Dies ist ein Beitrag zum Thema Wie bekomme ich Klienten? im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Als Diplompflegewirtin suche ich im Betreuungsrecht neue berufliche Perspektiven.
Im Juni 2010 habe ich vor der Betreuungsbehörde den Eignungstest bestanden ...
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#1 |
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Gesperrt
Registriert seit: 21.06.2010
Beiträge: 3
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Als Diplompflegewirtin suche ich im Betreuungsrecht neue berufliche Perspektiven.
Im Juni 2010 habe ich vor der Betreuungsbehörde den Eignungstest bestanden und warte nun darauf, dass mich die Behörde dem Gericht vorschlägt. Ich bin mit meinem derzeitigem Job unzufrieden und würde schnellstmöglich gerne freiberuflich als rechtlicher Vertreter arbeiten. Wie kann ich hierbei aktiv werden, um das ganze zu beschleunigen? Für Ratschläge jeglicher Art, wäre ich sehr dankbar. ![]() Liebe Grüße aus Berlin, Steglitz-Zehlendorf |
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#2 |
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Berufsbetreuerin / Rechtsanwältin
Registriert seit: 01.04.2009
Beiträge: 580
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Die Frage lässt sich nicht so leicht beantworten. Insbesondere kenne ich die Berliner Verhältnisse nicht so gut. Bei meinem Gericht ist es so, dass die Betreuungsstelle kaum Empfehlungen abgibt und die Richter selbst die Betreuer auswählen. Im Nachbarbezirk, in dem ich eigentlich wohne, wird nur auf Vorschlag der Betreuungsstelle ausgewählt, und da ist es ein so geschlossener Zirkel, dass bis auf weiteres nicht reinzukommen ist.
Ich war am Anfang in einer Arbeitsgruppe, zu der eine Anwältin gehörte, die auch Verfahrenspflegschaften machte. Ich habe zunächst Urlaubsvertretungen gemacht und nach einiger Zeit hat sie mich gefragt, ob ich gern eigene Betreuungen übernehmen würde. Dann hat sie mich den Richtern eben vorgeschlagen. Ich bin zu den Betreuungen dadurch gekommen, dass eine Frau mich anrief und behauptete, sie und ihr Mann würden von einem bösartigen Betreuer ausgeplündert. Nachdem der Mann gestorben war, wurde ich Ergänzungsbetreuerin für den Bereich der Erbschaftsabwicklung, und der Hauptbetreuer - der nicht geplündert hatte - lud mich in die Arbeitsgruppe ein, der er selbst angehörte. Manche machen auch den Versuch, über Pflegedienste oder Heime Kontakt zu älteren Leuten zu finden, die einen Betreuer brauchen, denn wenn die einen bestimmten Wunsch äußern, muss dem in der Regel Folge geleistet werden. Dieses Klinkenputzen liegt mir allerdings nicht.
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Die gefährlichsten Unwahrheiten sind die Wahrheiten, mäßig entstellt. (Georg Christoph Lichtenberg) |
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#3 |
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Gesperrt
Registriert seit: 21.06.2010
Beiträge: 3
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Hallo Ronja,
vielen Dank für die rasche Antwort ... ... ich habe im Internet gesehen, dass einige sich mit einer Homepage präsentieren, mich würde hierbei u.a. interessieren, ob Jemand über das Internet Klienten werben konnte? ![]() Liebe Grüße aus Berlin |
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#4 | |
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"Räuberbraut"
Registriert seit: 18.07.2009
Beiträge: 779
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Zitat:
aber achtung: eine solche klientenflut kannst dann allein nicht bewältigen! ![]()
Geändert von zeiten (19.07.2010 um 17:23 Uhr) |
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#5 |
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Gesperrt
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 14,097
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Hallo zusammen,
werben im eigentlichen Sinn dürfen wir nicht, sollten davon auch die Finger lassen. Kollegen mit HP`s nutzen diese ganz sicher nicht zu Werbezwecken oder für eine Kundenaquiese. Je nachdem welche Praxis im entsprechenden Bezirk vorherrscht, und vor allem je nach dem wie hoch der Bedarf ist werden wir den Gerichten vorgeschlagen. Gruss Michaela @zeiten also manchmal bist Du ........ aber lachen musste ich dann doch- habs mir mal vorgestellt.
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