Dies ist ein Beitrag zum Thema Wohnungsdurchsuchung bei Messi aufgrund von Vermögenssorge im Unterforum Vermögensverwaltung/Geldangelegenheiten , Teil der Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts
"Gummistiefel habe ich selbst ebenfalls im Auto und ziehe lieber die an als mit meinen eigenen Schuhen durch Kot-und Urinpfützen ...
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#21 |
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Einsteiger
Registriert seit: 08.01.2021
Beiträge: 12
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"Gummistiefel habe ich selbst ebenfalls im Auto und ziehe lieber die an als mit meinen eigenen Schuhen durch Kot-und Urinpfützen waten zu müssen.
Wie schlimm es jetzt wirklich in der Wohnung aussieht kann keiner hier beurteilen. Da ist die Spanne von "schlimm" bis "geht noch" sehr weit gefächert. Ich denke hier geht es weniger um die sog. "Wohnungsdurchsuchung" die er übrigens jederzeit hätte unterbinden können und mehr um das sog. "Outfit". Das halte ich - je nach Fall und konkretem Wohnungszustand -derzeit bzw. fast grundsätzlich für eindeutig angemessen. Zumal sich in einer vollgestellten Wohnung die Abstandsregeln bestimmt auch nicht einfach einhalten lassen." Hier meintest du, dass ein solches Outfit für dich fast grundsätzlich angemessen sei. Wie soll der Betreute denn Vertrauen aufbauen, wenn schon der erste Besuch in einem solchen Outfit abläuft quasi rein präventiv falls es eklig werden könnte. Man hat auch bei ihm nicht alle Unterlagen finden können, da er sie versteckt hatte, oft nicht kooperiert etc. Nach eigenen Versuchen war sie dann auch mit Beschluss in der Wohnung etc. Er wirft sie aus der Wohnung und sie holt sich einen Beschluss und kommt im gleichen, besagten Outfit. Ich glaube, dass sie auch ihn selbst ekliger findet als die Wohnung an sich. Die Wohnung ist bei ihm weniger das Problem als die Körperhygiene. Das Hauptproblem ist eigentlich, dass er mehr soziale Betreuung bräuchte als gesetzliche Betreeung |
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#22 |
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Berufsbetreuer
Registriert seit: 30.07.2007
Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 2,865
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Apropos Gestank: Dass man nach dem Besuch in Raucherwohnungen (am schlimmsten stinken die Selbstgedrehten) sich selbst (besonders die Haare) und seine Klamotten in die Wäsche geben muss, ist ja normal. Am schlimmsten muffeln - und dies hätte ich in dieser Form nie so gedacht - die Papiere, die in solchen Behausungen rumliegen. Diesen Geruch hat man noch ewig lang im Büro.
Zwei Betreute besuche ich deshalb erst gar nicht mehr oder nur noch im Treppenhaus. Auf jeden Fall könnte man da seitens des Gesetzgebers mal über eine "Gestankszulage" nachdenken.....
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Optimismus ist nur ein Mangel an Information (Heiner Müller)
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#23 | |
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Einsteiger
Registriert seit: 08.01.2021
Beiträge: 12
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#24 |
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Admin/ Berufsbetreuer
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Mitten in Hessen
Beiträge: 4,995
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Ich verstehe hier nicht so ganz warum hier nach 15 Monaten wieder die gleichen alten Kamellen aufgewärmt werden.
Da wäre ja eigentlich genug Zeit für eine persönliche Klärung oder einen Betreuerwechsel gewesen.
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#25 |
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Einsteiger
Registriert seit: 08.01.2021
Beiträge: 12
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Ja das habe ich auch gedacht, dass es sich in dieser langen Zeit klärt, aber hat es leider nicht. Unterm Strich hat der Betreute kaum Möglichkeiten, weil der Betreuende im Endeffekt doch immer am längeren Hebel sitzt. Was soll er denn machen, wenn zB noch Unterlagen fehlen, er sie nicht reinlässt und sie dann mit Beschluss trotzdem reinkommt und zwar in genau dem selben Outfit. Das kam zwar nur einmal vor, aber trotzdem ist es nicht so einfach mal eben so den Betreuer zu wechseln.
Vor allem würde sich ja dadurch vllt gar nichts ändern, da das Verhalten seiner Betreuerin ja anscheinend gar nicht mal selten ist. Jedenfalls würde ich das den bisherigen Beiträgen so entnehmen. Wenn Michaela Mohr seine Betreuerin wäre, wäre das Verhalten ja genau das Gleiche wie das seiner Betreuerin, denn sie meinte ja selbst, dass sie in der Situation so wie ich sie geschildert habe das gleiche Outfit getragen hätte, obwohl abgesehen davon, dass er eben eklig ist, keine Gefahren wie zB bei einer echten Messiwohnung ausgehen. Deshalb meine ich ja falls das das gängige Verhalten der Betreuer und Betreuerinnen sein sollte, macht ein Betreuerwechsel keinen Sinn, denn wenn es da dann so weiter geht wie bisher ist die Enttäuschung bei der betreuten Person ja logischerweise noch grösser und er fühlt sich noch gedemütigter. Dann bleibt nichts anderes übrig als die Situation erstmal zu akzeptieren wie sie ist. |
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#26 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 23.03.2020
Ort: BERLiN <3
Beiträge: 86
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soviel wie ich weiß sind die gerichte bei betreuerwechselwünschen aufgrund "subjektiver empfindsamkeiten", also ohne dass eine rechtliche notwendigkeit besteht, tendenziell kulant. zumindest beim ersten mal. am besten wäre es natürlich, wenn dein freund sich mit seiner betreuerin im vorfeld verständigt und sie ihre entlassung dann optimalerweise amtlich befürwortet. in dem zusammenhang kann außerdem darum gebeten werden, dass der nachfolger weniger etepetete sein sollte.
grds. schadet es aber auch nichts mal mit den reaktionen der umwelt auf den eigenen lebensstil ehrlich konfrontiert zu werden. womöglich war die kommunikation hier unangemessen, die reaktion als solche bei deinen schilderungen aber gewiss nicht übertrieben. und ganz by the way hätte ich jeden "offiziellen" angezeigt, der im januar 2021 in meine wohnung ohne maske gewollt hätte. |
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#27 |
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Einsteiger
Registriert seit: 08.01.2021
Beiträge: 12
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Ja, eben. Wenn es nach einem Wechsel genauso weitergehen sollte, wäre das noch schlimmer. Dann würde ihm eben nichts mehr anderes übrig bleiben, als es hinzunehmen, was eine blöde Situation wäre.
Ich bin auch der Meinung, dass es gut ist mal mit seinen Schwächen konfrontiert zu werden, aber ich finde nicht, dass ihr Verhalten in den von mir geschilderten Situationen nicht übertrieben war. Ich meine im Krankenhaus oder in der Altenpflege sind die Mitarbeiter mit viel ekligeren Dingen konfrontiert und niemand würde jemals auch nur auf die Idee kommen, Putzhandschuhe oder sogar Gummistiefel zu tragen. Das ist schon sehr demütigend und ich finde man nimmt der betroffenen Person damit schon etwas die Ehre. Wenn es schon bei einer halbwegs aufgeräumten Wohnung eines Menschen, der einfach nur extrem ungepflegt ist nicht übertrieben ist, Putzhandschuhe und Gummistiefel zu tragen, wann ist es dann übertrieben ? Ich denke ja, dass sie das einfach macht, weil sie sich zu fein ist. Darauf zu verzichten würde ihr leichter fallen, als ihm das ganze zu verarbeiten.Weil hier alle meinen, dass es nicht übertrieben ist wie macht ihr das denn wenn ihr zum ersten mal in eine neue Wohnung kommt? Denn sie hat das ja wie gesagt schon beim ersten Besuch gemacht als sie noch gar nichts wirklich wissen konnte. Ist das so üblich bzw wird das mehrheitlich so praktiziert, oder hat sie da eine Eigenart? Ich könnte es ja sogar noch halbwegs verstehen, wenn sie normale Einweghandschuhe tragen würde d.h. ich bin nichtmal dafür, dass die Betreuer alles einfach hinnehmen müssen, weshalb es mich schon sehr wundert, dass ihr Verhalten hier als nicht übertrieben beschrieben wird. |
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#28 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 14,097
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![]() Das die Betreuerin das nach einem Jahr immer noch so handhabt und sich ansonsten einen "Beschluss" (zum Wohnungszutritt) geben lässt ist allerdings genauso schräg
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#29 |
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Einsteiger
Registriert seit: 08.01.2021
Beiträge: 12
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Ja, sehe ich auch so. Wir sind gerade dabei es zu klären was dann wohl darauf hinauslaufen wird, dass er es entweder akzeptiert, oder er einen neuen Betreuer/eine neue Betreuerin bekommen wird.
Wie hättest du es denn in ihrer Situation gemacht? Es hätte ja nur noch die Möglichkeit gegeben, dass sie eben normal in die Wohnung kommt also ohne dieses Outfit, oder dass man sich draussen trifft, was ja bei ihm nicht geht bzw was er nicht möchte und ohne dieses Outfit in die Wohnung zu kommen war für die Betreuerin genauso undenkbar wie für ihn, sich draussen zu treffen.Auf jeden Fall finde ich es gut, dass du jetzt auch schreibst, dass es von ihr nicht gut war, mehrmals so vorzugehen, denn davor hattest du ja auch noch geschrieben, dass du in der Situation das selbe Outfit getragen hättest. Naja, schwere Situation. Ich will gar nicht irgendwem die Schuld geben. Ich kann beide Seiten irgendwo verstehen und ich denke, es wird sich für ihn jetzt zum Positiven ändern. Ich hoffe nur bzw ich halte es sogar für wahrscheinlich, dass so etwas eher selten ist und eher einen Ausnahmefall darstellt, denn so wie du es geschildert hast, ist es gar nicht mal so ungewöhnlich, dass so vorgegangen wird, aber scheinbar hat sich noch nie ein Betreuter darüber beschwert? Ich finde es nach wie vor nicht gut, aber wenn er verstehen kann, dass die Betreuerin dass in vielen Fällen so macht, kann er sich vllt damit arrangieren, weil er dann denkt, dass sie es nicht wegen ihm persönlich macht. Ansonsten wird es einen Betreuerwechsel geben. |
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#30 | |
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Gesperrt
Registriert seit: 22.08.2005
Ort: Darmstadt
Beiträge: 14,097
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Zitat:
Warum damit ein Jahr gewartet wird ist mir nach wie vor unerklärlich. Betreute haben das Recht zu "fischeln" und Betreuer haben das selbe Recht sich auch davor zu schützen. Verstehen im eigentliche Sinn muss keiner den anderen. |
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