Dies ist ein Beitrag zum Thema Wie kann man das am besten regeln? im Unterforum Vermögensverwaltung/Geldangelegenheiten , Teil der Rechtsfragen im Rahmen des Betreuungsrechts
Guten Tag,
Ich habe eine neue Betreuung, von einem 90-jährigen, der innerhalb kürzester Zeit in eine starke Demenz gerutscht ist. ...
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#1 |
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Forums-Gesellen-Anwärter
Registriert seit: 15.07.2024
Beiträge: 56
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Guten Tag,
Ich habe eine neue Betreuung, von einem 90-jährigen, der innerhalb kürzester Zeit in eine starke Demenz gerutscht ist. Er lebt mit seiner Frau (ähnlich alt, schwerhörig, fußlahm) in einem eigenen Haus und wird dort von einem polnischen Pfleger 24/7 betreut. Nun war der Plan der Tochter (lebt außerhalb, hatte kaum Kontakt zum Vater), dass diese "WG" jede Woche eine Summe X vom Konto des Betreuten bekommt und der Pfleger davon einkauft. Reicht es für die Rechnungslegung, wenn mir der Pfleger eine Empfangsquittung für das Geld unterschreibt? Habt ihr eventuell andere Ideen, wie man die Versorgung möglichst effizient sichern kann? Schönen 2. Advent.
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#2 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 29.07.2022
Ort: Sachsen-Anhalt
Beiträge: 191
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Kommt drauf an, genau wie beim Verwahrgeld in Heimen.
Ja, du hättest mit der Quittung des Pflegers den Nachweis, dass das Geld in Empfang genommen wurde. Praktisch hättest du dann aber auch die Aufgabe, die Ausgaben zu kontrollieren und mit den Quittungen abzugleichen, ob es summenmäßig übereinstimmt. Nur will das Gericht diese Quittungen i. d. R. nie sehen, aber du bestätigst, dass du es kontrolliert und für richtig befunden hast. Eine saubere Lösung wäre eher, das Geld dem Betreuten direkt zukommen zu lassen und dir von ihm eine Quittung und Selbstverwaltungserklärung unterschreiben zu lassen, dann entfallen weitere Kontrollen. Der Betreute kann es dann (aus freien Stücken) immer noch dem Pfleger zum Einkaufen weiterleiten, das ist dir dann aber egal, solange es keine Probleme dabei gibt. |
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#3 |
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Gehört zum Inventar
Registriert seit: 25.06.2021
Ort: Balkonien
Beiträge: 2,567
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Die Überschrift ist die wohl sinnloseste, die ich in den letzten Jahren gesehen habe...
Wie lief das ganze denn bisher? |
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#4 |
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Forums-Gesellen-Anwärter
Registriert seit: 15.07.2024
Beiträge: 56
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Das ältere Ehepaar hat das bis vor ein paar Wochen noch alles selbst geregelt, z.T. mit Hilfe der Nachbarn. Der Ehemann war wohl immer der fittere, ist dann aber innerhalb kürzester Zeit in eine schwere Demenz gerutscht. Der erkennt sein Haus nicht mehr, seine Frau nicht mehr und kapiert natürlich auch nicht wirklich, wer ich bin.
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#5 |
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Forums-Geselle
Registriert seit: 09.10.2025
Ort: Steinbach(Taunus), Hessen
Beiträge: 68
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Wenn ich es richtig verstehe, ist die Ehefrau zwar körperlich eingeschränkt, aber noch geistig fit? Dann wäre es eine Alternative, ihr das Haushaltsgeld zu geben. Sie könnte dann kontrollieren, dass die Pflegekraft nicht das Geld abzweigt.
Falls du das als nicht möglich ansiehst, könnte man auch ein extra Konto für den Zweck einrichten, das du vom Hauptkonto befüllst. Die Karte mit der PIN bekommt die Pflegekraft, damit diese damit einkaufen kann. Die Quittungen muss sie zurückbringen und sammeln, und du kannst diese dann regelmäßig abholen und das ganze plausbilisieren. Dann solltest du es einfacher haben mit der Abrechnung und musst nicht regelmäßig Bargeld vorbeibringen. |
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#6 |
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Gehört zum Inventar
Registriert seit: 25.06.2021
Ort: Balkonien
Beiträge: 2,567
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Letzteres bietet sich aber nur an, soweit die Pflegekraft nicht ständig wechselt.
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