Dies ist ein Beitrag zum Thema "Sie sind doch die Betreuerin" im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Zitat:
der Gutenberg ist inzwischen staatlich anerkannt unmoralisch, die Merkel sowieso, meine Friseuse manchmal auch usw
Deine Friseuse ?
Michaela ...
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#41 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 04.04.2004
Ort: NRW
Beiträge: 2,294
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Zitat:
![]() Michaela hat es schon kurz und knackig auf den Punkt gebracht. Es gibt überall und nirgendwo Menschen, die sich umoralisch verhalten. Deshalb sollte möglichst nichts erwarten, dann kann man auch nicht enttäuscht werden. Da hilft wirklich nur das dicke Fell. Mir kann niemand meinen Job erklären, fertig. Da kann mir jemand erzählen was er will, das ist nicht mein Problem. Kaum einen Menschen interessiert unsere Arbeitsauslastung, dieses Argument zieht nicht, denn andere haben immer noch viel mehr zu tun... Es ist auch das falsche Argument. Fallen Dinge an, die nicht zu unseren Aufgaben gehören, dann ist das so, egal wie ausgelastet man ist. |
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#42 | |
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Forums-Azubi-Anwärter
Registriert seit: 02.03.2011
Ort: Nähe Bremerhaven
Beiträge: 27
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Zitat:
du solltest so etwas nicht für übel nehmen. Da bekommt man ein Magengeschwür von. Wir leben im Kapitalismus, jeder versucht für sich das Beste herauszuholen. Ich ärgere mich auch nicht mehr über derartige Institutionen, die Arbeiten abwälzen wollen, sondern schreibe einen Fünfzeiler an die Institution. Dass es eindeutig ihre Aufgabe ist dies und jenes zu erledigen, für den Fall, dass dies nicht binnen einer Frist von ... Tagen durch die Einrichtung erbracht wurde, werde ich jemanden beauftragen die Tätigkeit zu verrichten und die entstehenden Kosten der Heimrechnung in Abzug bringen. Der Vorteil ist, ich habe erheblich weniger Arbeit ![]() Wenn ich Geld in Abzug bringe, muss die Institution klagen, um an das Geld zu kommen. Was meinst Du wer ärgert sich jetzt.
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Viele Grüße R.E.M. Helmut Kreuzer |
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#43 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 14,097
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Mensch Tina
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#44 | |
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Forums-Azubi
Registriert seit: 28.08.2010
Ort: Oldenburg
Beiträge: 30
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vielen Dank für den Link zum Leitfaden. Eine gute Übersicht. Ein Orientierungsleitfaden, der seinen Namen verdient hat. Viele Grüße sbOL
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#45 |
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Berufsbetreuerin
Registriert seit: 29.03.2010
Beiträge: 1,625
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Hm.
was die letzten Beiträge angeht, sehe ich zwei Aspekte des behandelten Themas: zu einen den, dass unsere Arbeit vielfach schwierig ist, da wir mit falschen Erwartungen konfrontiert werden und eine ständige Abgrenzung nötig ist. Zum anderen habe ich mir auf Tinas und Michaelas Beiträge hin Gedanken darüber gemacht, ob und warum ich auf diese Frage persönlich in besonderer Form einsteige. Die Erkenntnis, dass es da einen Aspekt gibt, der mich in besonderer Weise ärgert, bedeutet nicht, ich habe einen Fehler im System erkannt und ziehe jetzt für die Verbesserung der Welt zu Felde. Es bedeuet auch nicht, dass ich andere dazu aufrufen möchte, sich meinem Ärger anzuschließen. Erklärt mich für blöd, aber ich verstehe nicht, warum die Tatsache, dass ich die Erkenntnis über den Grund meines Ärgers benannt habe, zu derart harschen Reaktionen führt. Natürlich habt ihr Recht damit, dass der Anspruch, die Welt möge sich moralisch verhalten zu nichts führt. Aber geht es hier darum? Die Thematik ist insoweit doch eher eine Allgemeine und betrifft Probleme in Arbeitsabläufen generell: Zu erkennen, warum beschäftige ich mich nicht nur mit der Lösung objektiv vorhandener Probleme, sondern gehe auch emotional hoch. In diesem Rahmen muss man den Grund des Ärgers zunächst einmal erkennen und aussprechen, dann kann man sich distanzieren. Da dies eure Beispiele für gesellschaftliche Unmoral waren: Millionen von Menschen haben sich über Guttenberg, Merkel und viele über ihre Friseuse geärgert. Die platzen nicht daran, sondern benennen das, diskutieren über Minister, Kanzlerin und Dienstleister. Ihr könnt naürlich sagen, das Forum ist keine Supervisionsgruppe, wir lassen jegliche Art von persönlicher Empfindung außen vor und schreiben als Betreuer nur über Themen, wenn wir von vornherein sicher sind, ganz sachlich bleiben zu können. Warum hier aber etwas "losgetreten" worden sein soll, warum man anlässlich einer Reflektion über den Grund persönlichen Ärgers "keine Luft mehr"kriegen und "den ganzen Tag vor Frust in die Tonne treten" soll, erschließt sich mir nicht. |
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#46 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Kann mir jemand das Dokument per PM schicken? |
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#47 |
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Stammgastanwärter
Registriert seit: 28.02.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 463
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Hallo Garfield,
dann habe ich es aber auch falsch verstanden (siehe meinen Beitrag mit dem Orientierungsleitfaden unna...). Nach deinem Beitrag hatte man das Gefühl, dass es um das Thema Abgrenzung, unzureichende "Arbeitsplatzbeschreibung", wie es sie bei Stellenausschreibungen bei Festanstellungen gibt und fehlendes Wissen geht, was zum Arbeitsfeld der gesetzlichen Betreuung gehört. Dementsprechend habe ich mich für hier, aber vor allem wieder für mich persönlich, auf die Suche nach einem Leitfaden im Internet gemacht. Dass es sich bei deinem Beitrag um eine Art "Luftmachen" und kollegiale Supervision gehen soll, kam so nicht rüber. Ist hier überhaupt ein Raum dafür? Ich mache das derzeit mit realen Kollegen, wobei wir nicht im kollektiv stöhnen, sondern uns automatisch mit Ratschlägen der Verbesserung abhelfen. Mir hat dieser Beitrag heute sehr geholfen! Ich habe heute die Heimaufnahme für meine Betreute vorbereitet. Sie soll von der Kurzzeitpflege fließend in die vollstationäre Pflege übergehen. Da hieß es auch: Wäsche muss sie selber waschen respektive braucht sie frisch, der Rollator soll aus ihrer Wohnung in die Einrichtung gebracht werden und die Medis müssen bis morgen dort eintrudeln. Zuerst habe ich die einzige Bekannte von meiner Betreuten angerufen wegen dem Rollator und Wäsche...die ist aber krank und kann nicht raus. Also habe ich den Pflegedienst mit allem beauftragt. Natürlich auf Rechnung. Wäsche wird von der Bekannten zu Hause gewaschen. Aufgabe erledigt und hat mich genau zwei Anrufe gekostet. Aber ich gebe zu, dass ich im ersten Moment schon in Gedanken beim "Selber machen" war. Aber wie du siehst geht es auch anders! Lg bt-nrw2010 |
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#48 |
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Held der Arbeit
Registriert seit: 25.08.2010
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 418
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Mir auch bitte...bei mir funktioniert´s auch nicht!
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#49 |
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Gesperrt
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 14,097
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Hallo Garfield,
wir reden anscheinend vollständig aneinander vorbei oder haben ein völlig unteschiedliches Kommunikationsverständnis. Hier hat niemand wirklich harsch reagiert, in meinen Augen haben einige angefangen sich Sorgen zu machen weil sie die/Deine persönliche Betroffenheit nicht so ganz nachvollziehen konnten und weil sie darin ein Gefahrenpotential zu erkennen glaubten. Natürlich sollte man über Dinge die belasten reflektieren, aber in diesem Thread gewinnt teilweise das reine Klagen und Jammern etwas die Oberhand. Reflektieren bedeutet für mich z.B. nicht sich immer wieder den Kopf an derselben Mauer einzurennen und sich dann über den Schmerz zu wundern. Bei unserem Job gehört ein grosses Mass an persönlicher Distanz, man kann auch sagen Dickfelligkeit, bei allem was geschieht nun einfach mal dazu. Ich sags jetzt extra nochmal dazu, bitte nicht falsch verstehen, das beinhaltet keinen persönlichen Angriff auf Dich oder deine Meinung. Grüsse Michaela |
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#50 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Da fiel mir dann gleich nochwas auf:
Zitat:
Wenn da aber niemand zum Jagen zu tragen oder absolut kein Geld für den Transport durch den Pflegedienst da wäre, müßte sich die - vollstationäre - Einrichtung darum genauso kümmern wie generell um die Medikation. Auch da gibt es Argumente (Zuzahlung etc.), ist IMHO aber eindeutig Sache der Einrichtung. Geändert von mungo (14.04.2011 um 13:40 Uhr) |
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