, etc. etc. Und da bist Du ganz schnell bei deutlich unter 2.900 Euro netto im Monat. Sicher, für einen einsamen Wolf ein ausreichendes Sümmchen. Aber angesichts des dahinter stehenden Arbeitsinhaltes immer noch ein lächerlicher Lohn. Und für einen Familien-Hauptverdiener ganz schön wenig. |
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#43 |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 07.03.2026
Ort: Thüringen
Beiträge: 34
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Kürzlich habe ich mit einem guten Kollegen über die Einnahmen gesprochen und er sagte mir das er rund 100.000 € Umsatz hat, dann ca. 50.000 € Gewinn macht ( als Selbständiger kannst Du ja sehr viel abziehen u.a Hotel,Restaurant,Sprit, Weiterbildung auf Mallorca,aber auch Krankenkasse,Steuerberater) dafür zahlt er dann mit 2 Jahren Verzögerung ca 5700 € EST. (Selbständige mit Steuerberater zahlen zB 2026 die EST für 2024).
Büro hat er keins, Altersvorsorge auch nicht, er lebt jetzt und das ist auch gut so. Aus meiner Sicht ist der größte Nachteil als Angestellter zu arbeiten, das jemand drauf achtet das Du auch 30 Std oder mehr schaffst und dann geht ca die Hälfte an Vater Staat für den ganzen Sozialapparat. |
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#44 | |
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Berufsbetreuer
Registriert seit: 21.02.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 1,439
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Zitat:
Ich hab hierzu eine Frage: Ist es möglich, dass du ein gelangweilter 16-Jähriger ohne Freunde bist, der aus allen anderen Internetforen schon wegen Trollerei rausgeflogen ist? |
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#45 | |
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Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,609
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Moin moin
Zitat:
Mit freundlichen Grüßen Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#46 | |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 09.10.2025
Ort: Steinbach(Taunus), Hessen
Beiträge: 195
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Zitat:
Ähm... als Selbständiger kannst du Betriebskosten absetzen. Also tatsächliche Kosten, die für deinen Betrieb anfallen. Idealerweise ist das so wenig wie möglich, denn Gewinn nach Steuern ist immer noch mehr als kein Gewinn. Einzig ein paar Ausgaben, die man normalerweise auch als Angestellter hat, sind hier eine kleine Ausnahme - z.B. Kosten fürs Auto, Telefon oder Nahverkehr, die du quasi "umsonst" bekommst, wenn du nur auf den Gewinn schaust. Aber den Besuch im Restaurant oder im Hotel kannst du als Betreuer in der Regel nicht absetzen, denn das sind nicht deine typischen Kosten. Und wenn du dich über die Sozialabgaben ärgerst: als Selbständiger musst du auch in die Kranken- und Pflegeversicherung einzahlen, nur in diesem Fall 100% des Betrages und nicht nur etwas mehr als die Hälfte wie ein Arbeitnehmer. Unfallversicherung ist auch fällig über die Berufsgenossenschaft. Rentenversicherung ist momentan noch nicht verpflichtend, könnte es aber nach Plänen der Regierung für neue Selbständige bald werden... Davon abgesehen: wenn ich einige meiner Betreute ansehe und die praktischen Unterschiede zwischen denen, die noch Vermögen und eine einkömmliche Rente haben und die, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, dann möchte ich definitiv nicht im Alter verarmen. Also etwas Geld für die Altersvorsorge - sei es über die Rentenversicherung oder als Kapitalanlage - muss aus dem Gewinn auch möglich sein. Und die Arbeitszeit - niemand trackt deine Arbeitszeit, aber du musst deinen Job erledigen. Und rechtliche Betreuung ist etwas, wo vieles zügig und ordentlich erledigt werden muss. Ansonsten können Schadensersatzforderungen und in extremen Fällen gar Strafanzeigen drohen. Ich habe das Gefühl, dass du weder Selbständigkeit allgemein noch Berufsbetreuung speziell einschätzen kannst. |
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