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elektronisches Bürger- und Organisationenpostfach („eBO“)

Dies ist ein Beitrag zum Thema elektronisches Bürger- und Organisationenpostfach („eBO“) im Unterforum Technik, Arbeitssoftware , Teil der Offenes Forum gesetzliche Betreuung
Zitat: Zitat von HorstD Diese Entscheidung vom Landgericht Augsburg gibt es ja schon eine Weile (auch hier schon, siehe #313) ...


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Alt 28.12.2025, 01:05   #321
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Zitat:
Zitat von HorstD Beitrag anzeigen
Diese Entscheidung vom Landgericht Augsburg gibt es ja schon eine Weile (auch hier schon, siehe #313) Thema. Ich halte diese zwar für akzeptabel; aber es ist nunmal ein einziges Landgericht (von insgesamt 116 in Deutschland) und daher etwas wenig, um schon von gesicherter Rechtsprechung (und erst recht nicht von herrschender Meinung oder allgemeiner Ansicht) sprechen zu können. Am besten wäre es gewesen, der Betreuer wäre in der Sache zum BGH gegangen, dann hätten wir etwas höchstrichterliches. Aber das trauen sich ja die meisten nicht. Hinzu kommt, dass das BMJ sich in einem Schreiben an den BdB ausdrücklich auf den Standpunkt gestellt hat, die Registrierung sei nicht ausreichend, von besonderer Zuverlässigkeit auszugehen.

Die Betreuerin musste ja die Kosten des Beschwerdeverfahrens tragen. Keine Ahnung wie hoch die bei einem Verfahrenswert von 5.000,00 EUR waren.


Wäre die Betreuerin zum BGH gegangen, wären hierfür ja nochmals Kosten für den Rechtsanwalt, der am BGH zugelassen ist, angefallen. Kann man machen, aber sicher nur dann, wenn man rechtschutzversichert ist.
Michael77 ist gerade online  
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Alt 28.12.2025, 09:15   #322
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Benutzerbild von HorstD
 
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Zitat:
Zitat von Michael77 Beitrag anzeigen
Die Betreuerin musste ja die Kosten des Beschwerdeverfahrens tragen. Keine Ahnung wie hoch die bei einem Verfahrenswert von 5.000,00 EUR waren.
Wäre die Betreuerin zum BGH gegangen, wären hierfür ja nochmals Kosten für den Rechtsanwalt, der am BGH zugelassen ist, angefallen. Kann man machen, aber sicher nur dann, wenn man rechtschutzversichert ist.
Im Falle einer verlorenen Rechtsbeschwerde wären die Kosten bei ca. 1.500 € gelegen, davon pi mal Daumen 1/3 Gerichtskosten, 2/3 Anwaltskosten. Wobei auch das als Betriebsausgaben absetzbar gewesen wäre. Bleiben also ca 1000 € echte Belastung. Natürlich wäre eine Berufsrechtsschutzversicherung das Bessere. Oder, da es eine grundsätzliche Frage für die ganze Berufsbetreuerschaft ist, eine Begleitung durch den Berufsverband, evtl auch Kostenbeteiligung im Verlustfall. Aber im konkreten Fall scheint der Drops gelutscht zu sein.
__________________
Mit vielen Grüßen
Horst Deinert

Weitere Infos:

https://www.lexikon-betreuungsrecht.de
HorstD ist offline  
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Alt 28.12.2025, 11:03   #323
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Naja, die Verbände könnten darauf hinwirken, dass der Gesetzgeber für eine klare Regelung sorgt...
Mächschen ist offline  
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Alt 26.01.2026, 09:29   #324
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Zitat:
Zitat von Imre Holocher Beitrag anzeigen
Wenn ich mit allerdings die Diskussion ansehe bzw. höre, dass man aus Gründen der Sparsamkeit oder mangelndem Umstellungs- bzw. Erneuerungswillen nicht mit EBO arbeiten will, kann ich mich nur wundern. Jedem sein eigenes Ding. Ich finde es schnell, praktisch, offiziell und (bei allen monatlichen Kosten dafür) insgesamt auch finanziell lohnenswert, mit EBO zu arbeiten.

.... ich gehöre wohl zu den "geizigen". Nunja, zunächst ist es eine recht hohe jährliche Betriebsausgabe (jaja, ist eine steuerliche BA, schmälert aber trotzdem mein Portmonnaie), die m.E. keinenfalls einen finanziellen lohnenswerten Vorteil bietet. Eingespartes Porto? Ne, so viel Porto hatte ich noch nie. Konfortabeler? Also wenn das mit eBO so ist, wie mit MJP, dann ist das schon ein gefummel.


Datensicherheit wegen der Digitalisierung? Saß mal bei einem Strafprozeß dabei, der Pflichtverteidiger kam mit strubeligen Haar frisch aus dem Bett, nach mehrmaligen Anrufen des Richters: Diskussion "haben doch den Termin mit eBO geschickt" ... "habe aber nix bekommen". Oder Digitale Akte: bekomme das ärztliche Gutachten und soll Stellung nehmen, die Rückseiten wurden nicht mit eingescannt, Papiergutachten vermutlich geschreddert.


Datenschutz? Fax war immer rechtssicher, vebindlich, einfach, problemlos, kostenlos, schnell. Mir ist auf jeden Fall noch kein Fax gehackt worden .... ebenso übrigens mit meinen E-Mails und den Dateianhängen! Nicht eine E-Mail (aber ich klicke auch auf keine P*rn* Links).


Als Pauschal gut bezahlter selbständiger Betreuer scheue ich jede Ausgabe, die mir keinen zeitlichen oder/und finanziellen Vorteil verschafft. Verständlich, oder? Der Vorteil liegt auf der anderen Seite ...


Oder ich brauche dann doch 100 Fälle, damit sich die Ausgaben dafür besser verteilen ....
__________________
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ufzeer ist offline  
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Alt 26.01.2026, 09:35   #325
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Zitat:
Zitat von ufzeer Beitrag anzeigen
.... ich gehöre wohl zu den "geizigen". Nunja, zunächst ist es eine recht hohe jährliche Betriebsausgabe (jaja, ist eine steuerliche BA, schmälert aber trotzdem mein Portmonnaie), die m.E. keinenfalls einen finanziellen lohnenswerten Vorteil bietet. Eingespartes Porto? Ne, so viel Porto hatte ich noch nie. Konfortabeler? Also wenn das mit eBO so ist, wie mit MJP, dann ist das schon ein gefummel.


Datensicherheit wegen der Digitalisierung? Saß mal bei einem Strafprozeß dabei, der Pflichtverteidiger kam mit strubeligen Haar frisch aus dem Bett, nach mehrmaligen Anrufen des Richters: Diskussion "haben doch den Termin mit eBO geschickt" ... "habe aber nix bekommen". Oder Digitale Akte: bekomme das ärztliche Gutachten und soll Stellung nehmen, die Rückseiten wurden nicht mit eingescannt, Papiergutachten vermutlich geschreddert.


Datenschutz? Fax war immer rechtssicher, vebindlich, einfach, problemlos, kostenlos, schnell. Mir ist auf jeden Fall noch kein Fax gehackt worden .... ebenso übrigens mit meinen E-Mails und den Dateianhängen! Nicht eine E-Mail (aber ich klicke auch auf keine P*rn* Links).


Als Pauschal gut bezahlter selbständiger Betreuer scheue ich jede Ausgabe, die mir keinen zeitlichen oder/und finanziellen Vorteil verschafft. Verständlich, oder? Der Vorteil liegt auf der anderen Seite ...


Oder ich brauche dann doch 100 Fälle, damit sich die Ausgaben dafür besser verteilen ....
Wir reden hier über knapp 40 EUR monatlich. Mir spart das jede Menge Zeit und Porto. Alles über E-Mail zu schicken wird dem Datenschutz nicht wirklich gerecht. Und ich verschicke schneller etwas als per E-Mail. Gerade große Dateimengen lassen sich über EBO unproblematisch versenden.

Ich kann auch die Betreuer nicht verstehen, die sich das Gefummel über MJP antun. Das bringt dann wirklich nichts.
Michael77 ist gerade online  
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Alt 26.01.2026, 15:40   #326
agw
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Zitat:
Als Pauschal gut bezahlter selbständiger Betreuer scheue ich jede Ausgabe, die mir keinen zeitlichen oder/und finanziellen Vorteil verschafft. Verständlich, oder?
Eben aus diesem Grund nutze ich eBO. Ich verschicke zwischen 1000 und 1200 eBO's / Jahr. Das meiste davon wäre als Ausdruck per Post verschickt worden. Alleine mit den Portokosten habe ich die Kosten für eBO schon locker raus. Dabei sind dann auch Rechnungslegungen mit teilweise 550 Seiten.
Da liegt für mich der Vorteil klar auf der Hand.
Von dem Zustellnachweis und der Datensicherheit mal ganz abgesehen.
__________________
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agw ist offline  
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Alt 26.01.2026, 15:56   #327
Routinier
 
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Zitat:
Zitat von agw Beitrag anzeigen
Eben aus diesem Grund nutze ich eBO. Ich verschicke zwischen 1000 und 1200 eBO's / Jahr. Das meiste davon wäre als Ausdruck per Post verschickt worden. Alleine mit den Portokosten habe ich die Kosten für eBO schon locker raus. Dabei sind dann auch Rechnungslegungen mit teilweise 550 Seiten.
Da liegt für mich der Vorteil klar auf der Hand.
Von dem Zustellnachweis und der Datensicherheit mal ganz abgesehen.
Ich habe jetzt, seit es das gibt 5.875 EBOs verschickt. So einfach war das alles noch nie.
Michael77 ist gerade online  
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Alt 27.01.2026, 05:49   #328
KKS
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Sämtliche Behördenpost geht bei mir über eBO. Rechtssicher und schnell. Ich überprüfe alle meine Arbeitsabläufe auf die Geschwindigkeit.

Ein Handwerker stellt 55 Euro (+/-) je Stunde Netto in Rechnung.

Den eigenen Stundenlohn kann man auch etwa errechnen, wenn mal seine Arbeitszeit überblicken kann.

Wenn man 1 Std. Arbeitszeit je Monat einsparen kann, hat es sich schon gelohnt. Selbst wenn man nur 30 Minuten einsparen würde, hätte es sich schon fast oder ganz gerechnet, je nach eigenem Stundenlohn

Die Arbeit soll auch Spaß machen und technisch nicht unnötig schwer sein.
KKS ist offline  
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Alt 27.01.2026, 08:05   #329
Forums-Gesellen-Anwärter
 
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Ort: Sachsen
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Zitat:
Zitat von Michael77 Beitrag anzeigen
Wir reden hier über knapp 40 EUR monatlich. Mir spart das jede Menge Zeit und Porto.

Kurz zu den Kosten: Ich zahle in meiner Software als Anfänger für eBO für bis zu 50 verschickte Nachrichten 12 EUR Brutto im Monat. Das ist das Porto für 13 einfache Briefe oder 7 Großbriefe oder 4 Einschreiben ...
Habakuk Tibatong ist offline  
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Alt 28.01.2026, 16:21   #330
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Zitat:
Zitat von Habakuk Tibatong Beitrag anzeigen
Kurz zu den Kosten: Ich zahle in meiner Software als Anfänger für eBO für bis zu 50 verschickte Nachrichten 12 EUR Brutto im Monat. Das ist das Porto für 13 einfache Briefe oder 7 Großbriefe oder 4 Einschreiben ...

12 Euro? Das ist recht günstig. Welcher Anbieter ist das denn?


Gruß aus Hessen

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HenryH ist offline  
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