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Mutter-Kind-Heim für behinderte Mütter

Dies ist ein Beitrag zum Thema Mutter-Kind-Heim für behinderte Mütter im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Meine Betreute erwartet ihr zweites Baby. Sie ist geschieden, hat einen Wunschvater und würde ihr Kind gerne behalten. Das 1. ...


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Alt 15.01.2010, 22:25   #1
ehrenamtliche Betreuerin
 
Registriert seit: 14.04.2009
Beiträge: 166
Standard Mutter-Kind-Heim für behinderte Mütter

Meine Betreute erwartet ihr zweites Baby. Sie ist geschieden, hat einen Wunschvater und würde ihr Kind gerne behalten. Das 1. Kind wurde vom Jugendamt zur damaligen Großmutter gegeben. Sie kann das Kind ncht alleine großziehen. Allerdings ist sie traurig, zu hören, dass dieses Kind auch auch nicht von ihr großgezogen werden kann.
Nun meine Frage; kennt jemand ein Heim, wo behinderte Mütter mit ihren Kleinkindern untergebracht und betreut werden können?
LG NaDa
NaDa ist offline  
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Alt 16.01.2010, 01:04   #2
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Registriert seit: 19.08.2005
Ort: im Baumhaus
Beiträge: 624
Standard

Nada, hängt da das Jugendamt auch wieder drinnen? Und Wunschvater: also nicht der Erzeuger? Warum wurde das Kind entzogen? Kindeswohlgefährdung? Begründung?

Klar gibts Mu-Kind-Heime. Wer hat denn die Pflegschaft, Amtsvormundschaft fürs Kind? Du?

Wie verhält es sich denn, wenn jemand unter Betreung steht, wer ist für das Kind zuständig, JA oder Betreuer?

Das JA ist verpflichtet, alle möglichen Hilfen für Mu-Kind angedeihen zu lassen, nach Alternativen zu suchen wegen der Entfremdung. Eine Behinderung i(wie hoch) ist noch kein Grund, um solche Hilfen nicht zu ermöglich (Aufsicht). Ist sie intelligenzgemindert oder was?

Gruss mary

Geändert von mary (16.01.2010 um 01:07 Uhr)
mary ist offline  
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Alt 16.01.2010, 09:45   #3
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Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 14,097
Standard

Hallo NaDa,

keine schöne Sache, das.
Ein Heim kenne ich nicht aber vielleicht fragst Du beim Jugendamt, bei der Heimaufsicht und beim LWV mal nach. Di haben oft Listen aller möglichen Heime.

Grüsse Michaela
michaela mohr ist offline  
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Alt 16.01.2010, 17:53   #4
ehrenamtliche Betreuerin
 
Registriert seit: 14.04.2009
Beiträge: 166
Standard

Hallo Michaela,
habe alle schon eingeschaltet. Das Jugendamt sagt, dass auf Grund der Vorgeschichte die B. nicht in der Lage sei, das Kind großzuziehen, eine Mutter-Kind-Unterbringung als Maßnahme nicht wirklich in Betracht käme, da sie nur zeitlich begrenzt sei. Einrichtungen, die z.B. betreutem Wohnen ähnlich sind, und die gezielt behinderte Mütter aufnehmen, die ihre Kinder gerne behalten würden sind nicht bekannt. Deshalb meine Anfrage, ob vielleicht irgndwo in der Republik derartiges zu finden ist.
NaDa ist offline  
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Alt 16.01.2010, 18:07   #5
ehrenamtliche Betreuerin
 
Registriert seit: 14.04.2009
Beiträge: 166
Standard

Hallo Mary,
das Kind ist noch nicht geboren. Wir haben noch genügend Zeit, uns in aller Ruhe zu kümmern. Ist mir auch wichtig, da sie mit neuen Situationen sehr schwer zurecht kommt. Sie ist gerade in der 9. Woche.
Das Jugendamt mußte ich einschalten, eben wegen der Vorgeschichte. Meine B. hat schon einen kleinen Sohn, der bei der Großmutter aufwächst.
Sie ist intelligenzgemindert. 60% Behinderung. Sie möchte das Kind unbedingt. Eben deswegen ist im Moment die Alternative einer Pflegefamilie, die sie verständnisvoll in das Leben des Kindes integriert, die beste. Dennoch suche ich parallel nach einer Möglichkeit, ihr das Kind zu lassen, unter ständiger Beaufsichtigung natürlich.
Als Betreuer bin ich für das Wohl meiner Betreuten zuständig. Das Wohl des Kindes nach der Geburt fällt nicht mehr in den Aufgabenbereich des Betreuers. Dafür sind andere Instanzen zuständig.
LG. NaDa
NaDa ist offline  
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Alt 17.01.2010, 01:29   #6
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Registriert seit: 19.08.2005
Ort: im Baumhaus
Beiträge: 624
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NaDa, ein Abbruch ist bis zur 12 SW möglich. ProFamilia befragen. Soziale und krankheitsbedingte Indikation.

Nachdem das Erstgeborene bereits bei GroMu untergebracht wurde, sehe ich keine Chance, dass sie das Kind behalten kann. Ist sie dem Streß mit JA und VormG denn überhaupt anschliessend gewachsen? Schließlich darf sie ja das Erstlingskind bei der GroMu sehen.

Und noch was: Falls das Kind zur Adoption freigegeben würde, sind Eltern sehr interessiert, ob die Herkunftsmutter gesund ist, sie haben ein Recht darauf, wie die Herkunftsfamily aussieht. Man mag das jetzt als "Auslesekriterium " betrachten, aber es ist so.

Gruss

Mein Motto: Das Leben ist kein Wunschkonzert
mary ist offline  
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Alt 17.01.2010, 01:44   #7
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Ort: Darmstadt
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Hallo naDa,

mir ist was eingefallen. Such mal unter:
Stiftung Liebenau. Siggenweiler Str. 11. 88074 Meckenbeuren-Liebenau, (ist in der Nähe vom Bodensee)evtl. könnte das eine Möglichkeit sein obwohl es keine reine Mutter und Kind Einrichtung sondern eine Einrichtung für Behinderte ist.

Da könnten Mutter und Kind vielleicht leben, allerdings der Vater nicht wenn er nicht auch eine Behinderung hat.

Gruss
Michaela
michaela mohr ist offline  
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Alt 17.01.2010, 18:25   #8
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Ort: Darmstadt
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hab noch mehr gefunden NaDa


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michaela mohr ist offline  
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Alt 17.01.2010, 18:44   #9
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und noch zwei:

hamburg: wohnprojekt "tandem"
mütterzentrum dortmund
michaela mohr ist offline  
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Alt 18.01.2010, 21:48   #10
ehrenamtliche Betreuerin
 
Registriert seit: 14.04.2009
Beiträge: 166
Standard

Hallo Michaela,
Herzlichen Dank für die Links. Werde gleich morgen mal anrufen. Ich halte Dich auf dem Laufenden.
LG NaDa
NaDa ist offline  
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behinderung, jugendamt, mutter-kind-heim, schwangerschaft

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