Dies ist ein Beitrag zum Thema Betreute lehnt notwendige OP ab im Unterforum Situation der Betreuer/innen , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Zitat:
also jetzt mal ehrlich: ich finde den Umgangston sehr bedenklich, wenn ich mir hier so manches durchlese....
mh, naja, ...
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#21 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 14,097
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Zitat:
Es ist schon so wie Imre das beschrieben hat. Was bestimmt immer eine Rolle spielt ist das, was man für sich persönlich "herausliest" und natürlich auch die alte Weisheit: so wie es reinruft .....usw. Wobei- auch ein inhaltlicher harter Schlagabtausch kann manchmal überaus erfrischend sein. ![]() Diejenigen die schon länger dabei sind können sich sicher mal auf ungefährlich Art anfrozzeln frei nach dem Motto: man kennt sich halt, aber das braucht Zeit. Genauso wie es Zeit braucht sich in einer (zunächst) neuen Internet Comunity zurechtzufinden. Die sollte man sich selbst dann auch geben. Gruss Michaela |
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#22 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 22.01.2010
Beiträge: 77
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ums abszuschließen: mich nervt sowas: der eine kann keine Kritik vertragen und bezeichnet die anderen als Besserwisser, der andere dann: Stimmt wir wissens tatsächlich besser! Das ist ja wie im Kindergarten...Konstruktiv is jedefalls was anderes....
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#23 |
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Berufsbetreuerin - Dipl. Sozialpädagogin
Registriert seit: 15.10.2012
Ort: In der Toskana Deutschlands
Beiträge: 171
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Aber nicht ohne einen gewissen Unterhaltungswert...
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Kein Mensch sollte je vergessen, dass er/sie plötzlich auf der anderen Seite des Lebenstisches sitzen kann. |
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#24 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 15.03.2012
Ort: Nordharz
Beiträge: 61
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Meine Betreute hat sich im Juni (!) zur OP überreden lassen. Wie zu erwarten war, hatte der Krebs reichlich gestreut. Zwei Chefärzte (Gynäkologie und Chirurgie) haben in einer 5-stündigen OP die Gebärmutter und Teile des Dünn- und Dickdarms entfernt, alle auffindbaren Metastasen in der Bauchhöhle entfernt, die Harnleiter freigekratzt und erhalten. Künstlicher Ausgang musste nicht gelegt werden. Der Gestank des Tumors muss bestialisch gewesen sein. Zwei Nach-OPs wg. Darmlähmung. Alles funktionierte wieder, aber die Bauchdecke ließ sich nicht schließen und wollte trotz mehrwöchigen VAC-Verbands nicht heilen. Sie wurde wieder in die Psychiatrie zurückverlegt. Vor kurzem bekam sie einen Krampfanfall, war zwei Tage in einer neurologischen Klinik. Die fanden nichts und vermuteten als Auslöser den angegriffenen Gesamtzustand. Blutungen traten auf, sie sollte in das KH, in dem sie operiert worden war, aber die Krankenwagenfahrer fuhren eigenmächtig in ein anderes. War Schichtwechsel oder was weiß ich, das gibt noch Zoff. Jedenfalls erlebte sie in jener Nacht eine KH-Rundreise, weil sie dann doch noch in das KH gebracht wurde, in dem sie operiert worden war. Man konnte nichts tun, sie blutete auch nicht mehr, war trocken. Die Blutungen traten wieder auf, wieder KH und diesmal mit dem Begleitschreiben, dass man von einer Wiederaufnahme absehe, weil man eh' nichts mehr für sie tun könne.
Die geschlossenen Station, in der sie lebt, wird die Palliativpflege durchführen. Ihre Wünsche werden erfüllt, als ich da war, wünschte sie sich Teewurst auf Weißbrot und Malzbier zum Abendessen, wurde geliefert. Es wird sich auch jemand als Aufsicht finden, wenn sie nachts nicht schlafen kann und rauchen möchte. Die Station möchte ihr die letzte Lebenszeit so angenehm wie möglich gestalten. Leider läuft bald der Unterbringungsbschluss ab. Ich weiß noch nicht, wie ich dem AG klarmache, dass diese Frau zwar keine geschlossene Unterbringung mehr braucht, aber ihre Lieblingsschwestern und -pfleger hat ... so, und eben ist mir klar geworden, was ich dem AG schreiben muss. In der Offenen haben die alle ihre Ziggis und Feuerzeuge selbst in Verwahrung! Meine Betreute zündelt, sobald sie ein Feuerzeug hat! Dieses Forum ist Klasse! Ich wollte mein Problem beschreiben und komme während des Schreibens auf die Lösung ;-)
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Der glücklichste Tag meines Lebens ist HEUTE; meine Lieblingsfarbe ist BUNT. |
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#25 |
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Admin/Berufsbetreuer
Registriert seit: 16.03.2004
Ort: Betreuungsbüro Herrlichkeit 6 in 28857 Syke
Beiträge: 9,635
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Hallo Nina
Wenn Deine Betreute auf der Station ihre Lieblingspfleger hat und sich wohl fühlt, dann kann sie auch freiwillig da bleiben. An die Spielregeln mit dem Feuerzeug kann sie sich auch freiwillig halten. Ansonsten: Was hast Du denn schönes an Lösung gefunden? MfG Imre
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Fehler sind dazu da, um sie zu machen und daraus zu lernen. Fehler sind nicht dazu da, sie dauernd zu wiederholen. |
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#26 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 15.03.2012
Ort: Nordharz
Beiträge: 61
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Eben das Feuerzeug! Sobald man mit ihr rauchen geht, versucht sie, das Feuerzeug an sich zu bringen und zu zündeln. An diese Spielregel würde sie sich nie freiwillig halten.
Ob es mit der freiwilligen Entscheidung klappt, auf dieser Station zu bleiben, weiß ich nicht. Sie glaubt, dass ihre Wohnung noch existiert und will nach Hause. Wir werden sehen.
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