Dies ist ein Beitrag zum Thema Gibt es Regionen oder Städte in denen Berufsbetreuer besonders gesucht werden? im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Hallo zusammen,
habe mich eben schon ein wenig durch die Beiträge gelesen und bereits einige Antworten erhalten, super!
Wie einige ...
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#1 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo zusammen,
habe mich eben schon ein wenig durch die Beiträge gelesen und bereits einige Antworten erhalten, super! Wie einige andere hier, würde ich sehr gerne zum Berufsbetreuer umsatteln und hoffe auch ganz gute Chancen zu haben (bin Dipl.Reha-Pädagogin + mittlerweile 25 Jahre Berufserfahrung in der Arbeit mit behinderten Menschen + Erfahrungen mit SGB XII, Antragstellung, sozialrechtliche + finanzielle Belange für unsere Klienten im Betreuten Wohnen). Aber natürlich "quält" mich auch besonders die Frage, ob ich genügend Klienten bekommen würde, die Übergangszeit nicht zu lang ausfällt, etc. Ich wohne zwar aktuell in Berlin, könnte mir aber gut vorstellen auch in eine andere Stadt oder REgion umzuziehen. Daher meine Kernfrage: Hat jemand Informationen darüber, ob irgendwo (Stadt oder Region) noch ein besonderer Bedarf an Berufsbetreuern besteht???? Besteht noch Bedarf in Berlin? Ist dieser unterschiedlich je nach Bezirk? Hamburg / Bremen / Norddeutschland generell würde mich interessieren, da ich ursprünglich von dort komme ![]() Würde mich über Tips sehr, sehr freuen!!! |
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#2 |
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Gesperrt
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 14,097
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Geh doch mal in die Berliner Interessengemeinschaft hier im Forum. das hilft vielleicht nochmal weiter.
Gruss Michaela |
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#3 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 28.03.2008
Ort: NRW
Beiträge: 2,086
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Hi,
ist natürlich eine berechtigte und interessante Fragestellung. Man muß aber auch bedenken, daß sich hier sehr viele Interessenten anmelden, die auch als Berufsbetreuer Fuß fassen möchten. Dies deutet auf eine sehr hohe Nachfrage, bei einem doch offensichtlich nicht unbedingt berauschenden Bedarf an neuen Berufsbetreuern. Unter diesem Aspekt darf man die Konkurrenzfrage nicht außer acht lassen und ich glaube, daß die wenigsten Gäste hier entsprechende Informationen weitergeben würden, da sie sich selber nicht das Wasser abgraben möchten. Die Hoffnung stirbt aber zuletzt und vielleicht kommt ja noch etwas an Antworten. In der von Michaela angesprochenen Interessengemeinschaft wurde, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, mal was über einen Stammtisch gepostet. Falls dies weiter verfolgt wurde, wäre eine Anbindung dort sicherlich nicht schlecht.
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Ich trinke nur an Tagen, die auf 'g' enden, und mittwochs They tried to make me go to rehab, but I say no - no - no (Amy Winehouse) |
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#4 |
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Dipl.-Gerontologin/ Berufsbetreuerin
Registriert seit: 28.04.2010
Ort: NRW
Beiträge: 94
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Hallo,
ich würde mich an deiner Stelle direkt mit den Betreuungsbehörden der Regionen in Verbindung setzen, die für dich in Frage kommen. Und zum Thema Konkurrenz: Mir wurde von der Behörde gleich deutlich gesagt, dass es eine ganze Weile dauern wird, bis ich von den Betreuungen leben kann, da ich nur Fälle zugewiesen bekomme, wenn die etablierten Berufsbetreuer ausgelastet sind. Und ich gehe eigentlich davon aus, dass dies in anderen Regionen auch so gehandhabt wird. Natürlich mag es Ausnahmen geben, wenn vielleicht ein etablierter Betreuer keine überzeugende Arbeit (mehr) leistet und ein Anfänger sich nicht blöd anstellt, keine Ahnung. Aber unter normalen Umständen besteht m. E. keine direkte Konkurrenzsituation. Viel Glück und Erfolg wünsch ich dir!
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Viele Grüße Kathrin |
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#5 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo + vielen Dank an euch für die Antworten!!
Werde ich mich also gleich mal auf die Suche machen nach dem "Stammtisch"... ![]() Ja, das mit der Konkurrenz ist verständlich. Aber es wäre ja theoretisch auch möglich, dass irgendwo die armen Betreuer ganz füchterlich überlastet sind und man dringend auf "Nachschub" wartet... Aber o.k., je länger ich mich hier reinlese, desto deutlich wird es, dass die Sache vermutlich eher umgekehrt läuft.Werde es also zunächst mal hier im Berliner Raum versuchen, mal schaun. Grüße aus den Tropen ![]()
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#6 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Und HURRA, ich habe die Interessengemeinschaft gefunden, wunderbar
(Danke Michaela)Trau mich noch nicht so richtig beizutreten, bin ja noch gar keine Betreuerin...vermutlich alles "alte Hasen"... na, mal sehn, step by step |
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#7 |
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Stammgast
Registriert seit: 27.04.2009
Ort: leider noch deutschland
Beiträge: 615
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lediglich ein kleiner tipp:
aufschlussreich können die jeweiligen berichte der landesrechnungshöfe sein, hier spiegelt die anordnungspraxis die situation zur verteilung "ehrenamt/berufsbetreuung" wieder. ein beispiel aus schleswig-holstein (bericht/bemerkung des LRH 2002) amtsgericht rendsburg anteil berufsbetreuung 87 % anteil ehrenamt 13% amtsgericht pinneberg anteil berufsbetreuung 13 % anteil ehrenamt 87% zumindest wäre es ein anhaltspunkt. lg nam
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Der Barbar, erkennen wir, hat es leicht gesund zu sein, für den Kulturmenschen ist es eine schwere Aufgabe. Sigmund Freud |
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#8 |
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"Räuberbraut"
Registriert seit: 17.07.2009
Beiträge: 779
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hi nam,
![]() ![]() meinst du, dort wo mehr ehrenamtlerinnen eingesetzt werden, läge es an den fehlenden berufsbetreuerinnen...? ja - logisch, dann gibts dort nen echten bedarf... oder du meinst, dort wo weniger ehrenamtler eingesetzt werden, brauchs viiiiiiele berufsbetreuerinnen, die ja sicher noch nicht dort sind...??? klaro, da is ungedeckter bedarf! ![]() na, wie meinst du? ![]() gruß, zeiten |
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#9 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo!!!
Hätte mich der Frage jetzt direkt angeschlossen, logischer klingt aber Version A, oder (also dort wo es weniger Berufsbetreuer gibt, ist der Bedarf höher)...??? Vielleicht! Grüße!!! |
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#10 |
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Ehrenamtlicher Betreuer
Registriert seit: 28.03.2008
Ort: NRW
Beiträge: 2,086
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Version C: Wenn man die Betreuungsvereine und die Betreuungsbehörden dazurechnet, dann kommt man vielleicht auf 110 % ...
Version D: Zählt man alle Betreuungen zusammen, dann kommt man auf 100 %. Lest Euch lieber mal die Berichte aus S-H und NS durch. Die Hintergründe der Zahlen sind etwas komplexer. Wenn man zumindest die Tendenz für eine Standortentscheidung heranziehen möchte, dann muß man aber auch bedenken, daß das Material über 10 Jahre alt ist (die Veröffentlichung war in 2002, die Daten sind älter). Vielleicht reicht schon ein Richterwechsel, um die Bestellungspraxis zu ändern!
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Ich trinke nur an Tagen, die auf 'g' enden, und mittwochs They tried to make me go to rehab, but I say no - no - no (Amy Winehouse) |
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